Die Jungen mit den "alten Hasen" zusammen zu bringen, war die erneute Absicht des Leiters der Sportfördergruppe Sonthofen, Oberstabsfeldwebel Georg Kronawitter. Dazu hatte er zehn ehemalige Leiter und Trainer zu einer geselligen Runde mit den Aktiven in die Generaloberst Beck-Kaserne in Sonthofen eingeladen.
Nach einer kurzen Begrüßung für die "Ehemaligen" entwickelte sich rasch ein reger Austausch von Erinnerungen und Erfahrungen. Überrascht, wie gut seine Idee vom Treffen der ehemalige Leiter und Trainer der Sportfördergruppe an kam, zeigte sich der gegenwärtige Chef der Sonthofener Sportfördergruppe, zusammen mit seinem Team. Der "Volltreffer" begeisterte dann beim geselligen Erfahrungsaustausch die "alten Hasen" genauso wie die "jungen Füchse", die allerdings längst auch aus dem Nähkästchen plaudern konnten beim Thema Spitzensport-förderung in der Bundeswehr. Immerhin sind in Sonthofen drei von fünf Bundestrainer vor Ort. Für rund 70 Spitzensportler der Bundeswehr aus einen Dutzend von Disziplinen ist der Standort "Dienstanschrift" und nicht selten Treffpunkt bei Trainingslagern oder Wettkampfvorbereitungen.
Otto Weber, der erste Leiter der 1991 neu gegründeten Sportfördergruppe Sonthofen, erinnert sich an die Anfänge der Sportförderung bei der Bundeswehr: "Damals haben wir Tag für Tag mühsame Aufbauarbeit geleistet. Die Idee der Spitzensportförderung bei der Bundeswehr war ja noch jung und es gab längst nicht überall Verständnis für die Leistungssportler", meinte der Major a. D., der heute in Bad Hindelang unweit seines einstigen Wirkungskreises lebt. Auch der damalige Nachfolger von Otto Weber, Oberstleutnant a. D. Eberhard Wendt konnte seiner Begeisterung über dieses Treffen freien Lauf lassen.
Wenn der Spruch der Olympia- Sportler ‚Dabei sein ist alles' seine Berechtigung hat, dann gilt das auch hier bei diesem Treffen", brachte Reinhard Peter, ehemals aktiver Boxsportler und später Leiter der Sportfördergruppe in Mainz, seine Begeisterung für das Widersehen in Sonthofen auf den Punkt.
Josef Gutsmiedl


