Vom 27. März bis 1. April war Sibiu in Rumänien Schauplatz des Schachturniers "Army Chess 2007". Die Veranstaltung ist Teil einer Vielzahl von Aktivitäten, die rund um die europäische Kulturhauptstadt 2007 (zusammen mit Luxemburg) ausgetragen werden.
Auf Einladung des rumänischen Verteidigungsministeriums und Dank der Unterstützung durch die Katholische Arbeitsgemeinschaft für Soldaten-betreuung e.V. (KAS) und das Streitkräfteamt wurden mit Hauptmann Karl Koopmeiners (Streitkräfteamt) und Hauptfeldwebel Mark Helbig (Personal-amt der Bundeswehr) auch zwei Soldaten aus Deutschland zum Turnier entsandt.

Nach neun Runden stand Hauptfeldwebel Mark Helbig als Einzelsieger fest. In der Mannschaftswertung belegte Deutschland hinter Rumänien den zweiten Platz.
Neben den Schachaktivitäten standen auch kulturelle Aspekte auf dem Programm. In Sibiu - oder auch unter dem Namen "Hermannstadt" bekannt - stößt man vielfach auf deutsche Wurzeln. Im 12. und 13. Jahrhundert wanderten deutsche Siedler in die Region aus, dessen Nachkommen noch heute ihre Heimatsprache pflegen.
Karl Koopmeiners


