Im Traditionsraum der Lützow-Kaserne wurde der Scheck übergeben. Seit Jahren werden viele Soldaten der Technischen Schule des Heeres und Fachschule des Heeres für Technik in Aachen zum Rettungsschwimmer in den Stufen Bronze, Silber und Gold ausgebildet.
Sie erhalten diese Ausbildung gratis. Die dafür eingesetzten Ausbilder der Schule leisten diese wertvolle Arbeit in ehrenamtlicher Funktion und besitzen den dafür nötigen Lehrschein im Rettungsschwimmen. Im Jahre 2006 wurden die Teilnehmer an den regelmäßig ablaufenden Kursen gebeten, für den Förderkreis krebskranker Kinder zu spenden, um damit ein Zeichen von Hilfsbereitschaft gegenüber jenen Benachteiligten zu setzen, die bereits im Kindesalter so unbarmherzig von dieser Krankheit betroffen sind. Dieser Aufruf wurde mit großer Zustimmung aufgenommen.
Oberstleutnant der Reserve Dr. Klaus Wallner hatte als Richtpunkt über die Spendenhöhe 1 Euro pro erworbenen Rettungsschein vorgegeben. Das führte zu einer erfreulich großen Spendenbereitschaft unter den Teilnehmern, die es am Jahresende auf einen Betrag von 400 Euro brachten, eine Summe, die Respekt verdient und als Signal zur Hilfe gelten muß. Im Rahmen einer kleinen Feier wurde im Traditionssraum der Lützow- Kaserne an den ersten Vorsitzenden der Kinderkrebshilfe, Werner Harward und seine Stellvertreterin Marlies Hambücker vom Standortältesten, Oberst Dieter Diekmann und dem Leiter der Rettungsschwimmausbildung an der Truppenschule, Dr. Klaus Wallner, der Scheck übergeben. Einige Ausbilder und der Presseoffizier wohnten der Übergabezeremonie bei.

Der humane Akt ist Ausdruck für beispielhaftes Verhalten der Rettungsschwimmer der Truppenschule, die mit eigener Leistung ausgerüstet, sich um die Wassersicherheit vieler Menschen verdient machen und in Notfällen bereit sind, diese vor dem Tode des Ertrinkens zu retten.
Dr. Klaus Wallner


