Ausgerüstet mit Blasenpflaster und einem hohem Maß an Motivation, machten sich die Soldatinnen und Soldaten am 28.04. auf den Weg in die Schweiz.

Insbesondere während eines anstrengenden Marsches
müssen die Energiereserven wieder aufgefüllt werden.
Nach der Ankunft und den notwendigen Anmeldeformalitäten bezogen die Teilnehmer zunächst ihre Unterkunft. Im Rahmen eines Kameradschaftsabends am 28.04. liefen insgesamt 14 Nationen mit ihren Fahnen unter großem Beifall in das Festzelt ein, in dem der Kameradschaftsabend statt fand. Abordnungen aus Deutschland waren dabei deutlich in der Überzahl. Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung durch Alphornbläser und eine Kapelle der Schweizer Armee.
Bereits am Abend vor dem Marsch konnten Verbindungen geknüpft oder bestehende Freundschaften vertieft werden. Am Folgetag wurden die Teilnehmer um 04:00 Uhr geweckt und begaben sich nach einem kurzen Frühstück auf die erste Marschstrecke von etwa 40 Kilometern. Insgesamt starteten 3000 Marschierer, darunter zahlreiche militärische Marschgruppen. Nach der ersten Etappe bei eher schlechtem Wetter durch das Berner Land, versorgten die Teilnehmer am Abend kleinere Wunden und bereiteten die nächste Etappe vor. Am zweiten Marschtag erwartete die Marschierer gutes Wetter. Die Strecke führte zunächst vorbei am Parlamentsgebäude und anschließend durch die Innenstadt von Bern. Auch diese Etappe beendeten die Marschierer aus Hammelburg erfolgreich. Alle Teilnehmer der Abordnung aus Hammelburg kamen ins Ziel und marschierten an einer Kapelle der Schweizer Armee und den Repräsentanten des Organisationskomitees vorbei. Anschließend empfingen die Marschierer die wohlverdiente Teilnahmemedaille, die sie dann auch mit Stolz trugen.

Die Hammelburger Teilnehmer/-innen nach dem Marsch mit ihrer wohlverdienten Medaille.
Die Hammelburger Mannschaft setzte sich aus Soldaten folgender Truppenteile zusammen: Der VI. Inspektion Luftwaffe, der Gruppe Weiterentwicklung Infanterie, der Abteilung S 6 des Schulstabes, der Stammkompanie der Infanterieschule, der IV. Inspektion, der 6. Kompanie des Jägerlehrbataillons 353, der 12. Staffel des Luftwaffenausbildungsregiments 3 aus Roth und der Panzerbrigade 14 aus Neustadt (Hessen).
Udo Okunneck


