Ich ziehe eine sehr positive Bilanz in dreifacher Hinsicht. Erstens für unsere Sportler: Es war ein tolles Erlebnis, hier anzutreten und zu sehen, wie sie sich eingebracht haben und welche Erfolge sie erzielen konnten.
Ein dritter Platz in der Medaillenwertung bei einem Antreten von Spitzensportlern aus der ganzen Welt ist ein hervorragendes Ergebnis. Zweitens ist es ein tolles Erlebnis und Ergebnis für CISM. Es ist das erste Mal, dass 5.000 Sportler aus über 100 Nationen zusammenkommen - und das in einem Land außerhalb Europas, der Geburtsstätte von CISM. Damit ist CISM wirklich international der Durchbruch gelungen. Und es bewahrheitet sich der Slogan der Spiele, das konnten wir hier erleben, "Freundschaft durch Sport" - oder Frieden durch Sport.
Besonders gut gefallen hat die indische Gastfreundschaft, die wir hier überall gefunden haben, das Entgegenkommen der indischen Streitkräfte und jedes einzelnen Inders uns gegenüber mit großer Freundlichkeit. Zum anderen hat mir aber auch gefallen, den Kampf und das Wetteifern unserer Athleten mitzuerleben - ob es nun am Beckenrand oder am Spielfeldrand war, da war eine tolle Stimmung, da war ein Kampfesmut, eine Motivation und ein Einsatz. Das miterleben zu dürfen war ein ganz tolles Erlebnis für mich. |
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Athleten und Athletinnen spielen bei Weltmeisterschaften die Hauptrolle. Was ich hier auch erleben durfte, war, das es genauso wichtig ist, dass die Betreuung und das "Rundherum" stimmt. Die Teamcaptains, die Trainer und die Betreuer sind entscheidende Elemente der Teams.Was aber auch ganz wichtig ist, ist die ärztliche Betreuung. Als Soldaten wissen wir: Wenn wir in den Einsatz gehen, sind wir dann gut motiviert, wenn wir wissen, dass wir gut ärztlich versorgt werden. Ich durfte hier erleben, dass das auch für Spitzensportler gilt.
Text: André von Tils
Foto: Michael Mandt



