Unüberhörbare Trommelschläge - farbenprächtige exotische Boote - die geballte Kraft von 20 Athleten auf engstem Raum - von Priestern geweihte Drachenköpfe- die Eleganz der l a n g e n , s c h m a l e n Boote - laute Schlachtrufe, wenn die Paddler im Gleichtakt das Boot vorantreiben.

In dieser Atmosphäre fühlt sich der Oberstabsgefreite Heiko Abel von der 3. Kompanie des Feldjägerbataillons 151 in Hagenow wohl. Er belegte mit der Nationalmannschaft des Deutschen Drachenbootverbandes bei der WM in Penrith/Australien in der Disziplin "200 Meter Mixed" in der Teamwertung den zweiten Platz.
Hinter den traditionellen Drachenbootrennen verbirgt sich eine über 2000 Jahre alte chinesische Tradition. In den letzten zwanzig Jahren nahm der Drachenbootsport weltweit eine rasante Entwicklung und ist heute noch eine der am stärksten wachsenden Sportarten.

In Deutschland haben sich Drachenbootrennen zu bedeutenden Massen- und Medienereignissen entwickelt. Anfänglich nur als Fun-Sport betrieben, bildete sich ein starker Leistungssportbereich. Deutsche Drachenbootmannschaften gehören heute zur Weltspitze.
Text: Heinz-Dieter Petzold
Fotos: Deutscher Drachenboot Verband e.V.


