Auf dem Weg zum Erfolg: Der im August 1984 geborene Markus fuhr schon mit sechs Jahren auf der BMXBahn und trat kräftig in die Pedale. Seine Begeisterung für das Zweirad übernahm er von seinem Vater, der selbst aktiv Motocross fuhr.
Der hatte schon zuvor auf dem BMX-Rad begonnen. Ein Freund des Vaters hatte die erste BMXBahn in Weilheim erbaut und war dort Trainer. So war eine große Karriere schon fast vorprogrammiert.

Geschwindigkeit, Kraft, kombiniert mit Mut, technischen Fähigkeiten und die Art mit dem Bike umzugehen faszinieren Markus Huber. Er ist Soldat, fünffacher Deutscher Meister und ein möglicher Kandidat für die Olympischen Spiele 2012.
Mittlerweile 13 Titel
Huber belegte auf Anhieb den Zwölften Platz bei seiner ersten Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften. Von da an wollte er gewinnen. Seinen ersten Titel holte er 1996 und bis heute sind es insgesamt 13 geworden. Mittlerweile fährt er seit sechs Jahren in der "Elite Men" und wurde seit 2002 fünfmal Deutscher Meister. Auch in diesem Jahr geht der Titelgewinn auf sein Konto. In der Europameisterschaft war seine beste Platzierung bisher der vierte Platz. Zudem gewann er einige große internationale Rennen wie den "King of Start"-Wettbewerb 2007.
Ein Traum wurde wahr
Nach einer Verletzungspause 2005 belegte er noch im gleichen Jahr bei der Weltmeisterschaft in Paris den zwölften und in der Europameisterschaft den sechsten Platz. Dies hatte dem Bund Deutscher Radfahrer unter anderem den Anlass gegeben, Huber einen Platz als ersten BMX-Fahrer in der Bundeswehr anzubieten. Damit begann Ende 2005 seine Karriere als Sportsoldat in der Sportfördergruppe Neubiberg. Ein Traum wurde wahr, denn nun hatte er die Möglichkeit sein Hobby beruflich auszuüben.
Olympische Spiele 2012
Im Moment trainiert er für die Olympischen Spiele 2012. Eine Teilnahme in Peking 2008 ist es wegen der kurzen Vorbereitungszeit unwahrscheinlich. In China ist BMX zum ersten Mal Olympische Disziplin. Durch diese Teilnahme erhofft sich Huber, dass der BMX-Sport in Deutschland bekannter und beliebter wird, denn es sei auf jeden Fall eine zuschauerattraktive Sportart.
Text: Daniel Klein
Fotos: Maria Huber, Christian Schaller


