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| Die Sportsoldatinnen holten die Goldmedaille |
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Biathlet Hauptfeldwebel Michael Greis grüßt die Kameraden im Einsatz. Am 03.01.2008 startete das Jahr 2008 für die Biathletinnen und Biathleten der Sportfördergruppen mit dem Biathlon- Weltcup in Oberhof.
 Die siegreichen Sportsoldatinnen im Ziel.
Diesmal hatten die Damen den Vortritt und lieferten mit einem Sieg in einem an Spannung kaum zu übertreffenden Staffelrennen eine schwierige Vorgabe für die deutschen Männer. Die siegreiche Staffel bestand diesmal aus vier Sportsoldatinnen der Bundeswehr, Feldwebel Simone Denkinger, Obergefreite Kathrin Hitzer, Hauptfeldwebel Andrea Henkel und Hauptfeldwebel Kati Wilhelm. Erstmals mit dabei Radio-Andernach Mit dabei im thüringischen Oberhof diesmal auch Radio-Andernach, um von den Sportereignissen und vor allem um den Soldaten in die Einsatzgebiete zu berichten. Hauptgefreiter Ophoven von Radio-Andernach hatte gleich am ersten Tag des Weltcups die Möglichkeit, einige Fragen an Hauptfeldwebel Michael Greis zu stellen. Nachdem mit Hilfe des gelernten Kommunikationselektronikers "Multi-Talent" Greis das Mikrofon repariert war, nutzte dieser auch gleich die Chance, die Kameraden in den verschiedenen Einsatzländern zu grüßen. Er wünschte ihnen Glück und eine gesunde Rückkehr, sagte aber auch: "ich würde jetzt ungern mit Euch tauschen, um ehrlich zu sein". Für einen Soldaten stellt sich oft die Frage, ob ein Tag bei den Kameradinnen und Kameraden in einer Sportfördergruppe ähnlich abläuft wie bei "normalen" Soldaten. "Es ist ungefähr der gleiche Tagesablauf, nur mit unterschiedlichen Inhalten." Um 07.30 beginnt das Training, quasi Ausbildungsbeginn, je nachdem was auf dem Plan steht. Mittagessen gibt es "leider nicht in der Kantine der Soldaten", weil das vom Trainingsort zu weit weg ist, also muss man sich meist selbst etwas zubereiten. Nachmittags geht es wieder zum Training, manchmal auch bis in die Abendstunden. | Gerade die Sommerzeit ist wichtig, betonte der erst im Oktober zum Hauptfeldwebel beförderte Sportsoldat und Gesamtsieger des Weltcups der Saison 2006/2007 in seinem gewohnten bayerischen Dialekt, denn "im Sommer wird ein guter Biathlet" gemacht. "Das Verhältnis zwischen Sport und militärischem Dienst bei Sportsoldaten ist ungefähr 70 zu 30." |  Hauptfeldwebel Kati Wilhelm. |  Hauptfeldwebel Michael Greis im Interview mit Hauptgefreitem Ophoven von Radio-Andernach. | Doping ist keine Frage bei den Sportsoldaten Auf die Frage nach Doping im Biathlonsport antwortete der "Michi", wie er von seinen Fans gerade bei den Heimweltcups gerufen wird, sehr nüchtern: "wer so hirnrissig ist, sich dadurch seine Existenz und Sportkarriere zu vermasseln, tut mir leid". | Im deutschen Biathlonkader schließt er Doping aus, da alle deutschen Biathleten - auch die Soldatinnen und Soldaten der Sportfördergruppe - regelmäßig durch die Anti-Dopingorganisation NADA kontrolliert werden. Bis zum Jahr 2010 wird Hauptfeldwebel Michael Greis mindestens noch als Soldat alle Vorteile der Sportfördergruppe der Bundeswehr genießen können und uns hoffentlich auch mit Weltklasseergebnissen begeistern, denn davon hängt auch eine eventuelle Weiterverpflichtung ab, also auch hier eine Parallele, denn nur wer entsprechende Leistungen als Soldat bringt, wird hierfür belohnt. Wünschen wir ihm viel Soldatenglück und vor allem Gesundheit, die gerade für Weltklasse-Leistungen notwendig sind. Text: Hptm Björn Grübel, Kathrin Möbius Fotos: SU Doreen Ullmann, Kathrin Möbius 
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