Meisterleistung der ehrenamtlichen Helfer. "Ohne sie würde keine Weltcup-Veranstaltung in Oberhof stattfinden" sagt der stellvertretende Chefordner Thomas Schmidt über die insgesamt ungefähr 370 ehrenamtlichen Helfer und 140 Kampfrichter.
Sie sind während des Biathlonweltcups in der Arena, an der Strecke, im Hüttendorf, an allen Zufahrtsstraßen und im Ort eingesetzt. Dazu kommen noch einmal 250 Helfer aus dem logistischen Bereich (Polizei, Sicherheit, Rettungswesen und Bundeswehr).
Ob Parkplatzeinweiser, Kontrolleure an den Eingangsschleusen oder Ordner im Stadion bzw. an der Loipe - die freundlichen Helfer sind alle ehrenamtlich und "verbringen sozusagen ihren Urlaub in Oberhof". Thomas Schmidt erklärte weiter "alle ehrenamtlichen Helfer sind in Skivereinen organisiert und arbeiten sozusagen für den Wintersportförderverein Oberhof, den Ausrichter der Veranstaltung. Die Gelder die der Verein dafür vom Deutschen Skiverband erhält, fließen zum Großteil in die Nachwuchsarbeit der Vereine." Zusätzlich zu den Kampfrichtern sind 130 Ordner in der Arena eingesetzt, die dafür sorgen, dass die über 20.000 Zuschauer an jedem Wettkampftag an ihre Plätze kommen. Sie helfen freundlich bei allen Fragen, nicht nur im organisatorischen Bereich, sondern auch als "Experten des Biathlons", denn beinahe alle sind sportbegeistert und große Fans. Dabei sein ist alles "Harmonie und somit ein eingespieltes Team sind das Wichtigste" , erklärt uns Thomas Schmidt, im "normalen Leben" Außendienstmitarbeiter für eine Werkzeugfirma. "Wichtig ist die Zusammenarbeit aller Bereiche - Feuerwehr, Polizei, Bergwacht, Sicherheit und Bundeswehr etc., denn erst alle miteinander können ein solches Ereignis wie hier in Oberhof erfolgreich sicherstellen".
Unterstützung durch Soldaten Insgesamt sind während der Wettkämpfe vier Sanitätstrupps der Bundeswehr unterwegs. Zusammen mit der Bergwacht und dem deutschen Roten Kreuz wurden im gesamten Verlauf des Biathlon-Weltcups etwa 50 Sanitätseinsätze durchgeführt. "Hier bei uns waren es mehr als 25 Einsätze, wobei das Schlimmste eine Schien- und Wadenbeinfraktur, eine Knöchelfraktur und Kreislaufprobleme waren. Nur durch unseren Bundeswehr-San-Wolf mit Schneeketten ist es möglich, Verletzte vom Birxsteig schnell zum Sammelpunkt zu transportieren" erklärt Oberfeldwebel Reichert. Insgesamt betonen alle ehrenamtlichen Mitarbeiter, egal aus welchem Bereich sie ursprünglich kommen, dass die besondere Stimmung und die freundliche Atmosphäre hier in Oberhof alle Mühen wert sind. Text: Hptm Grübel, Kathrin Möbius |





