Die 27-jährige Sportsoldatin Christine Brinker gewann die Bronzemedaille. Im dramatischen Finale der Disziplin "Skeet" musste die Bundeswehrathletin in mehreren Stechen in strömendem Regen nur die Italienerin Cainaro und die Amerikanerin Rhode vor sich auf das Treppchen lassen.

Weltmeisterin Stabsunteroffizier Christine Brinker ist nach Worten des Nachwuchs-Bundestrainers Axel Krämer in jedem Fall "ein Musterbeispiel für Zielstrebigkeit". Die Kameraden in der Sportfördergruppe Warendorf können die zweite Medaille der deutschen Sportschützen beide von Bundeswehrsportlern geholt bejubeln.
In der Umsetzung von Trainingsprogrammen liegt eine ihrer großen Stärken, dazu kommt, dass sie am Stützpunkt Schale sehr gute Bedingungen vorfindet. Ein ganz wichtiger Leistungsfaktor ist sicher auch ihre Zugehörigkeit zur Bundeswehr: "Seit dieser Zeit hat sie sich noch einmal enorm gesteigert", freut sich der Trainer. Brinker, die unweit ihrer Ibbenbürener Heimat dreibis vier Mal die Woche trainiert, jagt bis zu 22.000 Schuss pro Jahr aus ihrer Waffe, um zur Weltspitze zu gehören. "Eine Medaille sollte es schon sein", hatte sie vor den Spielen selbstbewusst geäußert. Dazu kann man nur feststellen: Ziel erreicht.
Text: streitkräftebasis.de



