Die deutschen Sprinter haben im Bahnradfahren die Bronzemedaille gewonnen. Das aus Stabsunteroffizier Stefan Nimke von der Sportfördergruppe Frankfurt/Oder, René Enders und Maximilian Levy bestehende Sprintteam lag acht Tausendstel vor dem australischen Team. Die deutschen Sprinter hatten sich zunächst für die Runde der acht zeitschnellsten Teams qualifiziert.

Als Drittbeste trafen sie am Freitag, dem 15.08.2008, auf Japan. Diese Aufgabe wurde bewältigt, nur die Athleten aus Großbritannien und Frankreich fuhren schneller und qualifizierten sich damit für den Kampf um Gold. Im "kleinen" Finale besiegten die deutschen Bahnfahrer den australischen Gegner mit einer Zeit von 44,014 Sekunden. Gold ging an das überragende britische Team (43,128 Sekunden), Frankreich wurde Zweiter.

Bronzemedaille im Teamsprint für Deutschland durch
v.l.n.r. Maximilian Levy, Rene Enders und Stefan Nimke.
Im Sprint war Nimke bereits im 1/8 Finale ausgeschieden. Dazu sagt er auf seiner Internetseite: "Die 200m war ich noch mit 10,06 sec super bei, aber dann hab ich taktische Fehler gemacht die das Weiterkommen nicht zuließen." So blieb es bei der Bronzemedaille im Teamsprint. So ist der Oberfeldwebel dennoch zu Recht stolz bei jeder Teilnahme an Olympischen Spielen mindestens eine Medaille gewonnen zu haben.
"Mehr als Olympiasieg geht ja gar nicht", meint der 30-jährige und erinnert sich auch an Athen: "Das war wirklich ein schönes, bewegendes Gefühl für mich."
Text: streitkräftebasis.de



