Sieben Olympioniken, zwei Weltmeisterschafts-Teilnehmer und somit acht Medaillen auf einem Fleck zu erleben, ist auch in Warendorf etwas besonderes.Der Kommandeur der Sportschule, Oberstleutnant Michael Teckentrup empfing die Sportsoldaten der Sportfördergruppe Warendorf zu Kaffee und Kuchen.

Trafen sich zum Stelldichein: Spitzensportler, Trainer,
Lokalpolitiker und Führung der Sportschule.
Stolz präsentierten die Fußballerinnen Kerstin Stegemann, Simone Laudehr und Fatmire Bajramaj sowie Skeet-Sportschützin Christine Brinker ihre Bronzemedaillen. Auf bessere Zeiten hofften dagegen die Schwimmer Jana Ehmcke, Daniela Samulski und Christian Kubusch. „Obwohl es diesmal keine Medaille wurde, ist schon die Teilnahme an den Olympischen Spielen ein Erfolg“, stellte Teckentrup klar, der außer den Sportlern auch Warendorfs Bürgermeister Jochen Walter herzlich begrüßte.
„Der Druck ist bekanntlich enorm, und das Dabeisein schon aller Ehren wert.“ Alle könnten stolz auf das Erreichte bei Olympia und Weltmeisterschaft sein, so der Kommandeur weiter. „Denken sie positiv, geben sie dem Stress keine Chance und erfüllen sie sich vor allem ihre selbstgesteckten Ziele. Deutlich wurde in Teckentrups kurzer Rede vor allem, dass eben nicht nur Medaillen zählen. Gleich drei der begehrten Plaketten, eine in Silber und zwei in Bronze, hatte unterdessen Rettungsschwimmerin Aline Hundt bei der Weltmeisterschaft an Land gezogen. Ihr männlicher Kollege Benjamin Kappler durfte sich über einen dritten Platz mit der Deutschen Rettungsmannschaft freuen. Insgesamt waren in Peking gleich 21 Aktive der Sportfördergruppe Warendorf dabei.
SportSBw, FMZ/Hubert Kemper


