Am 06. August 2008 fand in der Berliner Julius-Leber-Kaserne die nunmehr dritte Auflage der Standortmeisterschaft im Triathlon statt. Der Wettkampf, über die Sprintdistanz mit 600m Schwimmen, 20km Rad und 5km Laufen, wurde in bewährter Weise durch das Feldjägerbataillon 350 vorbereitet und durchgeführt.
Insgesamt waren 44 Einzelstarter und 9 Staffeln bei guten äußeren Bedingungen am Start. Oberstleutnant Bergander, Standortkommando Berlin, begrüßte die Sportler aus den Dienststellen in und um Berlin, die durch weitere Starter verschiedener Berliner Behörden bereichert wurden.
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Um 17.00 Uhr wurde im Freibad der Kaserne der Wettkampf gestartet und 53 Schwimmer brachten das Wasser zum Kochen. Oberleutnant zur See Stephan Schepe vom Wachbataillon gewann die Auftaktdisziplin in guten 09:27min. Diese Führung baute er auf dem Radkurs beständig aus und konnte durch die schnellste Staffel, Berliner Feuerwehr, erst beim letzten Wechsel eingeholt werden. Auf den abschließenden knapp fünf Kilometern spielte OLt zS Schepe jedoch seine starke Laufform aus und gewann letztlich in glänzenden 56:39 min, wobei er den Streckenrekord nur denkbar knapp verpasste.
Oberbrandmeister (OBM) Rene Wopker von der Berliner Feuerwehr folgte als Zweiter mit knapp drei Minuten Rückstand auf den Gesamtsieger. Auf dem dritten Platz lief Oberleutnant Werner Pauly von der 3. Lufttransportstaffel der Flugbereitschaft ein. Die Frauenwertung gewann, als Gesamtsiebte(!), Susann Möser von der Bundesagentur für Arbeit Berlin vor Oberstabsärztin Dr. Alexandra Niesel-Willenborg (Bundeswehrkrankenhaus Berlin) und Brandmeisterin Cornelia Andree (Berliner Feuerwehr).

Oberleutnant zur See Weg
zum Gesamtsieg
In der Staffelwertung setzten sich die Starter der Berliner Feuerwehr (OBM Thieme, OBM Lamczyk, OBM Gimm 56:53min) vor dem Fernmeldeaufklärungsabschnitt 921 (OLt Wolschke, StUffz Fellenberg, StUffz Mellack) und der 3.Kompanie des Feldjägerbataillons 350 (OFw Gröger, OFw Steinke, OGefr Pohl) durch. Die Siegerehrung wurde durch Oberstleutnant Bergander vorgenommen, welcher jedem Teilnehmer neben einer Urkunde noch einen Ansporn für das nächste Jahr mit auf den Weg gab.
Die überaus positive Resonanz bei den Teilnehmern und die Begeisterung der Zuschauer zeigte erneut den Reiz und das Potential dieser Sportart am Standort Berlin aber auch für den Bereich der Bundeswehr insgesamt. Allein die unterschiedliche Ausrüstung der einzelnen Teilnehmer verdeutlichte, das vom Anfänger, der seine körperliche Leistung austesten will, bis zum leistungsorientierten Athleten alles vertreten war.
Text: Matthias König
Fotos: Grünberg, Pfeil




