„Startschuss für Radfahrer und Skater: Im September konnten wir zum dritten Mal in diesem Jahr unsere Sportabzeichenprüfung in der Julius-Leber-Kaserne ablegen. Wir danken u.a. Detlef Mielatz, Dipl.-Sportlehrer der Bundeswehr, und fünf Bundeswehrsoldaten, die als Kampfrichter gute Arbeit leisteten - immerhin in ihrer Freizeit.

Früher war der Kronprinzessinnenweg unsere Rennstrecke. Weil sich aber Läufer, Radfahrer, Skater und Walker immer mehr gegenseitig behinderten, steht uns seit dem Jahr 2006 der Zwei-km-Rundkurs auf dem Kasernengelände zur Verfügung.“ Helmut Böhm, ASV (Poststadion)
Seit nunmehr drei Jahren gehen Landessportbund Berlin und Bundeswehr Standortkommando Berlin neue Wege der Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Breitensports. Schnell zu einer guten Tradition geworden ist die gemeinsame Sportabzeichen-Abnahme auf dem Gelände der Julius-Leber-Kaserne. LSB-Vizepräsidentin Gabriele Wrede, die damals im September 2006 den ersten Startschuss für Inline-Skater, Radfahrer und Schwimmer gab, freut sich: "Das neue Angebot wurde von den Berlinern schnell und dankbar angenommen. Es kamen von Anfang an viel mehr Breitensportler, als wir erwartet hatten. Die Organisation ist perfekt." Sie dankt dem Standortkommando Berlin für die Unterstützung, die engere Zusammenarbeit mit dem LSB und die Öffnung der Julius-Leber-Kaserne für die gemeinsame Sportabzeichen-Abnahme mit den Bundeswehr-Soldaten. Nordic Walking soll übrigens im nächsten Jahr als neue Disziplin hinzukommen.
Die Kooperation mit dem organisierten Sport ist für die Bundeswehr kein Neuland. Es gibt unzählige Beispiele von Sportvereinen, die Stätten innerhalb von Bundeswehrliegenschaften nutzen. Fast alle Bundeswehrstandorte arbeiten mit den umliegenden Gemeinden eng zusammen - zum gegenseitigen Vorteil.
Text: Angela Baufeld
Foto: Bundeswehr


