Mittlerweile hat er schon Tradition. Die 10 Kilometer des Fliegerhorstlauf in Köln-Wahn lockten dieses Jahr bereits zum siebten Mal militärische und zivile Läufer an. Eine hochkarätige Veranstaltung hatte das Team des Luftwaffenamtes unter der Schirmherrschaft ihres Amtschefs organisiert.

Hauptmann Jürgen Tietze und seine Helfer waren unter anderem dafür zuständig, dass für die Teilnehmer genügend Platz zum Umkleiden zur Verfügung stand. Diesen schafften sie in den beiden Sporthallen der Kaserne. In der neuen Sporthalle erfolgte auch die Anmeldung der Läufer. Während des Laufes unterstützten noch zusätzlich 40 Helfer das Organisationsteam als Streckenposten, bei der Anmeldung und Auswertung der Ergebnisse.
Die Wertungskriterien machen den Lauf im Frühjahr interessant für alle Laufbegeisterten. So wird in der Einzelwertung nach Damen und Herren unterteilt, sowie in Hauptklasse (unter 40) und Mastersklasse (40 und älter). Die Altersklassenwertung erfolgt nach den Richtlinien des DLV. Eine Mannschaftswertung gibt's auch, unterteilt in Hauptklasse bis 39 Jahre und Mastersklasse ab 40 Jahre. Die Masters wurden nicht in der Hauptklasse gewertet. Die drei Ersten jeder Mannschaft (Damen und Herren) wurden ebenfalls ermittelt.
Start und Ziel befanden sich wie immer im Stadion der Liegenschaft. Der 10km-Lauf durch das Kasernengelände bietet stets ein besonderes Lauferlebnis, da der Kurs aufgrund seiner Streckenführung um die Kasernenblöcke für viel Spaß und Abwechslung sorgt. So waren es wieder rund 280 Teilnehmer, die um die begehrten Trophäen und den Wanderpokal liefen. Die Strecke ist flach und meist asphaltiert, was ein hohes Tempo unter den Spitzenläufern ermöglichte.
Von Beginn an schlugen die Läuferinnen und Läufer ein ordentliches Tempo an. Die stärksten unter ihnen versuchten sich gleich vom Hauptfeld abzusetzen. Angst musste man als unerfahrener Teilnehmer oder Erstläufer allerdings nicht haben, das einen vielleicht der Kasernenkommandant über die Strecke jagt. Im Gegenteil, hier wird der Olympische Gedanke groß geschrieben: "Dabei sein ist alles". Detlef Ellebrecht von der Bundespolizei gewann den Fliegerhorstlauf bereits 2007.
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Im letzten Jahr hatte Sturm die Durchführung verhindert. In einer Zeit von etwa 33:10 Minuten finishte der Beamte diesmal wieder mit großen Vorsprung auf seine Verfolger. Nach dem spannenden Fliegerhorstlauf trafen sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Unteroffizierheim der Kaserne zur Siegerehrung. Mit auf dem Podest befand sich der dreimalige Sieger Frank Hahn, Ehemann und Trainer der Deutschen Marathonmeisterin Susanne Hahn aus Troisdorf. Bei den Frauen mischte Claudia Rey vom Leichtathletikzentrum Puma Troisdorf/Siegburg kräftig mit.
Insgesamt wünscht man der Veranstaltung mehr weibliche und zivile Teilnehmer, auch wenn die Startzeit mit 13:30 Uhr für viele berufstätige schwierig ist. Die Mannschaftswertung entschied das Team des Streitkräfteamtes für sich. So konnten die Mannen um Lauf-As Oberstabsfeldwebel Peter Fleischmann den Wanderpokal stolz nach Bonn schaffen.
Text: PIZ SKB
Fotos: Bildstelle Wahn




