Die Olympischen Spiele verfügen seit jeher über eine magische Anziehungskraft. Für Sportler ist es der Karrierehöhepunkt, für die ausrichtenden Veranstaltungsorte geht nach Jahren der Vorbereitung mit der Eröffnungsfeier ein Traum in Erfüllung.

Zuvor allerdings erhalten die Sportler den von den Ausrüstungsfirmen Adidas, Bogner und Sioux extra für diese olympischen Spiele entwickelten „Dress Code“. Der Standort Erding und das darin beheimatete Luftwaffeninstandhaltungsregiment 1 der Luftwaffe wurde durch das Verteidigungsministerium ausgewählt, um die Athleten gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) auszurüsten.
35000 Sportartikel müssen in kürzester Zeit an die Athletinnen und Athleten ausgegeben werden
Im Erdinger Fliegerhorst laufen die Vorbereitungen mit voller Energie. Hauptmann Kurt Müller als verantwortlicher Projektoffizier organisiert mit seinem Team Regale, Kleiderständer, Spiegel und allerhand Zubehör. Eine Turnhalle im Fliegerhorst wird zur Einkleidungshalle mit Pressezentrum umfunktioniert. 35 000 Artikel müssen sortiert und in einer bestimmten Reihenfolge eingeräumt werden, damit sie an jeden einzelnen Sportler des deutschen Olympiateams koordiniert ausgegeben werden können. Am 12. Januar 2010 findet ein Pressetag statt, bei dem allerhand Persönlichkeiten aus Politik, Militär, Sport und Wirtschaft erwartet werden.
Dieses vorzubereiten ist Aufgabe des Pressestabsoffiziers Major Christian Rutz und seiner rechten Hand in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Oberstabsfeldwebel Andreas Kurz. Beide gestalten mit iIhrem Team in enger Zusammenarbeit mit dem Pressezentrum des Deutschen Olympischen Sportbundes diesen Tag und koordinieren die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an den rund 25 Tagen im Januar 2010. Viele Soldaten haben sich freiwillig gemeldet, um bei der Einkleidung der Olympioniken dabei zu sein.

Die Sporthalle der Bundeswehr wird besichtigt und für
geeignet zur Einkleidung befunden.
Dieses vorzubereiten ist Aufgabe des Pressestabsoffiziers Major Christian Rutz und seiner rechten Hand in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Oberstabsfeldwebel Andreas Kurz. Beide gestalten mit iIhrem Team in enger Zusammenarbeit mit dem Pressezentrum des Deutschen Olympischen Sportbundes diesen Tag und koordinieren die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an den rund 25 Tagen im Januar 2010. Viele Soldaten haben sich freiwillig gemeldet, um bei der Einkleidung der Olympioniken dabei zu sein.

Die Sporthalle der Bundeswehr wird besichtigt und für
geeignet zur Einkleidung befunden.
40.000 Euro für eine Goldmedaille und München 2018 als zusätzliche Motivation
"Wir treten als Titelverteidiger an und streben als Sportler natürlich auch den Titel wieder an. Wir wollen Nation Nummer 1 werden, aber auch ein Platz auf dem Podium wäre ein Riesenerfolg", sagte DOSB-Präsident Dr. Thomas Bach bei der einstündigen Modenschau in der Eventarena des Olympiaparks München. Das Erdinger Organisationsteam sowie der stellvertretende Regimentskommandeur Oberstleutnant Dr. Michael Lauster wurden hierzu eingeladen und durften bereits die Sportanzüge, Schuhe, Taschen und das Zubehör sehen, welches sie an die Sportler im Januar 2010 ausgeben werden.
Eine Goldmedaille in Vancouver wird von der Sporthilfe mit 15.000 Euro belohnt, dazu zahlt beispielsweise der Deutsche Skiverband (DSV) zusätzlich 25.000 Euro für einen Olympiasieg. Alle wollen aber auch dabei helfen, dass sich unser Traum von Olympia 2018 in Deutschland erfüllt. München, das sich erhofft, als erste Stadt nach den Sommerspielen 1972 auch Ausrichter von Olympischen Winterspielen zu werden. Garantiert helfen wird dabei, wenn sich die Sportler positiv präsentieren und jeder Deutsche daran glaubt und somit seinen Teil dazu beiträgt, dass dieser Traum Realität wird.

Bei der Vorstellung der Bekleidung.
Eine Goldmedaille in Vancouver wird von der Sporthilfe mit 15.000 Euro belohnt, dazu zahlt beispielsweise der Deutsche Skiverband (DSV) zusätzlich 25.000 Euro für einen Olympiasieg. Alle wollen aber auch dabei helfen, dass sich unser Traum von Olympia 2018 in Deutschland erfüllt. München, das sich erhofft, als erste Stadt nach den Sommerspielen 1972 auch Ausrichter von Olympischen Winterspielen zu werden. Garantiert helfen wird dabei, wenn sich die Sportler positiv präsentieren und jeder Deutsche daran glaubt und somit seinen Teil dazu beiträgt, dass dieser Traum Realität wird.

Bei der Vorstellung der Bekleidung.
Bereits heute Gold am Körper
Major Christian Rutz brachte es maßgeblich auf den Punkt. „Die vorgestellte Kleidung und Ausrüstung ist bereits Gold und damit der Erfolg unserer Athleten vorprogrammiert.“ 454 Teilnehmer müssen eingekleidet werden und 454 Teilnehmer haben bereits mit der Sportbekleidung etwas Gold am Körper. So auch der auf Langstrecke spezialisierte Eisschnellläufer Stabsunteroffizier Tobias Schneider. Für seine guten Leistungen muss er hart trainieren. Er schwitzt sechs bis siebenmal die Woche zweimal täglich. Wenn er nach all den Strapazen einen Sieg erringt, ist die Freude groß: „Es ist die Belohnung für den ganzen Verzicht, die Mühen und die Qualen im täglichen Training“, sagt Schneider. Nichtsdestotrotz hat er ein Ziel ganz groß vor Augen: „Eine olympische Medaille in Vancouver 2010.“
Text: Andreas Kurz
Fotos: Reinhard Peter


