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| Bundeswehr in „größter Spielewelt“ |
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Tausende Besucher konnten es kaum erwarten, dass sich um 10.00 Uhr die Tore zur größten „Spielewelt“ endlich öffneten. Oberfeldwebel Nadine Kleinert, Silbermedaillengewinnerin im Kugelstoßen bei der Weltmeisterschaft (WM) in Berlin und Hauptbootsmann Ralf Bartels, der bei der WM in Berlin die Bronzemedaille gewann, schnitten gemeinsam mit Anette Schmeier, Projektdirektorin der Modell-Hobby-Spiel, und Dr. Siegfried Haller, Leiter des Jugendamtes der Stadt Leipzig, das blaue Band durch und eröffneten so symbolisch die Messe.
Nadine Kleinert und Ralf Bartel eröffnen die Messe „Modell Hobby Spiel“ Die Leipziger Messe ist ein Mekka für alle Modelleisenbahner und Modellbauer, kreativ Tätige, Spieler und Sammler. Aber auch für Neugierige, die ausprobieren, steuern, lenken, bauen, malen, spielen, basteln oder gestalten wollen. Beim Rundgang der Sportler über die Messe gab es auch bei diesen leuchtende Augen. So wurden ihnen verschiedene Modellbau-Fahrzeuge vorgeführt und Spiele ausprobiert. Am Stand des Spieleladens Capito wurden die beiden Kugelstoßer vom Standleiter zum Gedächtnisspiel Pentago herausgefordert. Dabei muss man versuchen, als Erster fünf Kugeln in eine Reihe zu bringen. Doch so einfach ist es dann doch nicht. Bei jedem Spielzug wird eines der Spielbretter gedreht und schon sieht das ganze Spiel wieder völlig anders aus! Obwohl sich beide bemühten und sichtlich Spaß hatten, konnten sie mit den kleinen Kugeln keinen Erfolg erzielen. Aber beide waren einhellig der Meinung, dass dieses Spiel eine willkommene Abwechslung zum Sport wäre. „Meistens spielen wir zwar Karten, wenn wir mit anderen Sportlern unterwegs sind, aber man kann ja durchaus mal etwas Neues ausprobieren.“, so Ralf Bartels. Am Messestand des Bundesministeriums für Verteidigung begrüßte Standleiter, Hauptmann Winfried Heinz, die Athleten. Er zeigte sich mit dem Eröffnungstag zufrieden: „Ein besseres Aushängeschild als die beiden Bundeswehrsportler hätten wir nicht haben können.“ Auch die Messeleitung war begeistert von der sympathischen Art der Soldaten.  Nadine Kleinert hat alle Hände voll zu tun um alle Autogrammwünsche zu erfüllen.
|  Es sieht so einfach aus: Die BW-Sportler probieren das Gedächtnisspiel Pentago.
| „Graf Ludo“ – Spielegrafikpreise Erstmalig wurde in diesem Jahr der erste deutsche Spielegrafikpreis „Graf Ludo“ in zwei Kategorien auf einer Festveranstaltung im Congress Center Leipzig vergeben. Bewertet wurden von der Jury das äußere Erscheinungsbild und die grafische Aufbereitung der Spiele. Aus einer Liste von jeweils zehn Spielen in den Kategorien „Beste Kinderspielgrafik“ und „Beste Familienspielgrafik“ wurden zunächst drei Favoriten nominiert. Einen Tag vor Beginn der Modell-Hobby-Spiel ermittelte die Jury in einer finalen Sitzung die Sieger. Neben Spielejournalisten gehörten der Jury auch Grafiker und Branchenvertreter an. Die Preise wurden von Oberfeldwebel Nadine Kleinert und Hauptbootsmann Ralf Bartels überreicht. „Denn nur Sieger können Sieger auszeichnen“, so die Moderatorin der Veranstaltung Charlotte Engelhardt, bekannt vom Fernsehsender Pro 7. Nadine Kleinert übergab den Preis in der Kategorie „Beste Kinderspielgrafik“ an Gabriela Silveira, die Grafikerin des Spieles „Nicht zu fassen“. Für die „Beste Familienspielgrafik“ wurden Mirko Akira Suzuki, Martin Hoffmann und Claus Stephan für das Spiel „Bonnie und Clyde“ von Ralf Bartels ausgezeichnet. Er sagte: „In jedem steckt ein Kind und solange man spielt, wird man nicht alt.“ Begehrte Autogrammkarten Anschließend stellten sich beide Sportler während einer Autogrammstunde am Bundeswehrstand den Fragen der Besucher und mussten unzählige Autogramme schreiben. Durch die Weltmeisterschaft im eigenen Land waren die Beiden natürlich noch in den Köpfen der Menschen präsent. Schon beim Messerundgang zogen beide WM – Medaillengewinner die Blicke auf sich. „Die kenne ich doch irgendwoher“ fragten mehrere Besucher beim Rundgang. Sie interessierten sich aber auch für die Trainingsgeräte ihrer „Wintersportkollegen“ der Disziplinen Bob, Skispringen, Biathlon, Skeleton und Rodeln. Jeder Besucher konnte selbst aus probieren, wie es sich im Bob oder auf einem Rodel sitzt. Beide zogen ein positives Resümee über ihren Ausflug in die Welt der Spiele. Nadine Kleinert kündigte sogar einen nochmaligen Besuch am Sonntag an, denn so richtig blieb an diesem Tag keine Zeit, sich intensiv auf der Messe umzuschauen. Kathrin Möbius, Pressestelle WBK III |
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