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| Laufen aus Leidenschaft - Erster Militär-Marathon-Cup in Münster |
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Beim 8. Volksbank-Münster-Marathon 2009 herrschten ideale Lauftemperaturen von cirka 17 Grad. Der Veranstalter konnte einen neuen Teilnehmerrekord vermelden: Über 7.000 Läuferinnen und Läufer. Unter ihnen auch 65 Läuferinnen und Läufer die beim 1. Militär-Marathon Cup an den Start gegangen waren.
Pünktlich um 09:00 Uhr fiel der Startschuss zum8. Volksbank-Münster-Marathon 2009.Laufen aus Leidenschaft lautet das Motto des Münster-Marathons, der in der 8. Auflage mit 2730 Marathon-Finishern erneut in der Jahresstatistik unter den Top-Ten in Deutschland landete. Mehr als 10.000 Zuschauer sahen beim Volksbank-Münster-Marathon zwei neue Streckenrekorde. Bei den Herren siegte Richard Chepkwony aus Kenia in neuer persönlicher Bestzeit und Streckenrekord in 2:12:02 Stunden. Der alte Streckenrekord wurde dabei um über 2 Minuten verbessert. Bei den Damen erzielte Den Ecler Loywapet ebenfalls aus Kenia einen neuen Streckenrekord, Sie lief 44 Sekunden schneller, als Olena Samko beim bisherigen Rekord. In einer Zeit von 2:37:06 Stunden lief sie am Prinzipalmarkt über die Ziellinie. Soldatinnen und Soldaten als Helfer und Teilnehmer Wie in der Vergangenheit hatten Soldaten der Unteroffizierschule des Heeres, Lehrgruppe B aus Münster/Handorf als freiwillige Helfer am Streckenrand die Veranstaltung unterstützt. Neu in diesem Jahr waren die 66 Soldatinnen und Soldaten, die sich als aktive Läufer zum 1. Militär-Marathon-Cup in Münster gemeldet hatten. Die Idee zu der gesonderten Wertung hatte Oberfeldarzt Doktor Andreas Lison, Orthopäde am Sportmedizinischen Institut der Bundeswehr in Warendorf, selbst dreimaliger Marathonteilnehmer in Münster. „Der Münster-Marathon ist eine Veranstaltung von außerordentlich hoher Qualität, besonders, wenn es um die Angebote für die Vorbereitung und die medizinische Begleitung der Teilnehmer geht“, sagt er. Da lag es nahe, die Kompetenz der Sportschule bei der Organisation sportlicher Großveranstaltungen zu nutzen. Auch Organisationsleiter und Vorsitzender des Münster-Marathon e. V. Michael Brinkmann zeigte sich erfreut, die Leistungsfähigkeit der militärischen Teilnehmer in der Öffentlichkeit durch eine gesonderte Wertung darstellen zu können. Oberstabsfeldwebel Jürgen Bischof vomDeutsch/Niederländischen Korps aus MünsterSieger in der Altersklasse Männer 40. Es gab nur Sieger! Dank des Engagements der Sportschule konnte den Soldatinnen und Soldaten ein besonderer Service geboten werden. Unterkunft, Verpflegung, Übernachtung, Transport, ja selbst die Abholung der Startunterlagen wurden durch die Sportschule übernommen. „Für den Anfang nicht schlecht“, so bewertete Oberstabsfeldwebel Franz-Josef Dirkes von der Sportschule der Bundeswehr, Projektoffizier für den Militär-Marathon-Cup, die Teilnehmerzahl. „So eine Veranstaltung muss sich aber unter den Soldatinnen und Soldaten herumsprechen“. Das Richard Chepkwony aus Kenia mit 2:12:02 Stunden bei optimalen Witterungsverhältnissen den Streckenrekord in Münster brach, spornte offensichtlich auch die militärischen Teilnehmer an. In der Militärwertung wurde bei den Männern Hauptfeldwebel Daniel Heims vom 6. Fallschirmjägerbataillon 263 aus Zweibrücken mit hervorragender Zeit von 3:01:59 Stunden in der Altersklasse Männer 30 Sieger. In der Gesamtwertung belegte er damit Platz 95, in der Altersklassengesamtwertung sogar Platz 15. Oberleutnant Daniela Klix vom 3./Panzergrenadierbataillon 122 aus Oberviechtach wurde mit 3:09:17 Stunden Siegerin bei den Soldatinnen und damit Gesamt 7. bei den Frauen und Dritte in der Altersklasse Frauen 30. „Ergebnisse, die sich sehen lassen können“, meint dazu Major Heiko Wömpener, Leiter Lehre und Ausbildung an der Sportschule der Bundeswehr.  Oberstabsfeldwebel Uwe Sbrisny von der Unteroffizierschule des Heeres, Lehrgruppe B aus Münster/Handorf an einer der Verpflegungsstellen.
|  Oberfeldarzt Dr. Andreas und Major Heiko Wömpener zeichnen Frau Ingrid Albertsen vom Spezial Pionierbataillon 164 aus, die den 1. Platz in der Altersklasse bei den Damen 40 Jahre erzielte.
| Vorbereitung ist das wichtigste! Alle Beteiligten und Organisatoren würden sich freuen, wenn im nächsten Jahr die Bundeswehr durch eine noch höhere Teilnehmerzahl ihre Leistungsfähigkeit darstellt und der Eine oder Andere sich durch den besonderen Service der Sportschule motivieren lässt, an einem Marathon teilzunehmen. Oberfeldarzt Doktor Andras Lison empfiehlt dazu: „Voraussetzungen sind eine ausreichend lange Vorbereitungszeit von ca. einem Jahr, ein systematisches Training und eine uneingeschränkte Belastbarkeit des Bewegungsapparates und des Herzkreislaufsystems“. In den nächsten Wochen werden Gespräche mit den Organisatoren des Volksbank-Münster-Marathons stattfinden ob es am 12. September 2010 im Rahmen des 9. Volksbank Münster Marathon auch einen Militär-Marathon-Cup 2010 geben wird. Zeitgerecht werden dazu alle Informationen auf der Internetseite www.sportschule.bundeswehr.de zu finden sein. Text: OFA Dr. Andreas Lison, OStFw Franz-Josef Dirkes Fotos: SportSBw, FMZ |
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