![]() |
„Großer Bahnhof“ am Erfurter Flughafen. Der Eissportclub Erfurt, Familien, Freunde und natürlich viele Fans warteten auf die Landung der Olympiateilnehmer. Bewaffnet mit Transparenten, Fotos, jeder Menge Blumen und Begrüßungssekt herrschte gespannte Ruhe unter den Anhängern. Pünktlich um 21.35 Uhr landeten die Thüringer Sportsoldaten Stabsunteroffizier (FA) Daniela Anschütz-Thoms, Hauptgefreiter Stephanie Beckert, ihr Bruder Patrick Beckert sowie weitere Mitglieder des deutschen Eisschnelllaufteams. Als die Sportler angeführt von Daniela Anschütz-Thoms die Halle des Terminals erreichten, brandete begeisterter Beifall auf. Sie alle waren sehr überrascht und begeistert vom großen Empfang. |
Glücklich schlossen sie zu allererst Familie und Freunde in ihre Arme, bevor sie sich den Fotografen und vielen Fragen von Presse und Fans stellten. Besonders herzlich fiel die Begrüßung von Stephanie Beckert und ihrer LabradorHündin Trixie aus. Bereits in Kanada war von der Soldatin zu hören, dass sie sich am allermeisten auf ihre vierbeinige Freundin freue. Aber auch der Nachwuchs ihres Heimatsportvereins ESC kam natürlich nicht zu kurz.
„Jetzt freue ich mich darauf meine Medaillen auszupacken, sie meiner Familie zu zeigen und mit ihnen gemeinsam meine Rückkehr zu feiern.“ sagte die dreifache Medaillengewinnerin.
Empfang im Kurpark
Bereits am nächsten Tag begrüßte Thüringen seine Olympiateilnehmer in Oberhof. Auf der Bühne im Kurpark sorgte der MDR für Stimmung. Sozialministerin Heike Taubert ließ es sich nicht nehmen die Athleten persönlich in der Heimat zu begrüßen und sie zu ihrem Erfolg zu beglückwünschen. Nach einem Blitzlichtgewitter gaben die Sportler zahlreiche Interviews und schienen sichtlich erleichtert, als der größte Trubel um sie vorerst vorbei war. Zum krönenden Abschluss gab es ein Feuerwerk.
Medaillenschmiede Kerspleben
Doch lange blieb für die Sportler keine Zeit zum verschnaufen, denn schon am nächsten Tag bereiteten Familie, Freunde und Fans den Olympioniken einen begeisterten Empfang in Kerspleben, wo die eislaufverrückte Familie Beckert zu Hause ist. Neben HptGefr d.R. Elisabeth Pähtz, erfolgreichste deutsche Schachspielerin, war Karsten Sänger der bisher berühmteste Bewohner. Der Fußballer, der 16 A-Länderspiele für die DDR bestritt, wird nun einen Teil seines Promi-Status u.a an Stephanie Beckert abgeben müssen.. Schließlich hat sie es geschafft bei ihrer ersten Olympiateilnahme gleich drei Medaillen zu gewinnen.
Stolz präsentierte sie die beiden Silbermedaillen, die sie über 3.000 und 5.000 Meter gewonnen hat. Einen besonderen Stellenwert hat ihre Goldmedaille, die sie in einem atemberaubenden Finale im Olympic Oval gewann. Mit Kampfgeist und Teamstärke erreichte sie gemeinsam mit Stabsunteroffizier (FA) Daniela Anschütz-Thoms, Anni Friesinger-Postma und Stabsunteroffizier (FA) Katrin Mattscherodt das fast Unmögliche.
„Ich habe das so nicht erwartet", gestand sie, "es ist aber ein überwältigendes Gefühl. Für mich war es schon eine Auszeichnung bei Olympia dabei zu sein, dann noch drei Medaillen zu gewinnen, das ist hervorragend“
Für Daniela Anschütz-Thoms waren es die letzten Olympischen Spiele und bis zum letzten Tag lief es leider nicht nach Plan, denn sie musste sich hinter der Kanadierin Kristina Groves mit dem bitteren vierten Platz begnügen. Es fehlten der Team-Olympiasiegerin von Turin drei Hundertstel zu Bronze über 3000 Meter. Doch am Ende wurde sie noch mit einer Goldmedaille „entschädigt“ Laut dem Bürgermeister der 1740-Seelengemeinde, Klaus Gunkel, erreichte Kerspleben mit seinen Sportlern den 14. Platz des internationalen Medaillenspiegels.
Schon nächste Woche stehen sie wieder auf dem Eis beim Weltcup in Heerenveen. Zuletzt liegt dann noch die Mehrkampf Weltmeisterschaft vor ihnen „Und dann ist Schluss, dann machen wir erst mal Urlaub, Urlaub, Urlaub“ so Daniela Anschütz-Thoms.
„Jetzt freue ich mich darauf meine Medaillen auszupacken, sie meiner Familie zu zeigen und mit ihnen gemeinsam meine Rückkehr zu feiern.“ sagte die dreifache Medaillengewinnerin.
![]() |
![]() Autogramme waren heiß begehrt. |
Empfang im Kurpark
Bereits am nächsten Tag begrüßte Thüringen seine Olympiateilnehmer in Oberhof. Auf der Bühne im Kurpark sorgte der MDR für Stimmung. Sozialministerin Heike Taubert ließ es sich nicht nehmen die Athleten persönlich in der Heimat zu begrüßen und sie zu ihrem Erfolg zu beglückwünschen. Nach einem Blitzlichtgewitter gaben die Sportler zahlreiche Interviews und schienen sichtlich erleichtert, als der größte Trubel um sie vorerst vorbei war. Zum krönenden Abschluss gab es ein Feuerwerk.
Medaillenschmiede Kerspleben
Doch lange blieb für die Sportler keine Zeit zum verschnaufen, denn schon am nächsten Tag bereiteten Familie, Freunde und Fans den Olympioniken einen begeisterten Empfang in Kerspleben, wo die eislaufverrückte Familie Beckert zu Hause ist. Neben HptGefr d.R. Elisabeth Pähtz, erfolgreichste deutsche Schachspielerin, war Karsten Sänger der bisher berühmteste Bewohner. Der Fußballer, der 16 A-Länderspiele für die DDR bestritt, wird nun einen Teil seines Promi-Status u.a an Stephanie Beckert abgeben müssen.. Schließlich hat sie es geschafft bei ihrer ersten Olympiateilnahme gleich drei Medaillen zu gewinnen.
Stolz präsentierte sie die beiden Silbermedaillen, die sie über 3.000 und 5.000 Meter gewonnen hat. Einen besonderen Stellenwert hat ihre Goldmedaille, die sie in einem atemberaubenden Finale im Olympic Oval gewann. Mit Kampfgeist und Teamstärke erreichte sie gemeinsam mit Stabsunteroffizier (FA) Daniela Anschütz-Thoms, Anni Friesinger-Postma und Stabsunteroffizier (FA) Katrin Mattscherodt das fast Unmögliche.
![]() Daniela Anschütz-Thoms, Stephanie Beckert, ihr Bruder Patrick Beckert beim Empfang in Kerspleben. |
![]() Es waren reichlich Zuschauer gekommen um die Olympiateilnehmer zu begrüßen. |
„Ich habe das so nicht erwartet", gestand sie, "es ist aber ein überwältigendes Gefühl. Für mich war es schon eine Auszeichnung bei Olympia dabei zu sein, dann noch drei Medaillen zu gewinnen, das ist hervorragend“
Für Daniela Anschütz-Thoms waren es die letzten Olympischen Spiele und bis zum letzten Tag lief es leider nicht nach Plan, denn sie musste sich hinter der Kanadierin Kristina Groves mit dem bitteren vierten Platz begnügen. Es fehlten der Team-Olympiasiegerin von Turin drei Hundertstel zu Bronze über 3000 Meter. Doch am Ende wurde sie noch mit einer Goldmedaille „entschädigt“ Laut dem Bürgermeister der 1740-Seelengemeinde, Klaus Gunkel, erreichte Kerspleben mit seinen Sportlern den 14. Platz des internationalen Medaillenspiegels.
Schon nächste Woche stehen sie wieder auf dem Eis beim Weltcup in Heerenveen. Zuletzt liegt dann noch die Mehrkampf Weltmeisterschaft vor ihnen „Und dann ist Schluss, dann machen wir erst mal Urlaub, Urlaub, Urlaub“ so Daniela Anschütz-Thoms.
Text: OG Franziska Meißner, WBK III
Fotos: Tino Arnold, WBK III







