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Selten hat man die Gelegenheit, eine große Anzahl von Sportsoldaten in der Kaserne versammelt zu sehen. Zu beschäftigt sind sie mit Training und Wettkampf. Umso erfreulicher war es, dass sich zum diesjährigen militärischen Ausbildungstag am 12.01.2010 von 52 Mainzer Sportsoldaten 39 in der KurmainzKaserne einfanden, um ihre militärischen Grundfertigkeiten aufzufrischen. |
Um 09:30 Uhr sollten die teilweise von sehr weit angereisten Sportler (Hammerwerfer Sergej Litvinov kam von einem Lehrgang in Minsk, die Tischtennisspieler Baum, Filus, Mengel und Steger reisten sogar von China an) im Flur der Sportfördergruppe Mainz antreten. Auch die Oberstabsfeldwebel a.D. Dieter Hermann und Klaus Welker, zwei ehemalige Leiter der Sportfördergruppe Mainz, gaben sich die Ehre, ihrer alten Einheit einen Besuch abzustatten. Manche frisch beförderte Mannschafter unterschrieben ihre Empfangsbekenntnisse oder sonstige Dokumente, die sich noch in ihrer Postmappe befanden. Es folgte eine Vollzähligkeitsüberprüfung der persönlichen Ausrüstung, die jeder Sportler selbstständig durchführte und die auch dank der Hilfe des Regiepersonals reibungslos verlief. „Ohne Tritt“ ging es dann um 11:00 Uhr zum U-Raum der Feldjäger, wo Stabsfeldwebel Boßlet vom Landeskommando Rheinland-Pfalz die ABC-Ausbildung leitete. Nachdem er sich kurz vorgestellt hatte, erklärte er anhand einer Power-Point-Präsentation die Gefahren durch moderne ABC-Kampfmittel.

Der Unterricht war kurz und bündig gehalten, so dass die Sportler, nicht zuletzt aufgrund der gelungenen Präsentation gut folgen konnten. Bevor es zum gemeinsamen Mittagessen ging, präsentierte Stabsfeldwebel Kainath, Leiter der Sportfördergruppe Mainz, einen kurzen Jahresrückblick, indem die neuzuversetzten Soldaten, sowie die sportlichen Erfolge im Jahr 2009 aufgelistet wurden. Dazu zählen beispielsweise der überragende dritte Platz beim Ironman-Triathlon-Worldcup in Hawaii, den Stabsunteroffizier Andreas Raelert erzielen konnte, ebenso wie die Medaillengewinne der Fechterinnen bei der WM in Antalya oder die Wiederwahl des Florettfechters Stabsunteroffizier Peter Joppich als Sportler des Jahres Rheinland-Pfalz. Ab 13:00 war die Truppenküche für die Sportfördergruppe reserviert, die dort ein wahres Festmahl genießen durfte.
Nach dem Essen fanden sich Sportler, Regiepersonal und Presse zur Beförderung von Feldwebel Maik Petzold und zur Verabschiedung des stellvertretenden Leiters Stabsfeldwebel Holler wieder im U-Raum ein. Zu diesem Anlass trafen auch der Kommandeur des Landeskommando Rheinland-Pfalz Oberst Stichling, sowie sein Stellvertreter Oberstleutnant Lempa ein. Nachdem der Kommandeur sich in seiner Ansprache über die sportlichen Erfolge erfreut zeigte, aber auch betonte, dass der Sieg nicht immer das Entscheidende sei, folgte dann die Beförderung des Triathleten Petzold. Dieser erduldete es tapfer, ohne mit der Wimper zu zucken, als Oberst Stichling und Stabsfeldwebel Kainath ihm die neuen Dienstgradabzeichen auf die Schulter klopften.
Daraufhin ging der Oberst zum nächsten Punkt der Tagesordnung über: die Verabschiedung des langjährigen stellvertretenden Leiters der Sportfördergruppe Stabsfeldwebel Steffen Holler, der nach langem Bemühen eine heimatnahe Verwendung in Veitshöchheim erreichen konnte. Der Kommandeur überflog kurz die Karriere Hollers und sprach seine Anerkennung gegenüber der Leistungen, die Stabsfeldwebel Holler in seiner Laufbahn geliefert hatte, aus. Abschließend überreichte er ihm das Wappen des Landeskommando als Andenken.
Auch Stabsfeldwebel Kainath verabschiedete sich in seiner Rede von seinem nun ehemaligen Stellvertreter. Er habe die Zusammenarbeit mit Stabsfeldwebel Holler immer genossen und stets als produktiv empfunden. Mit Oberfeldwebel Andreas Kutzner habe er zwar einen idealen Nachfolger erhalten, dennoch schmerze ihn der Abschied von seinem langjährigen Kameraden, den er seit 1991 kennt. So sehe er den Abschied „mit einem lachendem und einem weinenden Auge“.
Auch die Tauberbischofsheimer Fechterinnen und Fechter ließen es sich nicht nehmen, sich gebührend von ihrem ehemaligen Vorgesetzten und Leiter ihrer früheren Einheit, der Sportfördergruppe Tauberbischofsheim (vor deren Auflösung) zu verabschieden. Hauptfeldwebel Anja Schache hielt die Abschiedsrede und erklärte, dass Stabsfeldwebel Holler für viele mehr Freund als Chef, für manche sogar wie ein Vater war. Zum Abschied überreichte sie ihm eine Flasche Sekt, sowie einen Geschenkgutschein, was Stabsfeldwebel Holler, von der Rede und dem Präsent sichtlich gerührt, entgegennahm. Bei seinen eigenen abschließenden Abschiedsworten betonte er noch einmal augenzwinkernd, dass nicht die überlegenen Kampfsportfähigkeiten von Stabsfeldwebel Kainath ihn zu seinem Entschluss bewegten, sondern dass familiäre Angelegenheiten ihn dazu zwangen Prioritäten zu setzen. Nichtsdestotrotz stehe er weiterhin jedem mit Rat und Tat zur Seite, der ihn darum bitte.
So neigte sich ein spannender Tag dem Ende zu. Für manche ein anstrengender Tag, für andere ein trauriger Tag, für alle jedoch ein Tag, an den man sich gerne zurückerinnern wird.

Der Unterricht war kurz und bündig gehalten, so dass die Sportler, nicht zuletzt aufgrund der gelungenen Präsentation gut folgen konnten. Bevor es zum gemeinsamen Mittagessen ging, präsentierte Stabsfeldwebel Kainath, Leiter der Sportfördergruppe Mainz, einen kurzen Jahresrückblick, indem die neuzuversetzten Soldaten, sowie die sportlichen Erfolge im Jahr 2009 aufgelistet wurden. Dazu zählen beispielsweise der überragende dritte Platz beim Ironman-Triathlon-Worldcup in Hawaii, den Stabsunteroffizier Andreas Raelert erzielen konnte, ebenso wie die Medaillengewinne der Fechterinnen bei der WM in Antalya oder die Wiederwahl des Florettfechters Stabsunteroffizier Peter Joppich als Sportler des Jahres Rheinland-Pfalz. Ab 13:00 war die Truppenküche für die Sportfördergruppe reserviert, die dort ein wahres Festmahl genießen durfte.
Nach dem Essen fanden sich Sportler, Regiepersonal und Presse zur Beförderung von Feldwebel Maik Petzold und zur Verabschiedung des stellvertretenden Leiters Stabsfeldwebel Holler wieder im U-Raum ein. Zu diesem Anlass trafen auch der Kommandeur des Landeskommando Rheinland-Pfalz Oberst Stichling, sowie sein Stellvertreter Oberstleutnant Lempa ein. Nachdem der Kommandeur sich in seiner Ansprache über die sportlichen Erfolge erfreut zeigte, aber auch betonte, dass der Sieg nicht immer das Entscheidende sei, folgte dann die Beförderung des Triathleten Petzold. Dieser erduldete es tapfer, ohne mit der Wimper zu zucken, als Oberst Stichling und Stabsfeldwebel Kainath ihm die neuen Dienstgradabzeichen auf die Schulter klopften.
Daraufhin ging der Oberst zum nächsten Punkt der Tagesordnung über: die Verabschiedung des langjährigen stellvertretenden Leiters der Sportfördergruppe Stabsfeldwebel Steffen Holler, der nach langem Bemühen eine heimatnahe Verwendung in Veitshöchheim erreichen konnte. Der Kommandeur überflog kurz die Karriere Hollers und sprach seine Anerkennung gegenüber der Leistungen, die Stabsfeldwebel Holler in seiner Laufbahn geliefert hatte, aus. Abschließend überreichte er ihm das Wappen des Landeskommando als Andenken.
Auch Stabsfeldwebel Kainath verabschiedete sich in seiner Rede von seinem nun ehemaligen Stellvertreter. Er habe die Zusammenarbeit mit Stabsfeldwebel Holler immer genossen und stets als produktiv empfunden. Mit Oberfeldwebel Andreas Kutzner habe er zwar einen idealen Nachfolger erhalten, dennoch schmerze ihn der Abschied von seinem langjährigen Kameraden, den er seit 1991 kennt. So sehe er den Abschied „mit einem lachendem und einem weinenden Auge“.
Auch die Tauberbischofsheimer Fechterinnen und Fechter ließen es sich nicht nehmen, sich gebührend von ihrem ehemaligen Vorgesetzten und Leiter ihrer früheren Einheit, der Sportfördergruppe Tauberbischofsheim (vor deren Auflösung) zu verabschieden. Hauptfeldwebel Anja Schache hielt die Abschiedsrede und erklärte, dass Stabsfeldwebel Holler für viele mehr Freund als Chef, für manche sogar wie ein Vater war. Zum Abschied überreichte sie ihm eine Flasche Sekt, sowie einen Geschenkgutschein, was Stabsfeldwebel Holler, von der Rede und dem Präsent sichtlich gerührt, entgegennahm. Bei seinen eigenen abschließenden Abschiedsworten betonte er noch einmal augenzwinkernd, dass nicht die überlegenen Kampfsportfähigkeiten von Stabsfeldwebel Kainath ihn zu seinem Entschluss bewegten, sondern dass familiäre Angelegenheiten ihn dazu zwangen Prioritäten zu setzen. Nichtsdestotrotz stehe er weiterhin jedem mit Rat und Tat zur Seite, der ihn darum bitte.
So neigte sich ein spannender Tag dem Ende zu. Für manche ein anstrengender Tag, für andere ein trauriger Tag, für alle jedoch ein Tag, an den man sich gerne zurückerinnern wird.
OGefrTobias Haas/SportFGrp Bw Mainz



