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Mainzer Sportsoldaten/-soldatinnen stauben an einem Wochenende sieben Treppchenplatzierungen ab. Wenn der Leiter der Sportfördergruppe Mainz, Stabsfeldwebel Kainath, Montagmorgens zu Dienstbeginn das Geschäftszimmer mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht betritt und seinem Regiepersonal mitteilt, es seien „BVs“ (Meldungen über Besondere Vorkommnisse) zu schreiben, dann ist klar, dass die Sportsoldaten ein erfolgreiches Wochenende hinter sich haben. |
So war es auch am Wochenende vom 8. bis 10. Januar. Sowohl die Fechterinnen, als auch die Tischtennisspieler der Sportfördergruppe Mainz stellten in Wettkämpfen ihr Können auf die Probe. Die Stabsunteroffiziere Patrick Baum und Bastian Steger, sowie die Hauptgefreiten Ruwen Filus und Steffen Mengel maßen sich bei den Grand Finals der ITTF Pro Tour in Macao, China, mit der internationalen Spitze des Tischtennis. Steger bekam die Stärke des Chinesen Xu Xin, der zuvor Timo Boll mit 4:0 schlug, im Einzelviertelfinale am Samstag zu spüren. Trotz starkem Achtelfinale, bei dem er seinen Mainzer Kollegen Stabsunteroffizier Baum schlug, hatte er dem „Boll-Bezwinger“ mit seiner starken Penholder-Vorhand nichts entgegenzusetzen.
Besser lief es Tags zuvor für Baum und seinen Partner Lars Hielscher im Doppel. Nach mehreren knappen Sätzen unterlagen sie im Halbfinale zwar mit 1:4 dem Team aus Singapur Gao Ning/Yang Zi, konnten sich so aber dennoch die Bronzemedaille sichern. Hauptgefreiter Ruwen Filus erreichte Samstags sogar das Finale des U21-Turniers. Der einundzwanzigjährige Hanauer, der es bei der EM überraschend ins Viertelfinale geschafft hatte, überzeugte auch in Macao durch präzises und taktisches Spiel. Im Finale stand er dem Ukrainer Yaroslav Zhmudenko gegenüber. Für Gold reichte es leider nicht, aber sehr wohl für einen hervorragenden zweiten Rang.
Nicht ganz soweit entfernt trafen Deutschlands beste Florettfechter aufeinander, denn vom 9. bis 10. Januar fanden in Tauberbischofsheim die Deutschen Meisterschaften im Florettfechten statt. Mit dabei waren Unteroffizier Carolin Golubytskyi, Stabsunteroffizier Sandra Bingenheimer, Feldwebel Melanie Wolgast und Hauptfeldwebel Anja Schache, allesamt Sportsoldatinnen der Sportfördergruppe Mainz. Die vier Tauberbischofsheimer Fechterinnen konnten ihre Konkurrenz im Einzel am Samstag weit hinter sich lassen und sich die ersten vier Plätze teilen.
Für Goubytskyi reichte es diesmal zum ganz großen Erfolg. Nachdem sie sich im Halbfinale gegen Teamkollegin Melanie Wolgast deutlich mit 15:4 durchsetzen konnte, hatte sie es im Finale deutlich schwerer. Mit Hauptfeldwebel Anja Schache hatte sie eine äußerst erfahrene und gefährliche Gegnerin. Dies bekam zuvor auch Stabsunteroffizier Bingenheimer zu spüren, die im Halbfinale mit 7:15 gegen die Finalistin ausschied. Die beiden Finalistinnen schenkten sich nichts, der Ausgang des Gefechts war bis zum Schluss unklar. Erst im Sudden Death gelang es Golubytskyi den entscheidenden Treffer zu setzen und den begehrten Meistertitel zu ergattern. „Ich habe daraufhin gearbeitet und wollte den Titel. Der Titel hat für mich einen besonderen Stellenwert. Es ist einfach wunderbar!“, erklärt die 24-jährige. Die Arbeit und das Training haben sich also ausgezahlt, es ist für sie der erste Meistertitel ihrer jungen Karriere.
Somit gingen alle Medaillen im Einzel an die Sportsoldatinnen der Sportfördergruppe Mainz. Hauptfeldwebel Schache belegte nach ebenfalls starker Leistung den zweiten Platz, während Stabsunteroffizier Bingenheimer und Feldwebel Wolgast erst im Halbfinale von ihren Teamkolleginnen zu stoppen waren. So teilten sich beide den dritten Platz und erweiterten ihre Trophäensammlung um eine weitere Bronzemedaille.
Am Tag darauf traten Golubytskyi, Schache, Wolgast gemeinsam mit ihrer Teamgefährtin Katja Wächter zum Mannschaftsturnier an. Auch hier konnten sich die Mainzer Sportsoldatinnen mühelos gegen ihre Konkurrenz durchsetzen und vor den Teams aus Berlin, sowie Leverkusen den Titel erkämpfen. An öffentlicher Anerkennung mangelt es den Mainzer Sportsoldaten ebenfalls nicht. Der dreifache Weltmeister im Florettfechten Stabsunteroffizier Peter Joppich wurde zum vierten mal in Folge Sportler des Jahres in Rheinland-Pfalz. Dicht hinter ihm platziert ist der Stabhochspringer Raphael Holzdeppe, Gefreiter der Sportfördergruppe Mainz.
Sieben Treppchenplatzierungen, sowie zehn Medaillen, davon vier mal Bronze, zwei mal Silber und vier mal Gold, eine Wiederwahl zum Sportler des Jahres, das alles an einem Wochenende, ist für die Sportfördergruppe Mainz ein extrem erfolgreiches Ergebnis. Und ein erfreuliches allemal.
Besser lief es Tags zuvor für Baum und seinen Partner Lars Hielscher im Doppel. Nach mehreren knappen Sätzen unterlagen sie im Halbfinale zwar mit 1:4 dem Team aus Singapur Gao Ning/Yang Zi, konnten sich so aber dennoch die Bronzemedaille sichern. Hauptgefreiter Ruwen Filus erreichte Samstags sogar das Finale des U21-Turniers. Der einundzwanzigjährige Hanauer, der es bei der EM überraschend ins Viertelfinale geschafft hatte, überzeugte auch in Macao durch präzises und taktisches Spiel. Im Finale stand er dem Ukrainer Yaroslav Zhmudenko gegenüber. Für Gold reichte es leider nicht, aber sehr wohl für einen hervorragenden zweiten Rang.
Nicht ganz soweit entfernt trafen Deutschlands beste Florettfechter aufeinander, denn vom 9. bis 10. Januar fanden in Tauberbischofsheim die Deutschen Meisterschaften im Florettfechten statt. Mit dabei waren Unteroffizier Carolin Golubytskyi, Stabsunteroffizier Sandra Bingenheimer, Feldwebel Melanie Wolgast und Hauptfeldwebel Anja Schache, allesamt Sportsoldatinnen der Sportfördergruppe Mainz. Die vier Tauberbischofsheimer Fechterinnen konnten ihre Konkurrenz im Einzel am Samstag weit hinter sich lassen und sich die ersten vier Plätze teilen.
Für Goubytskyi reichte es diesmal zum ganz großen Erfolg. Nachdem sie sich im Halbfinale gegen Teamkollegin Melanie Wolgast deutlich mit 15:4 durchsetzen konnte, hatte sie es im Finale deutlich schwerer. Mit Hauptfeldwebel Anja Schache hatte sie eine äußerst erfahrene und gefährliche Gegnerin. Dies bekam zuvor auch Stabsunteroffizier Bingenheimer zu spüren, die im Halbfinale mit 7:15 gegen die Finalistin ausschied. Die beiden Finalistinnen schenkten sich nichts, der Ausgang des Gefechts war bis zum Schluss unklar. Erst im Sudden Death gelang es Golubytskyi den entscheidenden Treffer zu setzen und den begehrten Meistertitel zu ergattern. „Ich habe daraufhin gearbeitet und wollte den Titel. Der Titel hat für mich einen besonderen Stellenwert. Es ist einfach wunderbar!“, erklärt die 24-jährige. Die Arbeit und das Training haben sich also ausgezahlt, es ist für sie der erste Meistertitel ihrer jungen Karriere.
Somit gingen alle Medaillen im Einzel an die Sportsoldatinnen der Sportfördergruppe Mainz. Hauptfeldwebel Schache belegte nach ebenfalls starker Leistung den zweiten Platz, während Stabsunteroffizier Bingenheimer und Feldwebel Wolgast erst im Halbfinale von ihren Teamkolleginnen zu stoppen waren. So teilten sich beide den dritten Platz und erweiterten ihre Trophäensammlung um eine weitere Bronzemedaille.
Am Tag darauf traten Golubytskyi, Schache, Wolgast gemeinsam mit ihrer Teamgefährtin Katja Wächter zum Mannschaftsturnier an. Auch hier konnten sich die Mainzer Sportsoldatinnen mühelos gegen ihre Konkurrenz durchsetzen und vor den Teams aus Berlin, sowie Leverkusen den Titel erkämpfen. An öffentlicher Anerkennung mangelt es den Mainzer Sportsoldaten ebenfalls nicht. Der dreifache Weltmeister im Florettfechten Stabsunteroffizier Peter Joppich wurde zum vierten mal in Folge Sportler des Jahres in Rheinland-Pfalz. Dicht hinter ihm platziert ist der Stabhochspringer Raphael Holzdeppe, Gefreiter der Sportfördergruppe Mainz.
Sieben Treppchenplatzierungen, sowie zehn Medaillen, davon vier mal Bronze, zwei mal Silber und vier mal Gold, eine Wiederwahl zum Sportler des Jahres, das alles an einem Wochenende, ist für die Sportfördergruppe Mainz ein extrem erfolgreiches Ergebnis. Und ein erfreuliches allemal.
OGefrTobias Haas/SportFGrp Bw Mainz



