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Mit Talent und Fleiß schaffte es Christian Knees an die Spitze des Radsports. Der ehemalige Bundeswehrsportler fährt bis heute auf hochkarätigen Veranstaltungen und prestigeträchtigen Touren mit. Christian Knees hat gerade sein erstes Rennen der noch jungen Saison 2010 auf Mallorca hinter sich gebracht. |
Er konnte sich bei allen fünf Rennen gut in Szene setzen. Machte Tempo für seinen Sprintkollegen bei der Massenankunft und verhalf mit zu dessen vierten Platz, unterstützte seinen Teamkollegen Linus Gerdemann bei seinem Sieg beim dritten Rennen und belegte dabei selber noch den 13. Platz und rundete sein gutes Abschneiden mit einem 14. und einem 11. Platz bei den letzten beiden Eintagesrennen ab. „Es ist noch früh in der Saison und ich bin mit meiner Form zufrieden. Darauf lässt sich in den nächsten Wochen aufbauen. Auch wenn ich gerne jetzt schon mal bei einem der Rennen weiter vorne gelandet wäre“, sagt der 29-Jährige zu seinem Abschneiden bei der Mallorca Challenge. Sein erstes Saisonziel sind die Klassiker in Belgien im April – bei Amstel Gold Race, Flêche Wallone und Lüttich-Bastogne-Lüttich möchte er ganz weit vorne landen. Denn seine Siege bei Rund um Köln 2006 und der Bayern-Rundfahrt 2008 sind bislang die einzigen in seiner Profi-Palmares – das soll sich 2010 unbedingt ändern.

Frühe Erfolge
In seiner Zeit als Junioren-Fahrer war der in Meckenheim aufgewachsene Knees aufgrund seiner vielen Erfolge Mitglied im nationalen A-Kader. Somit nahm er schon damals an vielen internationalen Wettkämpfen teil, was ihn in seiner weiteren sportlichen Entwicklung sehr voranbrachte. Sein letztes Jahr als Junior schloss er 1999 mit seinem größten Erfolg ab – er holte die Bronzemedaille im Zeitfahren bei den Weltmeisterschaften in Treviso, Italien. Im Sommer 2000 schloss er seine Ausbildung zum Metallbauer ab. Danach wollte Christian Knees erstmal unbedingt versuchen, im Radsport Fuß zu fassen. Als er aufgrund seiner Zugehörigkeit zum nationalen A-Kader die Möglichkeit bekam, in eine der Sportfördergruppen der Bundeswehr aufgenommen zu werden, griff er sofort zu. „So konnte ich noch mehr Zeit als bislang in das Training investieren und musste mir erstmal keine weiteren Gedanken über meine nächsten Jahre machen. Das hat mir sehr geholfen“, sagt Christian Knees heute zu der Chance.
Seine Zeit als Sportsoldat
Im November 2000 wurde er eingezogen und der Sportfördergruppe Todtnau im Schwarzwald zugeteilt. "Die Möglichkeiten für Leistungssportler sind bei der Bundeswehr optimal. Kaum ein anderer Arbeitgeber gibt einem so viel Freiräume, um sein Training planmäßig durchzuziehen", lobt der RadProfi und nach kurzem Überlegen fügt er hinzu, "Ohne die Bundeswehr wäre ich vielleicht nicht da, wo ich jetzt bin. Zumindest wäre vieles wesentlich schwieriger gewesen." Zu Beginn seines Grundwehrdienstes durchlief er eine zweimonatige Grundausbildung. "Die zwei Monate waren eine tolle Erfahrung. Mal was ganz Anderes eben. Mit meinen Kameraden habe ich mich super verstanden. Das hat richtig Spaß gemacht", erzählt Unteroffizier der Reserve Knees und ergänzt: "Das war eine schöne Alternative zum normalerweise im November beginnenden Wintertraining." In den etwas mehr als drei Jahren als Zeitsoldat war er einige Male in Todtnau. Aber immer eng abgestimmt mit dem Bundestrainer, so dass er auf kein wichtiges Rennen verzichten musste. Und selbst wenn er als Soldat in Todtnau war, nutzte er die freie Zeit zum Training. Das Terrain ist für Radsportler optimal – die Schwarzwälder Berge sind sehr anspruchsvoll.
Auch heute noch fährt der Euskirchener ab und zu in die Gegend zum Training – dabei kann er dann immer mal von der Straße durch Todtnau auf die hochgelegene Kaserne blicken und an die gute Zeit zurückdenken. „In meiner Zeit als Sportsoldat der Bundeswehr habe ich wesentlich mehr und härter trainieren können als zu meiner Ausbildungszeit“, ist sich Knees sicher, „und das hat mich meinem Ziel Profi-Radsportler zu werden ein gutes Stück näher gebracht.“
Wechsel ins Profi-Lager
Im Dezember 2003 endete seine Laufbahn bei der Bundeswehr, da er zum 1. Januar 2004 einen Profi-Vertrag mit dem Team Wiesenhof unterschrieb. In den zwei Jahren bei diesem Team konnte er sich für ein Team in der höchsten Kategorie des Radsports – der Pro-TourKlasse – empfehlen. Seit 2006 fährt Christian Knees nun schon beim deutschen Team Milram. In all diesen Jahren war er immer bei der Tour de France mit am Start - der Traum eines jeden Radsportlers. In diesem Jahr möchte er unbedingt seine fünfte Tour de France bestreiten. „Ich habe es jedes Jahr versucht, auf einer Etappe reißaus zu nehmen und einen Etappensieg einzufahren. Bislang ist es mir noch nicht geglückt“, mit leuchtenden Augen fährt Knees fort. „Aber irgendwann muss das Glück ja mal auf meiner Seite sein.“

Frühe Erfolge
In seiner Zeit als Junioren-Fahrer war der in Meckenheim aufgewachsene Knees aufgrund seiner vielen Erfolge Mitglied im nationalen A-Kader. Somit nahm er schon damals an vielen internationalen Wettkämpfen teil, was ihn in seiner weiteren sportlichen Entwicklung sehr voranbrachte. Sein letztes Jahr als Junior schloss er 1999 mit seinem größten Erfolg ab – er holte die Bronzemedaille im Zeitfahren bei den Weltmeisterschaften in Treviso, Italien. Im Sommer 2000 schloss er seine Ausbildung zum Metallbauer ab. Danach wollte Christian Knees erstmal unbedingt versuchen, im Radsport Fuß zu fassen. Als er aufgrund seiner Zugehörigkeit zum nationalen A-Kader die Möglichkeit bekam, in eine der Sportfördergruppen der Bundeswehr aufgenommen zu werden, griff er sofort zu. „So konnte ich noch mehr Zeit als bislang in das Training investieren und musste mir erstmal keine weiteren Gedanken über meine nächsten Jahre machen. Das hat mir sehr geholfen“, sagt Christian Knees heute zu der Chance.
Seine Zeit als Sportsoldat
Im November 2000 wurde er eingezogen und der Sportfördergruppe Todtnau im Schwarzwald zugeteilt. "Die Möglichkeiten für Leistungssportler sind bei der Bundeswehr optimal. Kaum ein anderer Arbeitgeber gibt einem so viel Freiräume, um sein Training planmäßig durchzuziehen", lobt der RadProfi und nach kurzem Überlegen fügt er hinzu, "Ohne die Bundeswehr wäre ich vielleicht nicht da, wo ich jetzt bin. Zumindest wäre vieles wesentlich schwieriger gewesen." Zu Beginn seines Grundwehrdienstes durchlief er eine zweimonatige Grundausbildung. "Die zwei Monate waren eine tolle Erfahrung. Mal was ganz Anderes eben. Mit meinen Kameraden habe ich mich super verstanden. Das hat richtig Spaß gemacht", erzählt Unteroffizier der Reserve Knees und ergänzt: "Das war eine schöne Alternative zum normalerweise im November beginnenden Wintertraining." In den etwas mehr als drei Jahren als Zeitsoldat war er einige Male in Todtnau. Aber immer eng abgestimmt mit dem Bundestrainer, so dass er auf kein wichtiges Rennen verzichten musste. Und selbst wenn er als Soldat in Todtnau war, nutzte er die freie Zeit zum Training. Das Terrain ist für Radsportler optimal – die Schwarzwälder Berge sind sehr anspruchsvoll.
![]() Christian Knees fährt dieses Jahr die fünfte Saison für das deutsche Team Milram. |
![]() Soldat: Unteroffizier der Reserve Knees war über drei Jahre Angehöriger der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Todtnau. |
Auch heute noch fährt der Euskirchener ab und zu in die Gegend zum Training – dabei kann er dann immer mal von der Straße durch Todtnau auf die hochgelegene Kaserne blicken und an die gute Zeit zurückdenken. „In meiner Zeit als Sportsoldat der Bundeswehr habe ich wesentlich mehr und härter trainieren können als zu meiner Ausbildungszeit“, ist sich Knees sicher, „und das hat mich meinem Ziel Profi-Radsportler zu werden ein gutes Stück näher gebracht.“
Wechsel ins Profi-Lager
Im Dezember 2003 endete seine Laufbahn bei der Bundeswehr, da er zum 1. Januar 2004 einen Profi-Vertrag mit dem Team Wiesenhof unterschrieb. In den zwei Jahren bei diesem Team konnte er sich für ein Team in der höchsten Kategorie des Radsports – der Pro-TourKlasse – empfehlen. Seit 2006 fährt Christian Knees nun schon beim deutschen Team Milram. In all diesen Jahren war er immer bei der Tour de France mit am Start - der Traum eines jeden Radsportlers. In diesem Jahr möchte er unbedingt seine fünfte Tour de France bestreiten. „Ich habe es jedes Jahr versucht, auf einer Etappe reißaus zu nehmen und einen Etappensieg einzufahren. Bislang ist es mir noch nicht geglückt“, mit leuchtenden Augen fährt Knees fort. „Aber irgendwann muss das Glück ja mal auf meiner Seite sein.“
Man sollte ihn also im Blick haben dieses Jahr, den langen Blonden aus dem Rheinland.
Text: Nathalie Knees
Fotos: Knees, Team Milram, Caspar Gebel





