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| Mountainbiking – Welches Rad für welchen Typ? |
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Die Spielarten des Mountainbikens sind nahezu unüberschaubar. Ähnlich den Ski-Disziplinen Abfahrt, Langlauf, Slalom oder Tour, stellen sie unterschiedliche Ansprüche an das Material. Wir erklären, worauf es ankommt.
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Ein Tourenfahrer, der auf fahrbaren Forstwegen und Trails unterwegs ist, der sollte sich nach einem leichten, bequemen Fully umsehen, das maximalen Komfort bietet. Dessen Gewicht darf bis zu 13 kg betragen, der Federweg zwischen 80 bis 120 mm. Oft bezeichnet man diese Räder als Marathon-Bike. Wendiger ist das so genannte Hardtail, ohne Heckfederung. Man fährt es beim Cross Country (CC oder XC), wo es schnell bergauf und bergab geht und die Kurven präzise zu steuern sind. Es muss so leicht wie möglich sein: Zehn bis zwölf Kilo sind die obere Grenze! Der Federweg beträgt 80 bis 100 mm. Neueste Bike-Kreation sind die Enduros. Fahrräder, die nahezu jedem Gelände und Fahrstil begegnen können. Egal ob schwere Trails, berauf oder bergab. Es verlangt nach robustem Material, da es ein Bindeglied zwischen dem Tourenfahren und dem extremen Downhill darstellt. Der Federweg liegt zwischen 120 und 150 mm. Man beachte hier das Gewicht, welches möglichst unter 20 Kilo bleiben sollte. Downhill-Mountainbikes sind für schnelle Abfahrten in schwierigstem Gelände konzipiert. Da sie fast nur bergab bewegt werden und der Aufstieg meist nicht aus eigener Kraft bewältigt wird, gilt bei diesen Rädern ein Gewicht bis 22 kg als akzeptabel. Das hohe Gewicht ist der stabilen Bauart geschuldet, die aufgrund der bei den Abfahrten auftretenden hohen Belastungen erforderlich ist. Die Rahmen sind vollgefedert und verfügen über Federwege bis zu 250 mm, einen möglichst tiefen Schwerpunkt und eine kompakte Geometrie. MTB-Spezialist David Richter von der Bw-Feuerwehr in Meßstetten rät Einsteigern nicht mehr als 800 Euro auszugeben. „Man darf sich nicht verrückt machen lassen. Bikes in diesem Preis-Segment sind oft schon ordentlich ausgestattet.“ Nach oben seien, wie fast überall, keine Grenzen gesetzt. Achtet man auf einen guten Rahmen, kann man sein Bike den steigenden Bedürfnissen und seinem Budget anpassen. „Die Baugruppen sind bei jedem Rad vom Prinzip her gleich, nur das Material unterscheidet sich“, erklärt der Brandmeister. Grundsätzlich sind die meisten Komponenten aber heute untereinander kompatibel. Die gleiche Meinung vertritt auch Gefreiter Martin Knaup, der aktiv Downhill fährt. Er rät zum Kauf eines Enduro-Bikes, weil es viele Varianten des Mountainbiking offen hält. „Das ist gut, vor allem wenn man anfangs noch nicht abschätzen kann, was aus dem Hobby einmal wird.“ Und schließlich mache der so genannte Freeride im offenen Gelände immer noch den meisten Spaß. Martin empfiehlt ein Bike um 1.000,- Euro. Sie sind gut ausgestattet, recht robust und bieten Fahrspaß zu jeder Jahreszeit bei jedem Wetter.
Text: M. HauptFotos: Rainer Petzold, Bergwerk, Trek |
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