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Auf der Jagd nach Erfolgen und Medaillen. Nach den großen Erfolgen bei den letzten Europameisterschaften in 2009 (4x Gold, 2x Silber, 3x Bronze) stehen die Wildwasserrennsportler bereits in den Startlöchern für die kommenden Wettkämpfe. |
Im Vorfeld präsentierte sich die Wildwasserrennsport-Nationalmannschaft des Deutschen Kanu-Verbandes bereits auf den Messen BOOT in Düsseldorf und F.R.E.E. in München Einige Nationalmannschaftsfahrer nutzten dort die Möglichkeit, sich und ihre Disziplin bei verschiedenen Interviews vorzustellen und im Aktionsbecken ihr Können zu zeigen, um so die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu gewinnen. Leider bleibt die finanzielle Situation im Wildwasserrennsport angespannt und die Sportler sind aufgrund der hohen zu leistenden Eigenbeteiligungen auf ihr eigenes Engagement angewiesen. Flankierend jedoch unterstützt uns hier die Bundeswehr. Ohne diese Unterstützung wäre es nicht möglich kontstant den hohen Level im Wildwasser-Rennsport zu halten.

Kajak-Herren kämpfen um WM-Startplätze
Alle Sportler stehen sehr gut im Training und der Saisonbeginn verspricht Spannung. Wer kann sich in diesem Jahr für die Teilnahme an den Weltmeisterschaften durchsetzen? Besonders in der Kategorie der Kajak Herren wird es bei den vier Qualifikationsläufen auf der Rur in Monschau, der Enz in Birkenfeld und den beiden Sprintstrecken in Hohenlimburg und Augsburg heiße Kämpfe um die Platzierungen geben. 6 Startplätze für die Weltmeisterschaften sind zu vergeben, gute Chancen für eine Qualifikation haben rund ein Dutzend Herren.
Die wohl spannendste Frage wird wohl in Monschau selbst beantwortet: Legt der Wildwasserweltmeister von 2006 und Rennsportweltmeister von 2009 Max Hoff eine Zwischensaison im Wildwasser ein und versucht sich ebenfalls zu qualifizieren? Das er die besten Chancen dafür hätte, bewies er durch seine Teilnahme am Wintercup in Venlo, den er mit deutlichem Vorsprung für sich entscheiden konnte. Aber auch die amtierenden Europameister Achim Overbeck, Tobias Bong und Sören Falkenhain und Vizeweltmeister Stephan Stiefenhöfer rechnen sich gute Chancen für eine Qualifikation auf der Classicstrecke aus. Im Sprint machen sich außerdem Christian Heil und Niels Verhoef berechtigte Hoffnungen. Den Sportlern geht es nicht nur um eine Qualifikation, sie haben sich hohe Ziele gesteckt und wollen die hervorragenden Ergebnisse der letzten beiden Saisonen durch weitere Medaillengewinne verbessern. Bei den Damen peilen die Europameisterinnen im Team Sabine Füßer, Manuela Stöberl und Alke Overbeck erstmals eine Goldmedaille bei einer Weltmeisterschaft an. Für die 3-fache Europameisterin aus 2009 Sabine Füßer wäre der Einzeltitel das große Ziel.
Canadier-Disziplinen im Aufschwung
Im Einer-Canadier hat sich Weltmeister Normen Weber (Offiziersanwärter und Sportwissenschaftler der Bw-Uni München) hohe Ziele gesteckt. Der frühere Sportfördergruppensoldat hat seinen Wohnort von Sonthofen nach München verlegt und nutzt dort die optimalen Trainingsbedingungen zur anvisierten Einzelmedaille bei den Weltmeisterschaften, die vom 07. bis zum 13. Juni in Sort (Spanien) auf dem Noguera Pallaresa stattfinden. Zusammen mit seinen Teamkollegen Dominik Pesch und dem Sportsoldaten Julian Rohn will Weber den Weltmeistertitel im Teamrennen verteidigen. Nachwuchsfahrer Tim Heilinger könnte sich nach der EMTeilnahme im Vorjahr in dieser Saison erstmals einen Platz im WM-Team sichern.
Die Zweier-Canadier gehen gelassen in die im April stattfindendenQualifikationsrennen. Weltcupgesamtsieger Maik Schmitz und Nils Knippling bereiten sich bereits im Winter auf der für die deutschen Sportler noch unbekannten Strecke in den Pyrenäen vor. Sie legen ihr Augenmerk auf die Einzeldisziplinen. Die zweifachen Weltmeister auf der klassischen Strecke Uli Andree und Patrik Driesch mussten im letzten Jahr verletzungsbedingt eine Pause einlegen, befinden sich aber wieder im Training und hoffen auf den Hattrick bei der WM 2010.

Wettkampfhighlights 2010
Bei den nach den Weltmeisterschaften stattfindenden Weltcupläufen auf der Soca im slowenischen Bovec (18.20.06.), der Adda im italienischen Valtellina (25.-27.06.) und auf der deutsch/österreichischen Heimstrecke in Lofer (02.-04.07.) sollen vor allem die Nachwuchsathleten internationale Erfahrungen sammeln. Nach den großartigen Erfolgen beim Weltcup 2009 in Tasmanien (14 Einzelmedaillen) werden auch hier die Topsportler in den Kategorien auf Medaillenjagd gehen. Die Junioren haben ihren Höhepunkt Mitte Juli bei den Europameisterschaften auf dem Ibar im Serbischen Kraljewo. Ein Großteil des letztjährig erfolgreichen WM-Teams (3xGold, 3x Silber, 3x Bronze) wird auch in dieser Saison noch in der Juniorenklasse starten, so dass man auch hier wieder einige Medaillen erwarten kann.
Neben den Deutschen Meisterschaften vom 13. bis zum 17. Juli auf der Saalach in Lofer gibt es wieder einige Wettkampfhighlights, bei denen auch die Zuschauer auf ihre Kosten kommen. Beim Wertungslauf für den Deutschlandcup am 25. April in Hohenlimburg oder beim Ranglistenrennen in Augsburg am 8. und 9. Mai stehen die Sportler der Nationalmannschaftfür eine Streckenbefahrungim Duo-Topo bereit. Der KölnKanuSprint am 28.08 erwartet wieder mehrere hundert Zuschauer beim AbfahrtsSprint, 10erCanadier-Rennen (Giant-Race) und dem legendären Klimmzugkontest. Bereits zum siebten Mal wird das Sprintrennen im Heidepark in Soltau am zweiten Septemberwochenende durchgeführt, bei dem auch wieder die Spielbootfahrer im Rundenrekordrennen auf ihre Kosten kommen.
Ranglistenrennen 2010:
Classic: Rur (Monschau), Ilz (Tittling), Saalach (Unken), Prüm (Irrel)
Sprint: Enz (Pforzheim), Lenne (Hohenlimburg) Eiskanal (Augsburg), Saalach (Lofer)
Jugend Classic: Fulda (Fulda), Ilz (Tittling), Saalach (Unken), Lachte (Celle)
Jugend Sprint: Enz (Pforzheim), Lenne (Hohenlimburg), Saalach (Lofer), Isar (München)
Deutschlandcup 2010: Fulda Classic, Monschau Classic, Ilz Classic, Ausgburg Sprint, KölnKanuSprint, Heidepark Sprint, München Sprint, Prüm Classic,
Bundestrainer hoffnungsvoll
Günter Schröter der Cheftrainer der Wildwasser-Rennsportler blickt hoffnungsvoll auf die bevorstehende Wildwassersaison. Die Sportler haben sich konsequent über den sehr strengen Winter gequält und können aufdie rund 1800 gepaddelten Trainingskilometer stolz sein, denn das ist eine sehr gute Basis um ein gutes Leistungsniveau zur bevorstehenden Weltmeisterschaft anzupeilen,so Schröter. Auch die Mental-Seminare in Sonthofen und Bonn waren gut besucht und sind sicherlich eine große Hilfe die angestrebte Leistungssteigerung letztendlich zu erreichen.

Kajak-Herren kämpfen um WM-Startplätze
Alle Sportler stehen sehr gut im Training und der Saisonbeginn verspricht Spannung. Wer kann sich in diesem Jahr für die Teilnahme an den Weltmeisterschaften durchsetzen? Besonders in der Kategorie der Kajak Herren wird es bei den vier Qualifikationsläufen auf der Rur in Monschau, der Enz in Birkenfeld und den beiden Sprintstrecken in Hohenlimburg und Augsburg heiße Kämpfe um die Platzierungen geben. 6 Startplätze für die Weltmeisterschaften sind zu vergeben, gute Chancen für eine Qualifikation haben rund ein Dutzend Herren.
Die wohl spannendste Frage wird wohl in Monschau selbst beantwortet: Legt der Wildwasserweltmeister von 2006 und Rennsportweltmeister von 2009 Max Hoff eine Zwischensaison im Wildwasser ein und versucht sich ebenfalls zu qualifizieren? Das er die besten Chancen dafür hätte, bewies er durch seine Teilnahme am Wintercup in Venlo, den er mit deutlichem Vorsprung für sich entscheiden konnte. Aber auch die amtierenden Europameister Achim Overbeck, Tobias Bong und Sören Falkenhain und Vizeweltmeister Stephan Stiefenhöfer rechnen sich gute Chancen für eine Qualifikation auf der Classicstrecke aus. Im Sprint machen sich außerdem Christian Heil und Niels Verhoef berechtigte Hoffnungen. Den Sportlern geht es nicht nur um eine Qualifikation, sie haben sich hohe Ziele gesteckt und wollen die hervorragenden Ergebnisse der letzten beiden Saisonen durch weitere Medaillengewinne verbessern. Bei den Damen peilen die Europameisterinnen im Team Sabine Füßer, Manuela Stöberl und Alke Overbeck erstmals eine Goldmedaille bei einer Weltmeisterschaft an. Für die 3-fache Europameisterin aus 2009 Sabine Füßer wäre der Einzeltitel das große Ziel.
Canadier-Disziplinen im Aufschwung
Im Einer-Canadier hat sich Weltmeister Normen Weber (Offiziersanwärter und Sportwissenschaftler der Bw-Uni München) hohe Ziele gesteckt. Der frühere Sportfördergruppensoldat hat seinen Wohnort von Sonthofen nach München verlegt und nutzt dort die optimalen Trainingsbedingungen zur anvisierten Einzelmedaille bei den Weltmeisterschaften, die vom 07. bis zum 13. Juni in Sort (Spanien) auf dem Noguera Pallaresa stattfinden. Zusammen mit seinen Teamkollegen Dominik Pesch und dem Sportsoldaten Julian Rohn will Weber den Weltmeistertitel im Teamrennen verteidigen. Nachwuchsfahrer Tim Heilinger könnte sich nach der EMTeilnahme im Vorjahr in dieser Saison erstmals einen Platz im WM-Team sichern.
Die Zweier-Canadier gehen gelassen in die im April stattfindendenQualifikationsrennen. Weltcupgesamtsieger Maik Schmitz und Nils Knippling bereiten sich bereits im Winter auf der für die deutschen Sportler noch unbekannten Strecke in den Pyrenäen vor. Sie legen ihr Augenmerk auf die Einzeldisziplinen. Die zweifachen Weltmeister auf der klassischen Strecke Uli Andree und Patrik Driesch mussten im letzten Jahr verletzungsbedingt eine Pause einlegen, befinden sich aber wieder im Training und hoffen auf den Hattrick bei der WM 2010.

Wettkampfhighlights 2010
Bei den nach den Weltmeisterschaften stattfindenden Weltcupläufen auf der Soca im slowenischen Bovec (18.20.06.), der Adda im italienischen Valtellina (25.-27.06.) und auf der deutsch/österreichischen Heimstrecke in Lofer (02.-04.07.) sollen vor allem die Nachwuchsathleten internationale Erfahrungen sammeln. Nach den großartigen Erfolgen beim Weltcup 2009 in Tasmanien (14 Einzelmedaillen) werden auch hier die Topsportler in den Kategorien auf Medaillenjagd gehen. Die Junioren haben ihren Höhepunkt Mitte Juli bei den Europameisterschaften auf dem Ibar im Serbischen Kraljewo. Ein Großteil des letztjährig erfolgreichen WM-Teams (3xGold, 3x Silber, 3x Bronze) wird auch in dieser Saison noch in der Juniorenklasse starten, so dass man auch hier wieder einige Medaillen erwarten kann.
Neben den Deutschen Meisterschaften vom 13. bis zum 17. Juli auf der Saalach in Lofer gibt es wieder einige Wettkampfhighlights, bei denen auch die Zuschauer auf ihre Kosten kommen. Beim Wertungslauf für den Deutschlandcup am 25. April in Hohenlimburg oder beim Ranglistenrennen in Augsburg am 8. und 9. Mai stehen die Sportler der Nationalmannschaftfür eine Streckenbefahrungim Duo-Topo bereit. Der KölnKanuSprint am 28.08 erwartet wieder mehrere hundert Zuschauer beim AbfahrtsSprint, 10erCanadier-Rennen (Giant-Race) und dem legendären Klimmzugkontest. Bereits zum siebten Mal wird das Sprintrennen im Heidepark in Soltau am zweiten Septemberwochenende durchgeführt, bei dem auch wieder die Spielbootfahrer im Rundenrekordrennen auf ihre Kosten kommen.
Ranglistenrennen 2010:
Classic: Rur (Monschau), Ilz (Tittling), Saalach (Unken), Prüm (Irrel)
Sprint: Enz (Pforzheim), Lenne (Hohenlimburg) Eiskanal (Augsburg), Saalach (Lofer)
Jugend Classic: Fulda (Fulda), Ilz (Tittling), Saalach (Unken), Lachte (Celle)
Jugend Sprint: Enz (Pforzheim), Lenne (Hohenlimburg), Saalach (Lofer), Isar (München)
Deutschlandcup 2010: Fulda Classic, Monschau Classic, Ilz Classic, Ausgburg Sprint, KölnKanuSprint, Heidepark Sprint, München Sprint, Prüm Classic,
Bundestrainer hoffnungsvoll
Günter Schröter der Cheftrainer der Wildwasser-Rennsportler blickt hoffnungsvoll auf die bevorstehende Wildwassersaison. Die Sportler haben sich konsequent über den sehr strengen Winter gequält und können aufdie rund 1800 gepaddelten Trainingskilometer stolz sein, denn das ist eine sehr gute Basis um ein gutes Leistungsniveau zur bevorstehenden Weltmeisterschaft anzupeilen,so Schröter. Auch die Mental-Seminare in Sonthofen und Bonn waren gut besucht und sind sicherlich eine große Hilfe die angestrebte Leistungssteigerung letztendlich zu erreichen.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.wildwassersport.de



