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Ende 2009 zum Feldwebel gekürt, konzentriert sich die Sportsoldatin Sabrina Mockenhaupt 2010 auf zwei ganz spezielle Rennen. Im Sommer, im spanischen Barcelona, will „Mocki“ bei den Europameisterschaften beim 10.000 Meter-Bahnrennen ganz vorne mitmischen und im Herbst mit einem persönlichen Marathonrekord auftrumpfen. Die bisherige Erfolgsbilanz wie die aktuelle Formkurve verraten glänzende Erfolgsaussichten. |
Ob Cross-Parcours durch Naturlandschaften, 10.000 Meter-Bahnrennen auf Hochleistungskunststoff oder Marathon durch urbanes StahlbetonAmbiente, egal auf welchem Terrain, im Langstreckenlauf ist Sabrina Mockenhaupt - die mittlerweile siebenfache Deutsche 10.000 Meter-Meisterin und Cross-Militärweltmeisterin – ein echter Leichtathletik-Allrounder. Und wenn es um die „langen Kanten“ unter den Spitzenevents internationaler Straßenrennen geht, zieht es die derzeitige Nummer eins der deutschen Frauenlauf szene regelmäßig aufs Berliner Pflaster. Den Koffer stets mit flinken Schuhen gepackt, denn Berlins Strecken erfreuen sich international wachsender Beliebtheit - sind „schnell, flach und unvergesslich“, so der Werbeslogan des Veranstalters.

Mediale Charmeoffensive nach Feldwebellehrgang
So wählte die quirlige 29-jährige Siegerländerin, die für den Kölner Verein für Marathon startet, ganz bewusst am 28. März die deutsche Hauptstadt als Langstrecken-Saisonauftakt. Auch im 30. Jahr versprach der Berliner Halbmarathon wieder ein Lauffestival der Superlative zu werden. Ein Jubiläumsboom der sich bereits vor dem Rennen in Zahlen niederschlug: Mit der Rekordteilnahme von rund 27.000 Sportlern aus 94 Nationen konnte sich das 21097,5 Meter lange Rennen in den weltweiten „Halbdistanz-Charts“ erneut auf Rang zwei etablieren. Im SCC-Pressezentrum, bei ihrer medialen Charmeoffensive, als sie übers „abendliche Nippen am Salatblättchen“ und „Wuchtbrummenpölsterchen minimierende Ernährungskonzepte“ frotzelte, siegte „Mocki“ erneut auf ganzer Strecke.
Doch in der Frauenkonkurrenz des 30. Berliner Halbmarathons musste sich die deutsche Topathletin diesmal mit Rang drei begnügen. Dennoch ein großer Erfolg für die vielfache deutsche Langstreckenmeisterin Sabrina Mockenhaupt, die kurz nach dem Zieleinlauf mit rheinischer Heiterkeit vor dem RBB-Mirko ebenso amüsierte wie ihre Platzierung begründete. „Zweieinhalb Monate Training reichen nicht“, erklärte dort Sabrina Mockenhaupt, die BundeswehrSportsoldatin ist. So musste die erfolgreiche Leichtathletin von der Bundeswehr-Sportfördergruppe Köln ihr Trainingspensum Ende letzen Jahres wegen einer militärfachlichen Ausbildung erheblich herunterschrauben. Im November und Dezember hieß es für die agile Siegerländerin „Grüne Ausbildung“ - also Leben im Felde, Gefechtsdienst, Waffendrill und harte Gepäckmärsche absolvieren. „Das war mein letzter Laufbahnlehrgang. Ich musste morgens um sechs raus, dann ging’s bis abends mit Waffe, Zeltbahn und Kampfrucksack in den Wald, und danach war ich zu kaputt für richtiges Training“, so Mockenhaupt, die nach bestandenem Lehrgang nun Feldwebel ist und sich wegen ihrer Treffsicherheit zudem die Schützenschnur in Gold an den Waffenrock heften kann. Aber seit Januar konzentriert sie sich wieder voll auf die Saison und visiert dabei ihre EMTeilnahme im August im spanischen Barcelona beim 10.000 Meter Bahnrennen an.
Berliner Siegesserie erstmals unterbrochen
Als Vorjahressiegerin war das für den „Kölner Verein für Marathon“ startende Langstrecken- und Marathonass mit einer echten Steilvorlage ins Rennen gegangen. Denn mit ihrer Bestmarke aus 2009 - als sie konkurrenzlos mit dem Spitzenergebnis von 68:45 Minuten toppte - zählte die zierliche Spitzensportlerin bei der 30. Jubiläumsausgabe des Berliner Halbdistanzklassikers erneut zum absoluten Favoritenkreis. Stark waren allerdings auch die Afrikanerinnen vertreten, allen voran die Kenianerin Pasalia Kipkoech. Die gewann Ende 2009 überraschend beim legendären 15 Kilometer Rennen im brasilianischen Sao Paulo. Während die erst 21 Jahre alte Kipkoech - Startnummer F 4 und ihre Landsfrau Eunice Kales gleich zu Beginn das Tempo bestimmten, setzte die 29-jährige Siegerländerin mit der Startnummer F1 von Anfang an auf Taktik. „Wegen des starken Gegenwinds und den kühlen Temperaturen, wollte ich mit einer schnelleren zweiten Hälfte angreifen“, so Mockenhaupt gegenüber dem Bundeswehr Sport-Magazin. Ein Rennkonzept, das aufzugehen schien, denn zu keinem Zeitpunkt verlor „Mocki“ die beinharten Kenianerinnen aus den Augen. Als das afrikanische Spitzenduo bei Kilometer zehn in 32:55 Minuten passierte, war die ausdauerstarke deutsche Militärathletin nur 11 Sekunden dahinter. So schien die Taktik bei Kilometer 18 durchaus noch erfolgsgekrönt, als Mockenhaupt mit drei Sekunden Rückstand zu Kales aufschloss. „Hinten heraus fehlten mir allerdings die Kräfte“, so Mockenhaupt achtungsvoll über die Afrikanerinnen. Im Ziel war der Vorsprung dennoch recht dünn: mit 69:43 Minuten ging der Sieg an Kipkoech, Kales finishte in 69:50 Minuten, während die elektronische Zeitnahme 69:57 Minuten für Mockenhaupt anzeigte. Auch wenn der dritte Rang deutsche Jahresbestzeit bedeutete, war die Platzierung für „Mocki“ ihre erste Berliner Niederlage.
Bis dato konnte die im Nationaldress des Deutschen Leichtathletik-Verbandes startende Sportlerin auf eine ungebrochene Berliner Siegesserie zurückschauen: gewann fünf Langstreckenrennen an der Spreemetropole, darunter den AVON-Frauenlauf und die CityNacht des SCC. Doch Sabrina Mockenhaupt bewies Realitätssinn und schaute mit Zuversicht in die Saison: „Ich bin noch im Aufbau. Meine Form ist ansteigend, doch in Top-Form bin ich noch nicht“.

Formgebender Auftakt mit Weltklassekonkurrenz. Der 30. Berliner Halb-
marathon endet für Sabrina Mockenhaupt mit gutem Bronzeplatz.
AVON-Frauenlauf: Soloauftritt vor Berliner Kulisse
Auch bei der 27. Auflage des Berliner Frauenlaufs am 8. Mai war die Sportsoldatin Topfavoritin – so wie fast durchgängig in den Vorjahren. Und auch hier begeisterte die Militärathletin Presse und Öffentlichkeit wie gewohnt mit quietsch fiedeler Fröhlichkeit und konziliantem Auftreten. Gleich nach dem Startschuss ließ „Mocki“ keinen Zweifel daran, dass sie ihr Berliner Laufrevier durch den Großen Tiergarten souverän verteidigen wollte. Bereits nach 300 Metern, als das Starterinnenfeld noch dicht gedrängt Richtung Siegessäule preschte, setzte sich Mockenhaupt deutlich ab und lief konsequent sowie mit großer Leichtigkeit ihr Rennen durch. 33:24 Minuten standen am Schluss elektronisch gestoppt zu Buche – wie immer unter regem Beifall, denn dies war „Mocki’s“ vierter Sieg beim AVON-Rennen an der Spree. Ein eher lockerer Job für die siebenfache deutsche 10.000-Meter-Meisterin, die kurz zuvor – am 1. Mai – bei den deutschen 10.000 Meter-Bahnmeisterschaften ihren letzten nationalen Titel konkurrenzlos errang und mit akkuraten 32:10 min auch das Ticket fürs spanische Barcelona ins Sportgepäck steckte, wo im Juli und August die Leichtathletik-Europameisterschaft stattfinden werden. „Dort will ich unter die ersten Acht“, so Mocki zum Bundeswehr Sport-Magazin, denn die derzeit ausdauerstärkste deutsche Athletin will in Barcelonas Top-Arena über die 25 Runden antreten. Rang zwei erstritt sich die mit großem Abstand folgende amtierende Deutsche Halbmarathon-Meisterin Ingalena Heuck (LG Stadtwerke München) in 34:33 min. Und zum dritten Mal nacheinander schaffte es die Greifswalderin Carmen Siewert mit 35:52 min aufs Siegertreppchen.
Auch dem Motto des AVON-Frauenlaufs zeigte sich „Mocki“ aufgeschlossen und begrüßte die Initiative der Veranstalter des größten deutschen Benefizlaufs, AVON und SCC Running, die ganz im Zeichen der Brustkrebs-Prävention stand. „Den Fair-Play-Gedanken mit diesem ideellen Gesundheitsziel zu verbinden ist eine wirklich gute Sache“, so Mockenhaupt bei der Pressekonferenz. Am Ende konnte die Berliner Krebsgesellschaft ihre Präventionsprojekte und den Härtefond für Erkrankte um rund 20.000 Euro aufstocken. „Der Frauenlauf macht nicht nur Spaß, sondern sensibilisiert auf einen Schlag ein breites Podium zielgerichtet zur rechtzeitigen Vorsorge“, unterstrich Spotsoldatin Mockenhaupt vor großem Publikum und unter regem Beifall. Dabei warb sie zugleich für ausgewogene Ernährungsprogramme und krebsrisikominimierenden Laufsport. Mit großer medialer Reichweite, denn beim 27. Berliner Frauenlauf sprengten die Veranstalter erneut alle bisher bekannten Dimensionen: mit insgesamt 15.424 Starterinnen ist das sportive Hauptstadt-Event weltweit einzigartig.
Am 6. Juni will „Mocki“ wieder das deutsche Nationaltrikot tragen. Beim Europacup - befreit vom EM-Normdruck - will die resolute Ausnahmeathletin ein beherztes 10.000 Meter-Rennen Frau gegen Frau hinlegen. Auch ein Herbst-Marathon steht schon auf dem Plan: „Es wird ein stark besetztes Rennen werden, ob ein internationales oder eines in Deutschland, da bin ich noch im Verhandlungen“, so „Mocki“ zum Bundeswehr Sport-Magazin.

Mediale Charmeoffensive nach Feldwebellehrgang
So wählte die quirlige 29-jährige Siegerländerin, die für den Kölner Verein für Marathon startet, ganz bewusst am 28. März die deutsche Hauptstadt als Langstrecken-Saisonauftakt. Auch im 30. Jahr versprach der Berliner Halbmarathon wieder ein Lauffestival der Superlative zu werden. Ein Jubiläumsboom der sich bereits vor dem Rennen in Zahlen niederschlug: Mit der Rekordteilnahme von rund 27.000 Sportlern aus 94 Nationen konnte sich das 21097,5 Meter lange Rennen in den weltweiten „Halbdistanz-Charts“ erneut auf Rang zwei etablieren. Im SCC-Pressezentrum, bei ihrer medialen Charmeoffensive, als sie übers „abendliche Nippen am Salatblättchen“ und „Wuchtbrummenpölsterchen minimierende Ernährungskonzepte“ frotzelte, siegte „Mocki“ erneut auf ganzer Strecke.
Doch in der Frauenkonkurrenz des 30. Berliner Halbmarathons musste sich die deutsche Topathletin diesmal mit Rang drei begnügen. Dennoch ein großer Erfolg für die vielfache deutsche Langstreckenmeisterin Sabrina Mockenhaupt, die kurz nach dem Zieleinlauf mit rheinischer Heiterkeit vor dem RBB-Mirko ebenso amüsierte wie ihre Platzierung begründete. „Zweieinhalb Monate Training reichen nicht“, erklärte dort Sabrina Mockenhaupt, die BundeswehrSportsoldatin ist. So musste die erfolgreiche Leichtathletin von der Bundeswehr-Sportfördergruppe Köln ihr Trainingspensum Ende letzen Jahres wegen einer militärfachlichen Ausbildung erheblich herunterschrauben. Im November und Dezember hieß es für die agile Siegerländerin „Grüne Ausbildung“ - also Leben im Felde, Gefechtsdienst, Waffendrill und harte Gepäckmärsche absolvieren. „Das war mein letzter Laufbahnlehrgang. Ich musste morgens um sechs raus, dann ging’s bis abends mit Waffe, Zeltbahn und Kampfrucksack in den Wald, und danach war ich zu kaputt für richtiges Training“, so Mockenhaupt, die nach bestandenem Lehrgang nun Feldwebel ist und sich wegen ihrer Treffsicherheit zudem die Schützenschnur in Gold an den Waffenrock heften kann. Aber seit Januar konzentriert sie sich wieder voll auf die Saison und visiert dabei ihre EMTeilnahme im August im spanischen Barcelona beim 10.000 Meter Bahnrennen an.
Berliner Siegesserie erstmals unterbrochen
Als Vorjahressiegerin war das für den „Kölner Verein für Marathon“ startende Langstrecken- und Marathonass mit einer echten Steilvorlage ins Rennen gegangen. Denn mit ihrer Bestmarke aus 2009 - als sie konkurrenzlos mit dem Spitzenergebnis von 68:45 Minuten toppte - zählte die zierliche Spitzensportlerin bei der 30. Jubiläumsausgabe des Berliner Halbdistanzklassikers erneut zum absoluten Favoritenkreis. Stark waren allerdings auch die Afrikanerinnen vertreten, allen voran die Kenianerin Pasalia Kipkoech. Die gewann Ende 2009 überraschend beim legendären 15 Kilometer Rennen im brasilianischen Sao Paulo. Während die erst 21 Jahre alte Kipkoech - Startnummer F 4 und ihre Landsfrau Eunice Kales gleich zu Beginn das Tempo bestimmten, setzte die 29-jährige Siegerländerin mit der Startnummer F1 von Anfang an auf Taktik. „Wegen des starken Gegenwinds und den kühlen Temperaturen, wollte ich mit einer schnelleren zweiten Hälfte angreifen“, so Mockenhaupt gegenüber dem Bundeswehr Sport-Magazin. Ein Rennkonzept, das aufzugehen schien, denn zu keinem Zeitpunkt verlor „Mocki“ die beinharten Kenianerinnen aus den Augen. Als das afrikanische Spitzenduo bei Kilometer zehn in 32:55 Minuten passierte, war die ausdauerstarke deutsche Militärathletin nur 11 Sekunden dahinter. So schien die Taktik bei Kilometer 18 durchaus noch erfolgsgekrönt, als Mockenhaupt mit drei Sekunden Rückstand zu Kales aufschloss. „Hinten heraus fehlten mir allerdings die Kräfte“, so Mockenhaupt achtungsvoll über die Afrikanerinnen. Im Ziel war der Vorsprung dennoch recht dünn: mit 69:43 Minuten ging der Sieg an Kipkoech, Kales finishte in 69:50 Minuten, während die elektronische Zeitnahme 69:57 Minuten für Mockenhaupt anzeigte. Auch wenn der dritte Rang deutsche Jahresbestzeit bedeutete, war die Platzierung für „Mocki“ ihre erste Berliner Niederlage.
Bis dato konnte die im Nationaldress des Deutschen Leichtathletik-Verbandes startende Sportlerin auf eine ungebrochene Berliner Siegesserie zurückschauen: gewann fünf Langstreckenrennen an der Spreemetropole, darunter den AVON-Frauenlauf und die CityNacht des SCC. Doch Sabrina Mockenhaupt bewies Realitätssinn und schaute mit Zuversicht in die Saison: „Ich bin noch im Aufbau. Meine Form ist ansteigend, doch in Top-Form bin ich noch nicht“.

Formgebender Auftakt mit Weltklassekonkurrenz. Der 30. Berliner Halb-
marathon endet für Sabrina Mockenhaupt mit gutem Bronzeplatz.
AVON-Frauenlauf: Soloauftritt vor Berliner Kulisse
Auch bei der 27. Auflage des Berliner Frauenlaufs am 8. Mai war die Sportsoldatin Topfavoritin – so wie fast durchgängig in den Vorjahren. Und auch hier begeisterte die Militärathletin Presse und Öffentlichkeit wie gewohnt mit quietsch fiedeler Fröhlichkeit und konziliantem Auftreten. Gleich nach dem Startschuss ließ „Mocki“ keinen Zweifel daran, dass sie ihr Berliner Laufrevier durch den Großen Tiergarten souverän verteidigen wollte. Bereits nach 300 Metern, als das Starterinnenfeld noch dicht gedrängt Richtung Siegessäule preschte, setzte sich Mockenhaupt deutlich ab und lief konsequent sowie mit großer Leichtigkeit ihr Rennen durch. 33:24 Minuten standen am Schluss elektronisch gestoppt zu Buche – wie immer unter regem Beifall, denn dies war „Mocki’s“ vierter Sieg beim AVON-Rennen an der Spree. Ein eher lockerer Job für die siebenfache deutsche 10.000-Meter-Meisterin, die kurz zuvor – am 1. Mai – bei den deutschen 10.000 Meter-Bahnmeisterschaften ihren letzten nationalen Titel konkurrenzlos errang und mit akkuraten 32:10 min auch das Ticket fürs spanische Barcelona ins Sportgepäck steckte, wo im Juli und August die Leichtathletik-Europameisterschaft stattfinden werden. „Dort will ich unter die ersten Acht“, so Mocki zum Bundeswehr Sport-Magazin, denn die derzeit ausdauerstärkste deutsche Athletin will in Barcelonas Top-Arena über die 25 Runden antreten. Rang zwei erstritt sich die mit großem Abstand folgende amtierende Deutsche Halbmarathon-Meisterin Ingalena Heuck (LG Stadtwerke München) in 34:33 min. Und zum dritten Mal nacheinander schaffte es die Greifswalderin Carmen Siewert mit 35:52 min aufs Siegertreppchen.
Auch dem Motto des AVON-Frauenlaufs zeigte sich „Mocki“ aufgeschlossen und begrüßte die Initiative der Veranstalter des größten deutschen Benefizlaufs, AVON und SCC Running, die ganz im Zeichen der Brustkrebs-Prävention stand. „Den Fair-Play-Gedanken mit diesem ideellen Gesundheitsziel zu verbinden ist eine wirklich gute Sache“, so Mockenhaupt bei der Pressekonferenz. Am Ende konnte die Berliner Krebsgesellschaft ihre Präventionsprojekte und den Härtefond für Erkrankte um rund 20.000 Euro aufstocken. „Der Frauenlauf macht nicht nur Spaß, sondern sensibilisiert auf einen Schlag ein breites Podium zielgerichtet zur rechtzeitigen Vorsorge“, unterstrich Spotsoldatin Mockenhaupt vor großem Publikum und unter regem Beifall. Dabei warb sie zugleich für ausgewogene Ernährungsprogramme und krebsrisikominimierenden Laufsport. Mit großer medialer Reichweite, denn beim 27. Berliner Frauenlauf sprengten die Veranstalter erneut alle bisher bekannten Dimensionen: mit insgesamt 15.424 Starterinnen ist das sportive Hauptstadt-Event weltweit einzigartig.
Am 6. Juni will „Mocki“ wieder das deutsche Nationaltrikot tragen. Beim Europacup - befreit vom EM-Normdruck - will die resolute Ausnahmeathletin ein beherztes 10.000 Meter-Rennen Frau gegen Frau hinlegen. Auch ein Herbst-Marathon steht schon auf dem Plan: „Es wird ein stark besetztes Rennen werden, ob ein internationales oder eines in Deutschland, da bin ich noch im Verhandlungen“, so „Mocki“ zum Bundeswehr Sport-Magazin.


