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Turner in Bestform: Im englischen Birmingham holte die Männermannschaft um Fabian Hambüchen Gold. Die Riege errang den EM-Titel in der Mannschaftswertung. Der Jubel war groß, denn der Sieg bedeutet nicht nur die Meisterschaft. Seit den olympischen Spielen 1936 war kein Mannschaftssieg mehr gelungen, auch bei keiner Europameisterschaft.
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Das Ergebnis mit 266,150 Punkten brachte die nunmehr als die „phantastische Fünf“ bezeichnete Auswahl vor Gastgeber Großbritannien (263,025) und Frankreich (260,100). Wesentlichen Anteil an dem Erfolg des Teams hatte Hauptgefreiter Marcel Nguyen von der Sportfördergruppe Todtnau. Der Mannschaftsdienstgrad brillierte in den Finalen der Einzelwertungen Boden, Ringe und Sprung. Dort überragte er punktetechnisch sogar Hambüchen. Die starke Leistung wurde mit einem dritten Platz belohnt, was Nguyen auch auf die optimalen Trainingsbedingungen bei der Bundeswehr zurückführt. Er sagte vor Pressevertretern, dass es für ihn besser laufe, seit er beim „Bund“ sei. Der 22jährige ist zufrieden mit seiner Medaille.
Obergefreiter Philipp Boy, Matthias Fahrig und der erfahrene Eugen Spiridonov gaben ihr Bestes. Fahrig überholte ebenfalls Hambüchen mit einer Goldmedaille am Boden. Am Pferd eine Toppleistung und Silber im Sprung rundeten Fahrigs Erfolg weiter ab. Boy und Hambüchen teilen sich Platz 3 am Reck.
Nach 55 Jahren EM-Geschichte endlich ein Grund zum Feiern für die Deutschen. Text: Heinz-Dieter Petzold Fotos: Bundeswehr / Ströter |
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