![]() |
Am ersten Maiwochenende fanden sich im Elsass eine erlesene Auswahl an Spitzenspringern aus Europa am Aerodrome de Polygone ein. Veranstalter war wie im vergangenen Jahr der französische Klub aus Straßburg. Unter der erfahrenen Leitung von Jaques Baal und seiner eingespielten Crew fanden die Teilnehmer hervorragende Wettkampfbedingungen vor. |
Fast in identischer Besetzung zum letzten Jahr, vertraten die Oberfeldwebel Sebastian Lutz und Stefan Wiesner, die Feldwebel Josef Demmler und Marius Weber und der Stabsunteroffizier Elischa Weber von der Sportfördergruppe Bw Fallschirmspringen Altenstadt die deutschen Fahnen. Begleitet und betreut wurden sie vom Bundestrainer Hauptfeldwebel Torsten Kunke. Noch nicht so recht wissend, wo sie nach der intensiven Vorbereitungsphase standen, waren alle Athleten auf diesen Wettbewerb gespannt.

Fw Demmler, SU Weber Elischa, OFw Lutz, OFw Wiesner, Fw Weber
Marius (v.l.n.r.), von der Sportfördergruppe Bw Fallschirmspringen
Altenstadt.
Das Wetter ließ am ersten Wettkampftag nur drei Wertungsdurchgänge zu. Mit vielen Unterbrechungen und starkem Wind mussten alle kämpfen. Bereits jetzt zeigte sich bei allen deutschen Athleten eine zufriedenstellende Leistung. Trotz sehr regnerischer Prognose begrüßte die Sonne alle Wett kämpfer am folgenden Tag und ließ auf weitere Durchgänge hoffen. Mit großer Disziplin aller Teilnehmer und straffer Organisation konnten bis 1500 Uhr weitere sechs Runden abgeschlossen werden. Der dann einsetzende Regen ließ den letzten Durchgang nicht mehr zu. Die erfreulichen Resultate des vergangenen Tages setzen sich weiter fort und so blieb die Mannschaft in Schlagdistanz zu dem führenden Team aus der Tschechischen Republik. Trotz des frühen Zeitpunktes der Saison wurden viele Idealergebnisse erzielt und so konnten sich nach acht Runden zwei Sportler über eine weitere WM-Norm freuen. Auch der Jüngste, Elischa Weber, schlug sich sehr achtbar und verpasste nur knapp die WM-Norm der Senioren. Wieder einmal war es Stefan Wiesner, der als bester Deutscher, einen guten sechsten Platz im Gesamtklassement belegte.
Als bereits alle Anwesenden ihre Schirme verstauen wollten, verbesserte sich die Wettersituation so sehr, dass ein Weiterspringen möglich war. Aufgrund der einsetzten Dämmerung und vor allem der schlechten Wetterprognose für den Sonntag, votierten alle Teamchefs dafür, den Wettbewerb noch am Sonnabend zu beenden. Allerdings blieb nur noch Zeit, den Glei chplatzierten auf Rang zwei einen Stechsprung zu gewähren. So hatte das deutsche Quintett die Möglichkeit, sich noch einmal mit der französischen Mannschaft zu messen. Die französische Equipe zeigte ihre Klasse und beendete die Runde mit dem ersten "Nuller-Durchgang" des Bewerbes und ließ so keine Zweifel an Silber aufkommen. Obwohl alle fünf Deutschen an ihre guten Leistungen der vorangegangenen Durchgänge anschlossen, waren sie machtlos und mussten sich mit der Bronzemedaille zufrieden geben. Sieger, wie im Vorjahr, wurde die Mannschaft aus Tschechien. In der Einzelwertung belegten die ersten beiden Plätze Springer aus Frankreich. Das Podest komplettierte ein tschechischer Sportler. Wie beim Wettkampf im oberpfälzischen Bad Abbach eine Woche zuvor, zeigten alle Sportler zum Teil sehr gute Leistungen und konnten sich über eine weitere Medaille freuen.

Fw Demmler, SU Weber Elischa, OFw Lutz, OFw Wiesner, Fw Weber
Marius (v.l.n.r.), von der Sportfördergruppe Bw Fallschirmspringen
Altenstadt.
Das Wetter ließ am ersten Wettkampftag nur drei Wertungsdurchgänge zu. Mit vielen Unterbrechungen und starkem Wind mussten alle kämpfen. Bereits jetzt zeigte sich bei allen deutschen Athleten eine zufriedenstellende Leistung. Trotz sehr regnerischer Prognose begrüßte die Sonne alle Wett kämpfer am folgenden Tag und ließ auf weitere Durchgänge hoffen. Mit großer Disziplin aller Teilnehmer und straffer Organisation konnten bis 1500 Uhr weitere sechs Runden abgeschlossen werden. Der dann einsetzende Regen ließ den letzten Durchgang nicht mehr zu. Die erfreulichen Resultate des vergangenen Tages setzen sich weiter fort und so blieb die Mannschaft in Schlagdistanz zu dem führenden Team aus der Tschechischen Republik. Trotz des frühen Zeitpunktes der Saison wurden viele Idealergebnisse erzielt und so konnten sich nach acht Runden zwei Sportler über eine weitere WM-Norm freuen. Auch der Jüngste, Elischa Weber, schlug sich sehr achtbar und verpasste nur knapp die WM-Norm der Senioren. Wieder einmal war es Stefan Wiesner, der als bester Deutscher, einen guten sechsten Platz im Gesamtklassement belegte.
Als bereits alle Anwesenden ihre Schirme verstauen wollten, verbesserte sich die Wettersituation so sehr, dass ein Weiterspringen möglich war. Aufgrund der einsetzten Dämmerung und vor allem der schlechten Wetterprognose für den Sonntag, votierten alle Teamchefs dafür, den Wettbewerb noch am Sonnabend zu beenden. Allerdings blieb nur noch Zeit, den Glei chplatzierten auf Rang zwei einen Stechsprung zu gewähren. So hatte das deutsche Quintett die Möglichkeit, sich noch einmal mit der französischen Mannschaft zu messen. Die französische Equipe zeigte ihre Klasse und beendete die Runde mit dem ersten "Nuller-Durchgang" des Bewerbes und ließ so keine Zweifel an Silber aufkommen. Obwohl alle fünf Deutschen an ihre guten Leistungen der vorangegangenen Durchgänge anschlossen, waren sie machtlos und mussten sich mit der Bronzemedaille zufrieden geben. Sieger, wie im Vorjahr, wurde die Mannschaft aus Tschechien. In der Einzelwertung belegten die ersten beiden Plätze Springer aus Frankreich. Das Podest komplettierte ein tschechischer Sportler. Wie beim Wettkampf im oberpfälzischen Bad Abbach eine Woche zuvor, zeigten alle Sportler zum Teil sehr gute Leistungen und konnten sich über eine weitere Medaille freuen.
Text und Foto: HptFw Albert Herbst


