![]() |
Erfunden haben ihn die Norweger. Ursprünglich jagten die Menschen im hohen Norden Europas bereits vor 5.000 Jahren auf den Brettern ihrer tierischen Beute nach. Heute ist Skilanglauf in Skandinavien der beliebteste Volkssport. |

Was aus Notwendigkeit entstand ist längst zu einer weitverbreiteten Wintersportart geworden. Obwohl erst Ende des 19. Jahrhunderts die ersten Wettbewerbe ausgetragen wurden. Skilanglauf ist seit 1924 olympische Disziplin. In den 1960er Jahren beschäftigten sich dann mehr Mitteleuropäer mit der Sportart, was in den 70ern seine Fortsetzung fand. In dieser Zeit optimierte man die Ausrüstung. Die bekannten Schmalski lösten die hölzernen ab. Rund drei bis vier Kilogramm wiegt eine Langlaufausstattung, eine alpine mehr als das Doppelte.
Für jedermann
So ist Langlauf unter den Naturliebhabern beliebter, als das Anstehen am Lift. Führen doch die Loipen – gespurte Wege im Schnee – meist durch atemberaubende Landschaften. Daher ist der Sport sowohl im Flachland, als auch im Mittelgebirge wie in Bergregionen durchführbar. Touren durch verschneite Landschaften lassen beruflichen Stress und den Alltag schnell in Vergessenheit geraten. Die Aktiven schätzen ebenso, dass beim Langlauf nahezu jeder Muskel des Körpers „in action“ ist. Neben den Beinen haben sowohl die Arme wie auch der Rumpf mächtig Arbeit. Langlauf ist kombiniert Ausdauer und Kraft.
Beim gut erlernbaren Diagonalschritt ist der ganze Körper in Bewegung. Die Arme schwingen diagonal zur AbstoßBewegung der Beine: Abstoß rechts, Armschwung links; Abstoß links, Armschwung rechts. Dabei stoßen die Skistöcke voran. Der Rücken und die Bauchmuskulatur geben die nötige Stabilität. Bei richtiger Technik besteht kaum die Gefahr einer Verletzung oder Überlastung. Breitensportler arbeiten gerne in dieser Grundtechnik, während ambitionierte Langläufer oft den Schlittschuhstil bevorzugen. Hierbei erinnert die Bewegung an Skaten, etwa mit Schlittschuhen oder Rollerblades. Inzwischen sind die Loipen in den Wintersportorten für beide Fortbewegungsarten präpariert.
Leicht dosierbar in seiner Intensität, fördert der Skilanglauf Herz und Kreislauf und aktiviert den Stoffwechsel. Orthopäden und Sportmediziner empfehlen die wechselseitige Belastung und die rhythmischen Gleitbewegungen, auch bei vorgeschädigten Gelenken. Nicht von Ungefähr warben der Schweizer und der deutsche Skiverband einst mit dem Slogan „LLL – Langläufer leben länger“. Wer regelmäßig langläuft, hat – so die Forschung – eine um etwa 3,5 Jahre gesteigerte Lebenserwartung. Im Internet werben die Krankenkassen bei ihren Mitgliedern für den Langlauf zur Gesunderhaltung.

Skilanglauf als Volkssport
Während der Wintersaison werden zahlreiche Volksläufe angeboten. Ähnlich organisiert wie eine Laufveranstaltung oder ein Wandertag, besteht beinahe jedes Wochenende die Möglichkeit mit Gleichgesinnten durch den Schnee zu gleiten. Man muss dazu nicht zwingend einem Verein angehören. Die Urlaubsregionen bieten meist beschilderte Loipen, Regionen verbinden ihre Gebiete miteinander. Beliebt bei Langläufern sind auch Fernskiwanderwege, die jedoch Erfahrung voraussetzen. Wichtig ist auch die Wahl der Ausrüstung. Allein im Fachgeschäft sollte man sich Rat und Hilfe suchen. Zum Beispiel empfehlen Experten für Einsteiger den Steighilfenski als breiten Allrounder. Skater brauchen spezielle Langlaufski und Wettkämpfer schmalere.
![]() Der Grundschritt ist auch von Anfäng- ern leicht zu erlernen. Er aktiviert viele Muskelgruppen. |
![]() Langlauf geht überall: Mittelgebirge eignen sich ebenso wie Flachland oder Bergregionen. |
Für jedermann
So ist Langlauf unter den Naturliebhabern beliebter, als das Anstehen am Lift. Führen doch die Loipen – gespurte Wege im Schnee – meist durch atemberaubende Landschaften. Daher ist der Sport sowohl im Flachland, als auch im Mittelgebirge wie in Bergregionen durchführbar. Touren durch verschneite Landschaften lassen beruflichen Stress und den Alltag schnell in Vergessenheit geraten. Die Aktiven schätzen ebenso, dass beim Langlauf nahezu jeder Muskel des Körpers „in action“ ist. Neben den Beinen haben sowohl die Arme wie auch der Rumpf mächtig Arbeit. Langlauf ist kombiniert Ausdauer und Kraft.
Beim gut erlernbaren Diagonalschritt ist der ganze Körper in Bewegung. Die Arme schwingen diagonal zur AbstoßBewegung der Beine: Abstoß rechts, Armschwung links; Abstoß links, Armschwung rechts. Dabei stoßen die Skistöcke voran. Der Rücken und die Bauchmuskulatur geben die nötige Stabilität. Bei richtiger Technik besteht kaum die Gefahr einer Verletzung oder Überlastung. Breitensportler arbeiten gerne in dieser Grundtechnik, während ambitionierte Langläufer oft den Schlittschuhstil bevorzugen. Hierbei erinnert die Bewegung an Skaten, etwa mit Schlittschuhen oder Rollerblades. Inzwischen sind die Loipen in den Wintersportorten für beide Fortbewegungsarten präpariert.
Leicht dosierbar in seiner Intensität, fördert der Skilanglauf Herz und Kreislauf und aktiviert den Stoffwechsel. Orthopäden und Sportmediziner empfehlen die wechselseitige Belastung und die rhythmischen Gleitbewegungen, auch bei vorgeschädigten Gelenken. Nicht von Ungefähr warben der Schweizer und der deutsche Skiverband einst mit dem Slogan „LLL – Langläufer leben länger“. Wer regelmäßig langläuft, hat – so die Forschung – eine um etwa 3,5 Jahre gesteigerte Lebenserwartung. Im Internet werben die Krankenkassen bei ihren Mitgliedern für den Langlauf zur Gesunderhaltung.

Skilanglauf als Volkssport
Während der Wintersaison werden zahlreiche Volksläufe angeboten. Ähnlich organisiert wie eine Laufveranstaltung oder ein Wandertag, besteht beinahe jedes Wochenende die Möglichkeit mit Gleichgesinnten durch den Schnee zu gleiten. Man muss dazu nicht zwingend einem Verein angehören. Die Urlaubsregionen bieten meist beschilderte Loipen, Regionen verbinden ihre Gebiete miteinander. Beliebt bei Langläufern sind auch Fernskiwanderwege, die jedoch Erfahrung voraussetzen. Wichtig ist auch die Wahl der Ausrüstung. Allein im Fachgeschäft sollte man sich Rat und Hilfe suchen. Zum Beispiel empfehlen Experten für Einsteiger den Steighilfenski als breiten Allrounder. Skater brauchen spezielle Langlaufski und Wettkämpfer schmalere.
Text: Heinz-Dieter Petzold
Fotos: Fischer Sports GmbH





