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Ex-Sportsoldat Marcel Hassemeier stärkster deutscher Athlet in Spanien. „Weltrekordler, Weltrekordler, hej, hej...“ mit lauten Freudenschreien feiern die deutschen Sportlerinnen und Sportler in Alicante, Spanien, ihren Besten. Eben ist Marcel Hassemeier aus Ennigerloh, bis vor kurzem Sportsoldat an der Sportschule der Bundeswehr in Warendarf, für das Team der Deutschen Lebens-RettungsGesellschaft zum zweiten Mal in Weltrekordzeit Europameister geworden. |
Nachdem er schon am ersten Wettkampftag seinen eigenen – bei der EM-Qualifikation geschwommenen – Rekord über 200 m Super Lifesaver auf 2:07,86 Min erneut verbessert hatte, packte er am zweiten Tag „endlich“ auch den Weltrekord auf seiner Lieblingsstecke. Über 100 m Retten mit Flossen und Gurtretter schwamm er unter freiem Himmel mit einer neuen Bestzeit von 0:52,94 Min zu Gold. „Ich bin so froh, da machen sich die harten Trainingseinheiten bezahlt“, freute sich Bundestrainerin Susanne Ehling. „Marcel war super konzentriert, er hatte einfach Lust auf den Wettkampf.“ Neben den beiden Goldmedaillen gewann Hassemeier auch noch Silber über 50 m Retten einer Puppe sowie Bronze über 100 m Kombinierte Rettungsübung und ließ sich von den ungewohnten Bedingungen in Spanien nicht irritieren. Denn das Wettkampfbecken lag unter freiem Himmel und so gingen die Schwimmhallen gewohnten Athleten auch bei den sogenannten Pool-Disziplinen bei strahlendem Sonnenschein und 30° C Lufttemperatur ans Werk. Weder dies noch die Beckentiefe von 3,05 m, die beispielsweise das Heraufholen einer Puppe vom Boden erschwerte, störte das deutsche Team sonderlich.

Bereits in den Vorläufen hatten die DLRG-Athleten sich eindrucksvoll in Szene gesetzt, allen voran Sportsoldatin Laura Ernicke, Stephanie Kasperski, Julia Schatz und Anke Palm in der 4 x 25 m Puppenstaffel. Sie gewannen ihren Vorlauf mit neuem Weltrekord (1:23,85 Min) und bestätigten ihre Top-Form mit dem Gewinn der Goldmedaille im Finale. Das allererste Edelmetall für die DLRG-Equipe hatte jedoch Katrin Altmann geholt. Sie gewann Bronze über 200 m Super Lifesaver. Gold sicherte sich am zweiten Tag noch Christian Ertel – ebenfalls noch vor kurzem als Sportsoldat in Warendorf im Training – über 100 m Retten mit Flossen und entschädigte sich damit für eine Disqualifikation über 100 m kombinierte Rettungsübung, die ihn kurz zuvor eine Medaille gekostet hatte. „Die 100 m Retten mit Flossen waren ein extrem schnelles Rennen und Christian ist sehr sauber geschwommen. Er hat sich die Goldmedaille echt verdient“, freute sich Bundestrainerin Susanne Ehling, die auch bei den Damen Grund zur Freude hatte, weil Aline Hundt sich hier in einem harten Rennen Silber erkämpfte. Ebenso brachte Christoph Ertel Ehling zum Jubeln. Er gewann – hinter Weltrekordler Hassemeier – Silber über die 100 m Retten mit Flossen und Gurtretter und Bronze über 200 m Super Lifesaver.

Mit einem knappen Rückstand auf Italien wechselte das Team nach zwei Wettkampftagen an den Strand von Alicante, wo es gleich hart zur Sache ging. „Das Niveau auf einer internationalen Veranstaltung ist enorm hoch, da wird mit allen Mitteln gearbeitet, da sind sie im Wasser alle Rivalen, und bei den Frauen geht es besonders hart zu“, sagte Bundestrainerin Susanne Ehling, nachdem ihre drei Sportlerinnen alle mit Blessuren und Schmerzen das Surf Race im Mittelfeld beenden konnten. Bei den Herren hielt sich Marcel Hassemeier aus diesem Hauen und Stechen heraus, indem er dem Italiener Frederico Pinotti vom Start weg folgte und sich hinter ihm eine weitere Silbermedaille sicherte. Höhepunkte der Freigewässer-Wettkämpfe waren für das deutsche Team die Goldmedaille der Herren in der Rescue Tube (Gurtretter)-Staffel sowie die Goldmedaille von David Loosen im Ski Race (Rettungskajak-Rennen) kurz nachdem sich Loosen im Board-Race (Rettungsbrett-Rennen) die Schulter ausgekugelt und nur Dank des beherzten Einsatzes von Physiotherapeut Arthur Jankowski wieder „startklar“ war. Weitere Medaillen zur Gesamtbilanz von 21-mal Edelmetall steuerten an den zwei Freigewässer-Tagen Julia Schatz mit jeweils Bronze im Board Race und im Oceanwoman sowie die Oceanman bzw. Oceanwoman–Staffeln bei. Die Damen gewannen Silber, die Herren Bronze.
Trotz dieser starken Leistungen reichte es in der Nationenwertung für das DLRG-Team diesmal nicht zum Titelgewinn. Die italienische Mannschaft sicherte sich den ersten Platz vor den Franzosen, die das deutsche Team durch viele Punkte im Freigewässer noch vom zweiten Platz verdrängen konnten.

Bereits in den Vorläufen hatten die DLRG-Athleten sich eindrucksvoll in Szene gesetzt, allen voran Sportsoldatin Laura Ernicke, Stephanie Kasperski, Julia Schatz und Anke Palm in der 4 x 25 m Puppenstaffel. Sie gewannen ihren Vorlauf mit neuem Weltrekord (1:23,85 Min) und bestätigten ihre Top-Form mit dem Gewinn der Goldmedaille im Finale. Das allererste Edelmetall für die DLRG-Equipe hatte jedoch Katrin Altmann geholt. Sie gewann Bronze über 200 m Super Lifesaver. Gold sicherte sich am zweiten Tag noch Christian Ertel – ebenfalls noch vor kurzem als Sportsoldat in Warendorf im Training – über 100 m Retten mit Flossen und entschädigte sich damit für eine Disqualifikation über 100 m kombinierte Rettungsübung, die ihn kurz zuvor eine Medaille gekostet hatte. „Die 100 m Retten mit Flossen waren ein extrem schnelles Rennen und Christian ist sehr sauber geschwommen. Er hat sich die Goldmedaille echt verdient“, freute sich Bundestrainerin Susanne Ehling, die auch bei den Damen Grund zur Freude hatte, weil Aline Hundt sich hier in einem harten Rennen Silber erkämpfte. Ebenso brachte Christoph Ertel Ehling zum Jubeln. Er gewann – hinter Weltrekordler Hassemeier – Silber über die 100 m Retten mit Flossen und Gurtretter und Bronze über 200 m Super Lifesaver.

Mit einem knappen Rückstand auf Italien wechselte das Team nach zwei Wettkampftagen an den Strand von Alicante, wo es gleich hart zur Sache ging. „Das Niveau auf einer internationalen Veranstaltung ist enorm hoch, da wird mit allen Mitteln gearbeitet, da sind sie im Wasser alle Rivalen, und bei den Frauen geht es besonders hart zu“, sagte Bundestrainerin Susanne Ehling, nachdem ihre drei Sportlerinnen alle mit Blessuren und Schmerzen das Surf Race im Mittelfeld beenden konnten. Bei den Herren hielt sich Marcel Hassemeier aus diesem Hauen und Stechen heraus, indem er dem Italiener Frederico Pinotti vom Start weg folgte und sich hinter ihm eine weitere Silbermedaille sicherte. Höhepunkte der Freigewässer-Wettkämpfe waren für das deutsche Team die Goldmedaille der Herren in der Rescue Tube (Gurtretter)-Staffel sowie die Goldmedaille von David Loosen im Ski Race (Rettungskajak-Rennen) kurz nachdem sich Loosen im Board-Race (Rettungsbrett-Rennen) die Schulter ausgekugelt und nur Dank des beherzten Einsatzes von Physiotherapeut Arthur Jankowski wieder „startklar“ war. Weitere Medaillen zur Gesamtbilanz von 21-mal Edelmetall steuerten an den zwei Freigewässer-Tagen Julia Schatz mit jeweils Bronze im Board Race und im Oceanwoman sowie die Oceanman bzw. Oceanwoman–Staffeln bei. Die Damen gewannen Silber, die Herren Bronze.
Trotz dieser starken Leistungen reichte es in der Nationenwertung für das DLRG-Team diesmal nicht zum Titelgewinn. Die italienische Mannschaft sicherte sich den ersten Platz vor den Franzosen, die das deutsche Team durch viele Punkte im Freigewässer noch vom zweiten Platz verdrängen konnten.
Text und Fotos: www.dlrg.de
Alle Medaillengewinner der Nationalmannschaft in der Übersicht:
Marcel Hassemeier (Ennigerloh/Warendorf)
• Gold über 200 m Super Lifesaver
• Gold über 100 m Retten mit Flossen und Gurtretter
• Silber über 50 m Retten einer Puppe
• Silber im Surf Race (Brandungsschwimmen)
• Bronze über 100 m Kombinierte Rettungsübung
Christian Ertel (Stralsund)
• Gold über 100 m Retten einer Puppe mit Flossen
• Bronze über 50 m Retten einer Puppe
David Loosen (Region Uetersen)
• Gold im Ski Race (Rettungskajak-Rennen)
Christoph Ertel (Stralsund)
• Silber über 100 m Retten mit Flossen und Gurtretter
• Bronze über 200 m Super Lifesaver
Aline Hundt (Halle-Saalekreis)
• Silber über 100 m Retten einer Puppe mit Flossen
Julia Schatz (Halle-Saalekreis)
• Bronze im Board Race (Rettungsbrett-Rennen)
• Bronze im Oceanwoman (Rettungsdreikampf)
Katrin Altmann (Leipzig)
• Bronze über 200 m Super Lifesaver
Staffeln
• Gold über 4 x 25 m Puppenstaffel der Damen
• Gold im Rescue Tube Rescue Race (Gurtretter-Staffel, Freigewässer) der Herren
• Silber über 4 x 25 m Puppenstaffel der Herren
• Silber über 4 x 50 m Gurtretter-Staffel (Schwimmhalle) der Herren
• Silber in der Oceanwoman-Relay (Rettungsstaffel der Damen, Freigewässer)
• Bronze über 4 x 50 m Gurtretter-Staffel (Schwimmhalle) der Damen
• Bronze in der Oceanman-Relay (Rettungsstaffel der Herren, Freigewässer)
Hinweis: Die mit englischen Begriffen bezeichneten Disziplinen sind im Freigewässer ausgetragen worden, die anderen im Schwimmbecken.



