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Special Olympics Kiel 2018: Einladung zu einer ganz besonderen Veranstaltung

Abgelegt in Special Olympics von am 2. Januar 2018 0 Comments • views: 184

Vom 14. bis zum 18. Mai 2018 werden in der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins zu den Special Olympics Kiel 2018, den Nationalen Spielen für Menschen mit geistiger Behinderung, ca. 4.000 Athletinnen, Athleten und Unified Partner erwartet. Sie werden unter dem Motto „Gemeinsam stark“  in 19 Sportarten und dem Wettbewerbsfreien Angebot an den Start gehen. Mit den ca. 1.700 Trainern und Betreuern, ca. 2.200 freiwilligen Helfern, etwa 500 Familienangehörigen, mit Tagesteilnehmern und Gästen wird die Veranstaltung eine Dimension von ca. 13.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern erreichen.

„Die Nationalen Spiele 2018 in Kiel sollen eine ganz besondere Veranstaltung werden, in die möglichst viele Menschen aus Kiel und Umgebung aktiv einbezogen werden“, sagt Christiane Krajewski, Präsidentin von Special Olympics Deutschland. „Grundlegende Bestandteile Nationaler Spiele, wie die sportlichen Wettbewerbe und das Rahmenprogramm, wollen wir auf ein höheres Niveau heben, Innovationen wie die drei Aktionstage Familie, Kinder und Vereine hinzufügen. So wollen wir mit den Special Olympics Kiel 2018 auch einen Meilenstein auf dem Weg zu einer Bewerbung um Weltspiele setzen.“

Wolfgang Gunzelmann (Integrativer Sportverein SG Handicap Nördlingen e.V.) schreit seine Freude über den Sieg im 100m Lauf bei den Special Olympics Hannover 2016 heraus und wird von Veral-Linda Rojas (Corporate Volunteerin von ABB) in Empfang genommen.

Dabei dürfen sich die Aktiven auf attraktive Sportstätten an 13 Standorten in der Landeshauptstadt freuen. Ein Veranstaltungszentrum befindet sich im Sportforum der Uni Kiel, dort werden die Sportarten Schwimmen, Fußball, Leichtathletik, Judo, Reiten, Kraftdreikampf und das Wettbewerbsfreie Angebot ausgetragen. Ein zweites Zentrum wird an der Kiellinie sein, mit Olympic Town, den Sportarten Beachvolleyball, Segeln, Radfahren und Tennis; auch die Abschlussfeier wird dort stattfinden.

Das Gesundheitsprogramm Healthy Athletes® und das umfangreiche Rahmenprogramm mit Eröffnungs- und Abschlussveranstaltung, mit dem Familienprogramm, dem wissenschaftlichen Kongress und inklusiven Projekten, mit einem Fanprogramm und der Athletendisko sowie vielfältigen Angeboten in Olympic Town ergänzen die sportlichen Wettbewerbe der Special Olympics Kiel 2018.

Steven Wilkinson von der LH Mettmann (links) und Marcel Matzat von den Schwarzwaldwerkstätten liefern sich bei den Special Olympics Hannover 2016 ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Die fünf lachenden Gesichter auf den Veranstaltungsplakaten machen auf sehr sympathische Weise auf das sportliche Großereignis aufmerksam: Die beiden Handball-Nationalspieler Rune Dahmke und Steffen Weinhold vom THW Kiel und die Special Olympics Athleten Michaela Harder (Leichtathletik), Pierre Petersen (Fußball) und Christoph Bertow (Unified Basketball) sind die „Gesichter der Spiele“ der Special Olympics Kiel 2018.

Rune Dahmke: „Ich find‘ es super, dass die Spiele in Kiel stattfinden und dass wir hier im hohen Norden Special Olympics dann auch unterstützen können. Wir sind hier einfach eine sportverrückte Region und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass viele Leute sich die Wettbewerbe angucken, viele Leute begeistert sein werden und die Special Olympics Athleten dann auch die Aufmerksamkeit erfahren, die sie verdienen.“

Nationalspieler Steffen Weinhold liegt das Veranstaltungsmotto „Gemeinsam stark“ am Herzen: „Ich glaube, dass es sehr wichtig ist, dass man im Sport Inklusion lebt und auf Augenhöhe miteinander Sport macht. Ich denke, da geht es dann nicht immer darum, Titel oder Siege zu erreichen, sondern um den Austausch miteinander.“

Auftaktpressekonferenz zu den Special Olympics 2018 in Kiel inklusive der Präsentation der Gesichtern der Spiele: Michaela Harder, Christoph Bertow und Pierre Petersen sowie den Handball-Profis Rune Dahmke und Steffen Weinhold vom THW Kiel.

Was sich die drei Special Olympics Athleten im Team der „Gesichter der Spiele“ wünschen, fasste Michaela Harder zusammen: „Es sollen möglichst viele Athleten nach Kiel kommen, denn hier gibt es die besten Sportarten und die nettesten Leute! Außerdem wünschen wir uns gutes Wetter und viele Zuschauer. Sie sollen alle kommen und Sport mitmachen, das wäre das Beste!“

Text: Special Olympics Deutschland

Fotos: SOD/Stefan Holtzem; SOD/Sascha Klahn

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