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Wir waren dabei: DSK-Angehörige beim Navy-Tri-Cup

Filed in Allgemein, Triathlon by on 17. Dezember 2015 0 Comments • views: 86

Wilhelmshaven, eine Stadt, die für ihre maritime Kulisse bekannt ist. Sie stellte vom 07. bis 09. August dieses Jahres für sechs Soldaten der Division Schnelle Kräfte (DSK) den Austragungs­ort eines der wichtigsten Triathlon-Rennen in Norddeutschland dar. Das Ziel der Triathleten der Heeresdivision beim diesjährigen 10. NordseeMan und 9. Navy-Tri-Cup war vorab klar definiert: den Titel verteidigen.

Fallschirmspringer der DSK hoch motiviert

Während bei manchen Hobbysportlern die Stirn schon nach kurzer sportlicher Anstrengung von Schweißperlen übersäht ist, kommen die passionierten Sportler der DSK gerade erst auf Hochtouren. Nicht nur von Berufswegen her als Fallschirmspringer ist die sportliche Leistungsfähigkeit für die Soldaten aus Hessen Voraussetzung. Hochmotiviert und begeistert von der sportlichen Herausforderung sind sechs Soldaten der DSK an den Start gegangen.
Wie schon in den Jahren zuvor üblich konnten auch Soldatinnen und Solda­ten, Reservisten und zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Organisationsbereiche der Bundeswehr teilnehmen und sich in Staffel- und Einzelwettbewerben messen. Während beim NordseeMan alle Teilnehmer in die Bewertung mit einbezogen werden, geht es im Navy-Tri-Cup um die rein mili­tärische Betrachtung der Ergebnisse. Insgesamt haben in diesem Jahr 10 Staffeln um den Sieg gekämpft. Vier Staffeln davon waren rein mit Soldaten besetzt.

1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Fahrradfahren und 21,1 Kilometer Laufen

Es ist Sonntag der 09. August um 09:00 Uhr morgens. Pünktlich eröffnete der Startschuss den Wettkampf für die insgesamt 600 an den Start gegangenen Teilnehmer.
Als Einzelstarter in der Mitteldistanz, bestehend aus Hauptmann Raymond Kalus, Hauptmann Max Mörsch sowie Oberstabsgefreiter Christian Gaede, ging es ins kalte Nass des Hafenbeckens von Wilhelmshaven. Aber auch für die Staffelangehörigen, zu denen Stabsfeldwebel Eric Hausmann, Hauptmann Norman Westphal und Hauptfeldwebel Frank Rohrbach zählten, war 09:00 Uhr der Beginn des Wettkampfes.
1,9 Km Schwimmen stand auf der zu überwindenden anfänglichen Hürde. Ohne Pause ging es direkt für die DSK-Angehörigen nach dem Schwimmen auf das Fahrrad.
90 Km Fahrtstrecke mussten überwunden werden, u.a. vorbei am Marinearsenal und dem Marinestützpunkt, die zusammen mit dem TSR –Olympia Wilhelmshaven e.V. die Organisatoren der Sportveranstaltung waren. Erst die 21,1 Km Laufstrecke bedeutete das Ende des Wettkampfes und die Hoffnung auf den Sieg.

Einer, der eine Doppelbelastung auf sich genommen hat, war Stabsfeldwebel Eric Haus-mann, da er nicht nur die Staffel mit der Disziplin Schwimmen unterstützt hat, sondern selber auch noch als Einzelstarter in der Sprintdistanz auf 0,5 Km Schwimmen, 20 km Fahrrad fahren und 5 Km Laufen hoch motiviert um 14:00 Uhr an den Start gegangen ist.
„Das Training hat sich gelohnt“

„Die Teilnahme an dieser Sportveranstaltung ist immer das Endresultat unseres harten Trainings. Schon Monate und Wochen vorher freuen wir uns von der DSK auf die Herausforderung an der Nordsee. Die sehr guten Ergebnisse erfreuen mich besonders dieses Jahr. Das Training hat sich auf jeden Fall gelohnt“, so das Resümee des Hauptfeldwebel Rohrbach.

Das Ziel wurde erreicht

Erfreulich war es allemal. Mit 15 Minuten Vorsprung auf den 2. Platz erreichte die Staffel in der Mitteldistanz nach 04:29:35 den 1. Platz des NordseeMans und mit 37 Minuten Vorsprung den Spitzenplatz des Navy-Tri-Cups, in dem die Komponenten aus Teamgeist, Motivation und Ehrgeiz erfolgreich zusammenspielten. Bereits zum 3. Mal in Folge wurde innerhalb der zur Tradition gewordenen Veranstaltung der 1. Platz in der Mitteldistanz-Staffel des Navy-Tri-Cups erreicht. Der Gesamtsieg über die Staffel NordseeMan hingegen konnte dieses Jahr zum 1. Mal gefeiert werden.

Um es abschließend in der Sprache der maritim geprägten Wettkampfkulisse zu beschreiben, sagen wir von der DSK: Bravo Zulu (Marineausdruck für ´Well done`)

Text: MarKdo PIZ Ast Eckernförde; Julia Ude/Thomas Lerdo
Fotos: PIZ Marine; Torsten Kraatz

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