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Goldregen für die deutsche Bob-Mannschaft

Abgelegt in Olympische Spiele 2018 von am 21. März 2018 0 Comments • views: 519

Gold für  Mariama Jamanka und Lisa Buckwitz

Bei den Olympischen Winterspielen sicherten sich Stabsunteroffizier (FA) Mariama Jamanka und Gefreiter Lisa-Marie Buckwitz im anspruchsvollen Eiskanal im Alpensia Sliding Center die Goldmedaille und verwiesen die Top-Favoritinnen aus Nordamerika auf die Plätze zwei und drei. Für den deutschen Frauenbob-Sport ist dies die insgesamt zweite Goldmedaille – 2006 hatten Sandra Kiriasis und Anja Schneiderheinze bei den Spielen in Turin die erste deutsche Goldmedaille gewonnen.
Mit 0,07 Sekunden Vorsprung legten Jamanka/Buckwitz einen perfekten vierten Lauf in die Eisspur und bewiesen nach ihrer Führung nach Lauf drei große Nervenstärke: „Es ist einfach unglaublich. Bei den heutigen zwei Läufen habe ich mich darauf konzentriert, es noch besser als gestern zu machen. Und so hat es funktioniert. Das ist einfach das Größte, was man als Sportler erreichen kann.“
Gefreiter Anna Köhler und Stabsunteroffizier (FA) Erline Nolte landeten mit 2,83 Sekunden Rückstand auf Platz 14. Für Anna Köhler, die in der Olympia-Saison 2017/18 das erste Mal im Weltcup mitgefahren war, ein enttäuschendes Ergebnis: „Ich bin überhaupt nicht zufrieden. Wir konnten dennoch viele Erfahrungen sammeln, aus denen man wiederum lernen kann. Nächste Saison werden wir dann wieder voll angreifen. Ich bin sehr enttäuscht, dass ich nicht einen Fahrt ansatzweise gut getroffen habe, aber daraus lernt man.“

Sensationeller Zweifachtriumph für Deutschland im Viererbob

Bei den Olympischen Winterspielen in PyeongChang kürte sich Francesco Friedrich zum Doppel-Olympiasieger, nach der Goldmedaille im Zweierbob vor sechs Tagen gewinnt der Viererbob-Weltmeister von 2017 auch in der Königsdisziplin und sichert sich im Viererbob sein zweites olympisches Edelmetall.
Mit dreimal Laufbestzeit war der 27-jährige Sachse mit seiner Crew um Oberfeldwebel Candy Bauer, Martin Grothkopp sowie Thorsten Margis in der Bahn einmal mehr eine Klasse für sich: „Es waren anstrengende Wochen, aber ich bin überglücklich, dass wir es heute geschafft haben. Wir haben wahnsinnig hart gearbeitet, es hat sich alles hundertprozentig ausgezahlt und ich bin einfach nur stolz auf unser Team.“
Nico Walther gewann mit seiner Crew um Stabsunteroffizier (FA) Kevin Kuske, Hauptfeldwebel Alexander Rödiger und Hauptgefreiter Eric Franke sein erstes olympisches Edelmetall: Mit 0,53 Sekunden Rückstand auf Friedrich holte sich der 27-jährige Pilot aus Dresden bei seinem Olympiadebüt die Silbermedaille. Das starke koreanische Viererbob-Team um Pilot Yunjong Won wurde zeitgleich mit Walther Zweiter: „Ich freue mich besonders für Kevin, der nach Sochi nochmal vier Jahre angehängt hat, um in Korea nochmal eine Medaille zu gewinnen. Dass wir das geschafft haben, ist super – und dass wir mit den Koreanern zeitgleich Silber gewonnen haben, ist unglaublich. Eigentlich teile ich nicht so gerne, aber die Jungs aus Korea sind einfach ein starkes Rennen gefahren und haben verdient Silber gewonnen.“

Für Walthers Anschieber Kevin Kuske waren die Olympischen Spiele in Korea die letzten Rennen seiner eindrucksvollen Karriere – mit insgesamt sechs olympischen Medaillen, davon viermal Gold sowie zweimal Silber, führt der 39-jährige nun die Riege der erfolgreichsten deutschen Bobsportler an.

Text: BSD Fotos: BSD/Eslage

 

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