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CISM Regionalturnier im Fallschirmzielspringen

Filed in Allgemein, Fallschirmspringen, Zielspringen by on 13. September 2013 0 Comments • views: 276

CISM_Zürich_Landeanflug_FloßMit 3 Gold -, 1 Silber – und 1 Bronzemedaille im Gepäck  kehrten am vergangenen Wochenende (04.07.-07.07.13) die Sportsoldaten von einem Militärwettkampf der besonderen Art erfolgreich nach Altenstadt zurück.Vertreten wurde die Sportfördergruppe Fallschirmspringen aus Altenstadt von einer 5er Mannschaft (HFw Stefan Wiesner, OFw Wolfgang Lehner, OFw Elischa Weber, Fw Raphael Lautenbacher und SU (FA) Christian Kautzmann) und 2 Einzelstartern (SU (FA)Robert Hönig und Uffz Daniel Born).

Bei den meisten Zielsprungwettkämpfen werden 8 oder in diesem Fall 10 Durchgänge an einem und denselben Ort ausgetragen, aber nicht bei diesem Wettbewerb. Hier galt es für die Springer der Sportfördergruppe von Runde zu Runde sich auf einen neuen Landeplatz einzustellen und mit deren Gegebenheiten sich zu arrangieren.  Das ist auch der Grund dafür, wieso nur ausgewählte Mannschaften, auf Einladung des Schweizer Militärs, an diesem Wettkampf dran teilnehmen dürfen. Da die verschieden Landeplätze, beispielsweise an Seezungen, auf Flöße des Züricher Sees oder in die Innenstadt von Luzern, nicht immer ganz einfach zu handhaben sind und ihre Tücken besitzen.

CISM_Zürich_Landeanflug_Wiesner

Von Anfang an entbrannte ein Zweikampf an der Spitze zwischen dem Polnischen Nationalteam und der Deutschen Equipe. Der sich bis zum Schluss aufrechterhalten sollte. Am Donnerstag dem ersten Wettkampftag wurden 4 Runden in der Umgebung von Bouchs am Vierwaldstädtersee ausgetragen. Als Landeziele dienten eine Seezunge und ein kleiner Landeplatz in einem örtlichen Schwimmbad. Dort musste auch die 3te runde ausgetragen werden, da der eigentliche Ort der Landung bei einem Hotel auf dem Berg noch mit Wolken verhangen war. Der letzte Sprung an diesem Tag fand an der Seepromenade vor dem Casino von Luzern statt und bot eine sehr schöne Kulisse für die zahlreich erschienenen  Besucher. Nicht nur die Landepunkte an diesem Tag waren grandios, sondern  auch die Ergebnisse der Springer waren sehr beachtlich.  So lagen nach 4 runden das Polnische und Deutsche Team gemeinsam auf Platz 1 mit je 11 cm Abweichung.

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Der nächste Tag hielt neue atemberaubende Schauplätze zum Landen in der Region in und um Zürich für die Sportler bereit.  Am Vormittag bot ein kleiner Flugplatz auf einem höher gelegenen Berg einen perfekten Landeort für die Teilnehmer, wo sehr gute Ergebnisse des Deutschen Teams mit nur 3cm Gesamtabweichung erreicht wurden. Danach wechselte das Geschehen auf eine kleine Anhöhe eines malerischen Hotels am Fuße des Sees von Zug. Die Zielmatte war hier von mehreren Bäumen und nahgelegenen Häusern umgeben und sorgt somit für Turbulenzen für die Fallschirmspringer. Somit konnte sich nach dieser Runde die Mannschaft des polnischen Militärs einen kleinen Vorsprung erarbeiten.

Am Freitagnachmittag verschob sich der Wettkampf nach Zürich, der in ein großes  Volksfest, genannt „Züri Fäscht“,  als feste Attraktion in das Programm mit eingeplant war. Die letzten 4 Runden wurden  an denselben Ort ausgetragen, aber die Landeplätze wechselten ständig. Denn als Zielorte dienten 4 Flöße auf dem Züricher See, welche an verschieden Plätzen am Ufer positioniert waren. Nach zwei durchgeführten Runden  auf die Flöße wurde der Wettkampf für diesen Tag beendet und die Sportler von der Sportfördergruppe übernahmen wieder die Spitze in der Gesamtwertung.

Der nächste Tag brachte sehr anspruchsvolle Bedingungen mit sich in Form von starken Wind und thermischen Ablösungen. Erschwert wurde der Zielanflug der Fallschirmspringer durch auftretende Turbulenzen hervorgerufen durch die Verwirbelungen des Windes von der nahgelegenen Brücke und Wohnhäusern. Dies sorgte bei der einen oder anderen Nation zu einer buchstäblichen Wasserlandung. Aufgrund der schweren und zum Teil sehr unfairen Wetter – und Windbedingungen hat sich der Chefschiedsrichter dazu entschlossen den 9ten Durchgang nicht zu werten.  Am späten Nachmittag des Samstages sollte die letzte Runde begonnen werden, aber aufgrund der anhaltenden schlechten Wetterbedingungen wurde diese abgesagt und der Wettkampf beendet. Somit standen die Gewinner fest und die Sportler von der Sportfördergruppe sicherten sich den 1ten Platz in der Mannschaftswertung mit einer Gesamtabweichung von 41cm. Auf dem 2ten Platz landete die Polnische Armeemannschaft gefolgt von einem Schweizerischen Militärteam. Des Weiteren konnten die Athleten aus Altenstadt noch weitere Erfolge für sich verzeichnen.  HptFw Stefan Wiesner gewann die Goldmedaille mit einem Start-Ziel-Sieg in der Einzelwertung. Von Anfang an setzte er sich vom Rest des Teilnehmerfeldes ab und gewann souverän mit 7cm aus 8 Runden vor 2 Fallschirmspringern aus Polen. In der Juniorenwertung konnten 3 Sportsoldaten von der Sportfördergruppe  das Podest erklimmen. Es gewann StUffz Christian Kautzmann mit insgesamt 16cm vor seinen beiden Teamkollegen Fw Raphael Lautenbacher mit 17cm  und OFw Elischa Weber mit 19cm.

Text und Fotos: SportFöGrp Bw Fallschirmspringen

 

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