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Der schnellste Torpedo in Sachsen-Anhalt

Filed in Allgemein, Schwimmen, Spitzensport by on 17. September 2014 0 Comments • views: 169

Teaser_SnapseedObwohl er nicht zur Marine gehört, ist Oberfeldwebel Fabian Sadowski vom Landeskommando Sachsen-Anhalt im nassen Element die Nummer EINS. Wie kann das sein? Zumal er amtierender Deutscher Meister der Masters über 50 Meter Freistil und 4×50 Meter Brust ist. Der Sache muss auf den Grund gegangen werden.

Herr Oberfeldwebel Sadowski, woher kommt Ihre große Leidenschaft fürs Schwimmen?

Ich war schon als Kind absolut sportbegeistert und konnte einfach nicht still sitzen. Als Steppke war es für mich das Größte, mit meinen Kumpels um die Wette zu laufen, Fußball zu spielen und eben Schwimmen zu gehen. Wir waren stundenlang im Freibad und wollten gar nicht mehr raus aus dem Becken.

Welche Rolle haben Ihre Eltern dabei gespielt?

Meine Eltern sind auch große Sportfans. Sie haben schnell gemerkt, dass ich vor allem fürs Schwimmen ein besonderes Talent besitze. Ich wurde durch sie stets unterstützt und gefördert. Auch heute noch feuern sie mich bei meinen Wettkämpfen an und fiebern mit.

Bild 2 (1)Was bedeuten Ihnen Ihre Siege und die Erfolge bei den Deutschen Meisterschaften der Masters kürzlich in Hannover?

Als Athlet freue ich mich immer, wenn das Training von Erfolg gekrönt ist. Diese Siege sind natürlich auch Anerkennung für den Trainer und für die gesamte Mannschaft. Mein Trainer Bernd Pozorski vom SC Magdeburg und ich sind seit Jahren ein eingespieltes Team. Er kennt mich ganz genau und weiß, wie er mich richtig motivieren kann. Vom Beckenrand gibt er die richtigen Tipps und natürlich die notwendige Unterstützung. Neben den sportlichen Erfolgen zählt für mich auch das Wiedersehen mit Freunden, Bekannten und alten Weggefährten. Apropos Weggefährte – ich habe mich riesig gefreut, als ich ganz überraschend meinen ehemaligen Mentor Jürgen Zimmermann wiedergetroffen habe. Mittlerweile 74 Jahre alt und fit wie ein Turnschuh. Er tritt selbst immer noch bei Wettkämpfen an, wie in Hannover. Früher hat er mir den einen oder anderen Tipp gegeben. Heute habe ich für ihn den einen oder anderen Kniff parat, wie es noch ein bisschen schneller geht.

Wie sehen Ihre Ziele für die Zukunft aus?

Das Wichtigste ist es für mich gesund zu bleiben. Damit steht und fällt alles. Sportlich möchte ich weiterhin erfolgreich an Wettkämpfen teilnehmen und neue persönliche Bestleistungen aufstellen.

Und wie passt das alles mit der Bundeswehr zusammen?

Teamgeist ist nicht nur in der Truppe gefragt, sondern auch beim Sport. Der Team- und Kameradschaftsgedanke ist mir unheimlich wichtig. Ich bin ein absoluter Teamplayer. Das Füreinander-Einstehen schätze ich sowohl als Sportler, als auch als Soldat. Wie hieß es schon bei den Drei Musketieren: „Einer für alle und alle für Einen“ – dieses Motto gilt für mich als Sportler und als Soldat! Ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich nochmals für die tolle Unterstützung im Landeskommando Sachsen-Anhalt zu bedanken. Denn intensives Training und der Dienst hier im Landeskommando sind ja nicht immer leicht unter einen Hut zu bringen.

Autor: Franziska Hölscher Landekommando Sachsen-Anhalt

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