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HptFw Patrick Bussler feiert Traumcomeback in Bad Gastein

Filed in Allgemein, Wintersport by on 14. Januar 2015 0 Comments • views: 47

OFw Selina Jörg Vierte, OG Daniel Weis mit WM-TicketFIS Snowboard World Cup - Bad Gastein AUT - PSL - 2nd MICK Christoph ITA, 1st KOSIR Zan SLO and 3rd BUSSLER Patrick GER© Miha Matavz
Raceboarder Patrick Bussler (SportFöGrp Bw Bischofswiesen) hat sich beim dritten Stopp des FIS Alpin Snowboard Weltcups im österreichischen Bad Gastein eindrucksvoll in der Weltspitze zurückgemeldet.

Nach einer monatelangen krankheitsbedingten Pause (Bakterielle Infektion im linken Knie) stürmte der 30-jährige beim Parallel Slalom auf dem Buchebenhang (Single-Run-Format) im kleinen Finale mit nur drei Hundertstel Vorsprung auf seinen Kontrahenten Andrey Sobolev (RUS) zu Platz drei und sicherte sich damit im 110ten Weltcup-Start das zweite Weltcup-Podestresultat seiner Karriere.

„Das hat mich völlig überrascht. Ich habe nicht damit gerechnet. Das es so weit geht, ist der Hammer! Mein Ziel war die WM-Qualifikation. Das war schon schwierig genug für mich vom Kopf- und Körpergefühl. Ich hatte zwar ein gutes Brettgefühl, aber die Kraft hat schon noch gefehlt“, sagte Bussler nach seinem Traumcomeback.

Mit gerade einmal fünf Schneetrainingstagen in den Beinen will der Olympiavierte von Sotschi jetzt den Schwung in die kommenden Rennen mitnehmen: „Das Ergebnis gibt mir einen extremen Schub. Ich weiß, dass ich noch viel machen muss, damit das Knie stabiler wird. Aber es gibt viel Selbstvertrauen, weil das Gefühl stimmt.“

Allerdings hätte der WM-Dritte von 2009 nichts dagegen gehabt, hätte es nicht sechseinhalb Jahre gebraucht, um nach Platz drei in Landgraaf, Holland, wieder einmal auf dem Weltcup-Podest zu stehen:

„Ich weiß nicht, warum es so lange gedauert hat. Ich hatte Angst, dass ich wieder auf dem verfluchten vierten Platz lande. Aber zum Glück bin ich völlig frei ins Rennen gegangen.“

Auf dem undankbaren vierten Platz landete indes Busslers Teamkollegin Selina Jörg (SportFöGrp Bw Sonthofen). Die Allgäuerin verspielte im kleinen Finale der Damen gegen Julie Zogg (SUI) nach einem Fahrfehler alle Chancen auf das Podium, zeigte sich nach ihrem bislang besten Saisonergebnis aber nicht unzufrieden:

„Ich bin eigentlich gar nicht enttäuscht. Ich hatte zwei super Läufe auf dem roten Kurs, musste dann aber ab dem Halbfinale auf dem gelben Kurs starten, der leider langsamer war. Aber der vierte Platz gibt mir Selbstvertrauen für die kommende WM.“

Die findet für die Raceboarder am 22. und 23. Januar im österreichischen Lachtal statt – und seit heute nicht nur mit Bussler, sondern auch mit Daniel Weis (SportFöGrp Bw Bischofswiesen). Der 26-jährige fuhr in seinem 18ten Weltcup-Rennen zum zweiten Mal in die K.o.-Runde und sicherte sich mit Rang zwölf sein Last-minute-Ticket zur WM (Vorgabe Top-16 im Weltcup).

Amelie Kober (Fischbachau, 27) war die vierte Deutsche, die das Finale der besten 16 erreicht hatte. Die Zweite von Montafon musste sich aber in ihrem Achtelfinale geschlagen geben und wurde am Ende 15te.

Die weiteren Vertreter von Snowboard Germany hatten zuvor teils um nur wenige Hundertstel die Kopf-an-Kopf-Duelle verpasst.

Cheyenne Loch (Schliersee, 20) wurde 19te, Isabella Laböck (Prien, 28) 24te, Anke Karstens (Aschau, 29) 31te und Melanie Hochreiter (Bischofswiesen, 18) 34te.

Bei den Männern schieden SU Stefan Baumeister (SportFöGrp Bw Bischofswiesen) als 18ter und Vorjahressieger OFw Alexander Bergmann (SportFöGrp Bw Bischofswiesen) als 20ter nach der Qualifikation aus.

Der Sieg bei den Damen ging an Ester Ledecka (CZE) die sich gegen Olympiasiegerin Patrizia Kummer durchsetzen konnte. Bei den Männern eroberte Zan Kosir (SLO) nach zuletzt zwei zweiten Plätzen Rang eins gegen Überraschungsmann Christoph Mick (ITA).

Der nächste Event des FIS Alpin Snowboard Weltcups steht bereits morgen mit dem Parallel Team-Bewerb (PSL) in Bad Gastein auf dem Programm (Start 13:00 Uhr, live auf Orf und Eurosport2).

Insgesamt gehen vier deutsche Paarungen an den Start: Jörg/Bussler als GER1, Kober/Weis als GER2, Loch/Baumeister als GER3 und Laböck/Bergmann als GER4.

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