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Beach-EM: Laura Ludwig & Kira Walkenhorst sind Europameister – Karla Borger & Britta Büthe gewinnen Bronze

Filed in Allgemein, Ballsport, Beachvolleyball by on 11. Juni 2016 0 Comments • views: 53

Der 5. Juni 2016 geht in die Geschichtsbücher des Beach-Volleyballs ein. Mit einem 2:0 (21-14, 21-15)-Sieg gegen die Tschechinnen Slukova/Hermannova haben Laura Ludwig/ Stabsgefreiter Kira Walkenhorst als erstes deutsches Team und zweites europäisches Team den Europameistertitel verteidigt, außerdem steigt Ludwig als alleinige Rekordhalterin mit vier EM-Triumphen endgültig zur besten aller Zeiten auf. Einen weiteren historischen Erfolg landeten auch Karla Borger/Britta Büthe. Im Spiel um Bronze besiegten sie die Russinnen Birlova/Ukolova mit 2:0 (22-20, 21-17) und feierten damit ihre erste EM-Medaille der Karriere.

Medaillenserie ausgebaut

Insgesamt kämpften vom 31. Mai bis 5. Juni mit Laura Ludwig/Stabsgefreiter Kira Walkenhorst (Platz 1), Feldwebel Karla Borger/Britta Büthe (Platz 3), Katrin Holtwick/Ilka Semmler (Platz 5) und Unteroffizier (FA) Chantal Laboureur/Stabsunteroffizier (FA) Julia Sude (Platz 5) sowie Stabsunteroffizier (FA) Jonathan Erdmann/ Stabsunteroffizier (FA) Kay Matysik (Platz 17), Markus Böckermann/Lars Flüggen (Platz 9), Hauptgefreiter Sebastian Fuchs/Oberbootsmann Stefan Windscheif (Platz 9) und Obermaat (BA) Alexander Walkenhorst/Bennet Poniewaz (Platz 25) jeweils vier deutsche Frauen- und Männer Teams um die Kronen Europas. Am Ende sollten es zwei bis auf das Treppchen schaffen und eine unglaubliche Serie fortsetzen. Seit dem Jahr 2000 gab es bei dem jährlich stattfindenden Highlight immer mindestens eine DVV-Medaille zu bejubeln und zum dritten Mal in der Geschichte gewannen weibliche DVV-Duos zweimal Edelmetall. Diese besondere Ehre wurde bis dahin den Kombinationen Borger/Paetow (Gold) | Bühler/Müsch (Bronze) 1997 in St. Quay, Pohl/Rau (Gold) | Ahmann/Vollmer (Silber) in Alanya 2003 und Goller/Ludwig (Gold) | Holtwick/Semmler (Silber) 2010 in Berlin zu Teil.

Final-Gewitter auf dem Feld

Musste der Court nach dem Spiel um Platz drei mit Borger/Büthe aufgrund eines aufziehenden Gewitters noch evakuiert werden, sollte beim Finale mit Ludwig/Walkenhorst sogar die Sonne rauskommen. Allerdings sorgte das deutsche Duo dann auf dem Feld für einen wahren Gewittersturm, der über die Tschechinnen hinwegfegte. Diese zeigten sich trotz aller Lockerheit, mit der sie dieses „Bonusspiel“ angehen wollten, völlig überfordert und kamen mit den Aufschlägen von Ludwig/Walkenhorst nicht zurecht. Und auch im Angriff war ordentlich Sand im Getriebe, da die bestens aufgelegte Walkenhorst im Block zupackte und mit spektakulären Rettungsaktionen ihre Flexibilität bewies. So war es keine Überraschung, dass beide Sätze deutlich mit 21-14 & 21-15 an die Titelverteidigerinnen gingen.

Sprachlose Rekordhalterin

„Im Moment fehlen mir die Worte, aber wir sind einfach glücklich, dass es wieder mit dem Titel geklappt hat. Es gibt immer noch Dinge, die wir verbessern können, aber jetzt genießen wir erst einmal den Erfolg“, sagte eine überglückliche Laura Ludwig. „Unsere Trainer haben uns auf jeden Gegner perfekt vorbereitet. Wir möchten uns auch bei dem ganzen Team bedanken, was uns diese Leistungen erst ermöglicht hat. Biel war noch einmal ein ganz anderes Turnier, weil wir dieses Jahr noch nicht solche Wetterverhältnisse hatten“, ergänzte Kira Walkenhorst mit einem Schmunzeln im Gesicht.“

Historisches Bronze für Borger/Büthe

Auch im Spiel um Bronze sollte es keinen Tie-Break geben. Allerdings wurde es in Satz eins deutlich enger, da die Annahme von Borger/Büthe noch etwas wackelte und die Russinnen sich sicher im Side-Out präsentierten. Doch zu leichte Fehler und ein stabilisiertes deutsche Duo, das vor allem im Aufschlag mächtig Druck machte, setzte sich verdient in zwei Sätzen mit 22-20 & 21-17 durch. Britta Büthe sagte: „Ich weiß nicht, ob es verdient war oder nicht, aber wir wollten wirklich mit einer Medaille nach Hause kommen. Diese Medaille ist nicht nur für uns, sondern für unser gesamtes Team, Trainer, Familie und Freunde. Sie haben uns unglaublich unterstützt.“ Für Karla Borger war es eine besondere EM: „Es war unsere erste richtige EM, weil wir in den vorhergehenden Jahren durch Verletzungen zurückgeworfen wurden, von daher bin ich sehr glücklich, dass es gleich mit einer Medaille geklappt hat.“

DVV-Präsident gratuliert

DVV-Präsident Thomas Krohne zeigte sich begeistert: „Ein phantastischer Erfolg von unseren Beach-Frauen. Ich freue mich für Karla und Britta, die ihre erste EM-Medaille gewonnen haben und für Laura und Kira, die ihren Titel verteidigt und nachgewiesen haben, dass sie das beste Team in Europa sind. Mein Glückwunsch geht natürlich auch an die Trainer, Jürgen Wagner und Srdjan Veckov, sowie die weiteren Betreuer, ohne die diese Erfolge nicht möglich wären!“

Text: DVV und Fotos: CEV

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