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Doppelgold in den Doppelvierern

Filed in Allgemein, Olympische Spiele 2016, Rudern by on 15. September 2016 0 Comments • views: 182

Die Goldmedaille erruderten der Männer- und Frauen-Doppelvierer des Deutschen Ruderverbandes am ersten Finaltag der olympischen Regatta. In den Finalen B der Doppelzweier gewannen die Frauen das Rennen und die Männer beendeten die Regatta als achtes Boot. Der Leichtgewichts-Vierer belegte insgesamt den neunten Platz. In den Halbfinalrennen konnten sich die Leichtgewichts-Doppelzweier der Frauen und Männer sowie der Frauen-Zweier und der Männer-Vierer nicht für das Finale B qualifizieren. Sie erreichten fünfte und sechste Plätze.
Karl Schulze, Stabsgefreiter Philipp Wende, Lauritz-Johannes Schoof und Hans Gruhne legten sich nach dem Start gleich an die Spitze des Feldes im Finale A des Männer-Doppelvierers und baute seinen Vorsprung aus. Nach 1000 m lag Deutschland dann sogar fast eine Bootslänge vor den anderen Booten. Australien und Estland war Deutschland auf den Fersen. Doch auch im Endspurt gaben die Deutschen ihren Vorsprung nicht her. Ein Start-Ziel-Sieg!
Ergebnis:1. Deutschland 6:06,81, 2. Australien 6:07,96, 3. Estland 6:10,65, 4. Polen 6:12,09, 5. Großbritannien 6:13,08, 6. Ukraine 6:16,30
Hans Gruhne: „Es war ein geiles Rennen und unser Plan ist voll aufgegangen.“
Karl Schulze: „Wir sind vorne raus, wer nicht mit geht, wird Problem haben uns einzuholen.“
Stabsgefreiter Philipp Wende: „Ich denke, man sieht in unseren vier Gesichtern, was in uns los ist. Eine Medaille war das Ziel. Gold ist um so besser.“
Lauritz Schoof: „Wir können Gott danken, dass wir das so schaffen konnten. Heute kam auch unsere Physis entgegen, bei diesem Gegenwind.“

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Polen ging das Final A im Frauen-Doppelvierer schnell an und übernahm die Führung. Dahinter folgte Deutschland zusammen mit den Niederlanden. Auf der zweiten Streckenhälfte wurde dann der Vorsprung der Polinnen verkürzt und in einem starken und früh begonnenen Endspurt fuhren Annekatrin Thiele, Carina Bär, Stabsunteroffizier (FA) Julia Lier und Lisa Schmidla mit den Niederlanden an Polen vorbei.
Ergebnis: 1. Deutschland 6:49,39, 2. Niederlande 6:50,33, 3. Polen 6:50,86, 4. Ukraine 6:56,09, 5. Vereinigte Staaten von Amerika 6:57,67, 6. China 6:59,45
Carina Bär: „Wir nahmen uns vor, ins Boot zu schauen und haben die Polinnen im Augenwinkel gesehen. Unsere Schlagfrau Lisa Schmidla hat einen supter Endspurt gefahren.“
Stabsunteroffizier Julia Lier: „Wir haben uns vorher darauf [auf die Favoritenrolle] eingestellt und sind cool geblieben, da wir wussten, da sie alle vorne raus prügeln.“
Annekatrin Thiele: „Wir hatten uns das schon etwas anders vorgestellt, aber Lisa ist ein super Endspurt gefahren.“
Lisa Schmidla: „Das fühlt sich an, wenn man wie auf Schienen gleitet, wenn die anderen hinter mir machen, was ich vorgebe.“

Text und Fotos: DRV

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