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Sina Wall und Raphael Kandra sind Deutsche Vizemeister

Filed in Allgemein, Squash by on 23. Februar 2017 0 Comments • views: 315

Simon Rösner und Franziska Hennes holen sich die Titel bei den 42. DUCAT Deutschen Einzelmeisterschaften. Die DEM war an allen Tagen sehr gut besucht und am Samstag und Sonntag mit jeweils über 250 Zuschauern ausverkauft. Der Endspieltag war wieder gute Werbung für den Squashsport und auch Christoph Holstein, Sportstaatsrat der Behörde für Inneres und Sport, ließ sich von den Finalspielen begeistern. „In den 90er Jahren habe ich selbst viel Squash gespielt und heute wieder Lust bekommen selbst zu spielen.“ Auch Jan Holze; Vorsitzender der Deutschen Sportjugend und DOSB Vizepräsident, besuchte auf Einladung des Deutschen Squashverbandes die Finalspiele. Verbandspräsident Steve Mann lobte die Organisation der DEM und lud alle Zuschauer nicht nur zur DEM 2018 in das Sportwerk ein, sondern auch zum nächsten Turnierhöhepunkt, den German Junior Open vom 3. bis 5. März mit rund 250 Jugendlichen aus 25 Nationen.
Im Damenfinale traf Franziska Hennes auf ihre Vereinskollegin Feldwebel Sina Wall. Beide hatten sich zuvor bereits zwei Mal den nationalen Titel gesichert. Favorisiert ging die topgesetzte Wall in das Endspiel und konnte gleich den ersten Satz gewinnen, um auch schnell im zweiten Durchgang in Führung zu gehen. Doch dann kam Hennes besser ins Spiel und erkämpfte sich noch den zweiten Satz. Während Hennes konzentriert weiter spielte, schien Wall ihren roten Faden im Spiel verloren zu haben. So gingen die Sätze drei und vier jeweils mit 11:7 an Hennes (7-11,13-11,11-7,11-3). „Ich bin einfach nur überrascht“, sagte Hennes anschließend, die ihr Glück über den Titel nicht wirklich fassen konnte. „Ich hätte den Titel auch Sina sehr gegönnt, denn ich weiß wie hart sie arbeitet. Aber heute hatte ich einen sehr guten Tag und freue mich über diesen Titel. Es war auch ein sehr schönes Erlebnis auf diesem tollen Glascourt zu spielen“, sagte Hennes.

Im kleinen Damenfinale siegte Vorjahressiegerin Sharon Cyra Sinclair gegen Ramona Bauer. Dass Sinclair dabei über vier Sätze gehen musste war nach dem ersten klar gewonnen Satz eine kleine Überraschung. Aber Sinclair verlor anschließend die Dominanz auf dem Court, so dass der zweite Durchgang an Bauer ging. Doch dann fand Sinclair besser in das Spiel zurück und sicherte sich die DEM-Bronzemedaille (11-3, 11-7, 9-11, 11-7).

Die Erwartungshaltung an Simon Rösner seinen elften Titel zu holen war hoch, aber er spielte sich im Finale gegen Feldwebel Raphael Kandra schnell eine deutliche Führung im ersten Satz heraus und hatte beim Stand von 10:4 sechs Satzbälle. Aber Kandra kämpfte sich Punkt für Punkt heran und holte nach acht Punkten in Folge den Satzerfolg mit 12:10. Auch die nächsten vier Punkte im zweiten Satz gehörten Kandra, doch dann zog Rösner das Tempo deutlich an. Damit war er wieder im Spiel und konnte sich nach vielen hochklassigen Ballwechseln über seinen elften Titel in Folge freuen (10-12,11-6,11-3,11-7). „Die nationale Meisterschaft ist immer ein besonderes Turnier für mich und man hat heute gesehen zu welchen Leistungen Raphael in der Lage ist. Der Verlauf des ersten Satzes war ein kleiner Weckruf für mich. Es ist heute toll gewesen, dass so viele Paderborner Medaillen geholt haben“, sagte Rösner nach dem Spiel.

Jens Schoor sicherte sich nach einem engen Spiel (11-8,4-11,11-6,13-11) die Bronzemedaille gegen Vereinskollegen Tim Weber.

Text und Fotos: DSQV

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