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Soldat am Steuer des neuen Opels

Filed in Allgemein, Motorsport by on 19. Juli 2013 0 Comments • views: 24
Mario Merten startet 2013 im Opel Astra OPC Cup zusammen mit Wolf Silvester.

Mario Merten startet 2013 im Opel Astra OPC Cup zusammen mit Wolf Silvester.

Mit rund 200 startenden Teams ist die Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring ist Europas größte Breitensportserie. Regulär zählt die Meisterschaft zehn Saisonrennen, von denen neun Wertungsläufe eine Renndauer von vier Stunden haben. Den Jahreshöhepunkt bildet ein weiteres Rennen über sechs Stunden. Besonders wichtig sind dabei die Läufe im Vorfeld des ADAC 24-Stunden-Rennens, welches in diesem Jahr erstmalig über Pfingsten durchgeführt wurde. Zahlreiche Teams nutzen diese zur Vorbereitung auf den Langstreckenklassiker. Doch in diesem Jahr zeigte der Winter kein Erbarmen. Sowohl die regulären Test- und Einstellfahrten und der erste Wertungslauf im März, als auch der Ausweichtermin Anfang April sind den frostigen Temperaturen zum Opfer gefallen.

Opel meldet sich zurück
In diesem Jahr wurde eine neue Cup-Klasse in der Langstreckenmeisterschaft und beim 24-Stunden-Rennen etabliert, denn mit dem Astra OPC „Cup“ meldet sich Opel im Motorsport zurück. Auf der Nürburgring-Nordschleife entwickelt und abgestimmt sind die dafür entwickelten Fahrzeuge technisch auf die Langstreckenmeisterschaft zugeschnitten. Die „Cup“-Version des Astra OPC mit Zweiliter-Turbomotor leistet rund 300 PS. Er hat eine Leichtbaukarosserie mit Carbonkomponenten und integrierter Sicherheitsstruktur, ein mehrfach einstellbares Bilstein Performance Fahrwerk und ein Hochleistungs-6-Kolben-Monoblock-Bremssystem von Performance Friction. Opel-Techniker überwachen während der gesamten Saison, dass die Teilnehmer keine technischen Veränderungen an den Fahrzeugen vornehmen und alle Teilnehmer mit gleichen Chancen in den Wettbewerb gehen. Verändern können die Fahrer nur die Fahrwerksabstimmung und die Einstellung des Heckflügels. Dabei kämpfen die Opel-Piloten nicht nur um die VLN-Langstreckenmeisterschaft, in der sie schon deshalb gute Chancen haben, da ihre Klasse mit bis zu 20 Fahrzeugen besetzt ist. Da die Punktevergabe in diesem Championat von der Anzahl der Konkurrenten in den jeweiligen Klassen abhängig ist, werden die Top-Piloten stets hohe Punktzahlen einfahren können. Darüber hinaus lockt auch der Astra OPC Cup mit extra Preisgeld.

Mario Merten und Wolf Silvester fuhren im Regen zum Klassensieg.

Mario Merten und Wolf Silvester fuhren im Regen zum Klassensieg.

Merten greift an
In diesem neuen Cup startet auch Hauptfeldwebel Mario Merten zusammen mit seinem langjährigen Teamkollegen Wolf Silvester. Für das Münsteraner Team Bonk Motorsport holte der der gebürtige Nürburger bereits 2002 alleine den Titel, 2006 und 2010 war das Duo gemeinsam erfolgreich. Nach langen Jahren in heckgetriebenen BMW bedeutet die Teilnahme im Astra-Cup für das Duo eine Umstellung auf Frontantrieb.
Eine erste Standortbestimmung lieferte das 38. DMV 4-Stunden-Rennen, mit dem die Saison 2013 verspätet eröffnet wurde. Für Hauptfeldwebel Merten und Wolf Silvester lief es dort schon sehr gut, sie erkämpften sich Rang zwei in ihrer Klasse und zeigten, dass auch in diesem Jahr mit ihnen zu rechnen ist. Beim zweiten Lauf positionierten sich nach Porsche und BMW die beiden anderen Premiumhersteller mit Sieganspruch ganz vorne. Merten/Silverster glänzten bei diesem Rennen durch einen Klassensieg, der ihnen in der Meisterschaftstabelle schon den achten Platz einbrachte.

Fotos & Bericht: Mathias Behrndt

Impressionen

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