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Drei Medaillen für Judokas der Bundeswehr beim Judo-Grand-Prix in Düsseldorf

Filed in Allgemein, Judo, Spitzensport by on 31. März 2014 0 Comments • views: 20

IMG_8585 M-81KG Maresch GER vs. Wieczerzak GER (SF)_SnapseedBeim heimischen Grand-Prix in der Düsseldorfer Mitsubishi Electric HALLE zeigten sich die Judokas der Bundeswehr in guter Verfassung. Sven Maresch gewann Silber, Bronze holten Jasmin Külbs und Alexander Wieczerzak. Alexander Wieczerzak und Sven Maresch standen sich in der Klasse bis 81 kg im rein deutschen Halbfinale gegenüber. Maresch ging mit Yuko-Wertung in Führung. Diese Wertung brachte der Berliner über die Zeit und erreichte damit das Finale. Alexander Wieczerzak stand im Kampf um die Bronzemedaille.

Alexander Wieczerzak startete in der Vorrunde mit einem Sieg durch Haltegriff gegen Jose Luis Arroyo Osorno aus Peru. Mit einem Schulterwurf bezwang er Vitalii Dudchyk aus der Ukraine. Nach einer weiteren starken Leistung verwies er den Japaner Takahiro Nakai in die Trostrunde. Im Viertelfinale gewann der Wiesbadener nach 38 Sekunden gegen Valeriu Duminica aus Moldawien. Nach der Halbfinalniederlage gegen Maresch setzte er im Kampf um die Bronzemedaille Sirazhudin Magomedov aus Russland, den Europameister von 2012, von Anfang an stark unter Druck und erzielte die Führung. Der Russe erhielt zwei Bestrafungen für Inaktivität. Der Deutsche ließ Magomedov auch im weiteren Kampfverlauf nicht zum Zuge kommen und holte sich mit einer Glanzvorstellung verdient die Bronzemedaille.

IMG_9152 M-81KG Maresch GER vs. Stevens USA ( Finale)Sven Maresch gewann seinen Auftaktkampf gegen Srdjan Mrvaljevic aus Montenegro. Nach Bestrafungen für seinen Kontrahenten Aliaksandr Stsiashenka aus Weißrussland stand er bereits im Viertelfinale.Hier warf er nach einem bis dahin ausgeglichenen Kampf ohne Wertungen und Bestrafungen 33 Sekunden vor Kampfende Stanislav Semenov aus Russland und erhielt eine Ippon-Wertung. Doch die Wertung wurde zurückgenommen. Nach fünf Minuten ging es in die Golden-Score-Verlängerung. Ein Yuko für eine kleine Innensichel beendet den Kampf nach weiteren 50 Sekunden. Sven Maresch stand im Halbfinale gegen Alexander Wieczerzak. Im Finale unterlag der Berliner im Haltegriff gegen Travis Stevens aus den USA, Fünfter der Olympischen Spiele von London.

Jasmin Külbs besiegte zunächst Javzmaa Odkhuu aus der Mongolei. Nach nur 48 Sekunden warf sie Emilie Andeol aus Frankreich entscheidend. Im anschließenden Halbfinale der Klasse über 78 kg musste sie sich im Haltegriff gegen die Japanerin Megumi Tachimoto geschlagen geben. Im „kleinen Finale“ sicherte sich Jasmin Külbs vorzeitig durch einen Schenkelwurf die Bronzemedaille gegen Lucija Polavder aus Slowenien.

Carolin Weiß aus Berlin (über 78 kg) gewann durch Haltetechnik gegen Ksenia Chibisova aus Russland. Nach einem Sieg gegen Belkis Zehra Kaya aus der Türkei stand sie im Viertelfinale. Hier ging sie gegen Lucija Polavder aus Slowenien in Führung, brachte die Wertung über die Zeit und kämpfte um den Einzug in das Finale. Im rein deutschen Halbfinale gegen Franziska Konitz ging Weiß in Führung. Kurz vor Kampfende erzielte Konitz die entscheidende Wertung, für Carolin Weiß blieb die Chance auf Bronze. Im „kleinen Finale“ geriet sie gegen Yu Song aus China in Rückstand und unterlag schließlich im Haltegriff. Damit belegt sie einen fünften Platz.

gp_se79Sonja Wirth aus Aachen (bis 48 kg) gewann ihren ersten Kampf durch Bestrafung für Kristina Rumyantseva aus Russland. Im Viertelfinale verlor sie im Haltegriff gegen Urantsetseg Munkhbat aus der Mongolei. Nach einem Trostrundensieg gegen Sumeyye Akkus aus der Türkei stand sie im Kampf um Bronze. In der Begegnung gegen Distria Krasniqi (Kosovo) konnte keine der beiden Kämpferinnen eine Wertung erzielen. Die Entscheidung fiel durch die Bestrafungen zugunsten der Kämpferin aus dem Kosovo. Sonja Wirth belegte damit einen fünften Platz.

Miryam Roper aus Leverkusen (bis 57 kg) warf in ihrem Auftaktkampf Nekoda Smythe Davis aus Großbritannien nach knapp drei Minuten und stand damit bereits im Viertelfinale. Hier unterlag sie durch Hebeltechnik gegen die EM-Dritte Irina Zabludina aus Russland. In der Trostrunde besiegte sie Sabrina Filzmoser aus Österreich nach knapp zwei Minuten und stand damit ebenfalls im „kleinen Finale“ um die Bronzemedaille. Gegen Ketleyn Quadros aus Brasilien musste sie einen Rückstand hinnehmen. Zwar konnte sie noch eine Wertung erzielen, unterlag aber nach der vollen Kampfzeit und belegte einen fünften Rang.

Text: Erik Gruhn
Fotos: Falk Scherf, Erik Gruhn

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