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Gute Lernbedingungen bei schlechtem Wetter – Heeresbergführeranwärter machen sich fit im Eis und kombinierten Gelände

Abgelegt in Allgemein, Gebirgsjäger von am 17. Oktober 2016 0 Comments • views: 669

Um den Nachwuchs an Heeresbergführern zu sichern, hat die Gebirgsjägerbrigade 23 „Bayern“ vor gut einem Jahr ein Sonderausbildungsprogramm ins Leben gerufen. Dadurch sollen bergsteigerisch talentierte und interessierte Soldaten im alpinen Können gefördert werden. Nach Durchlaufen des Förderprogramms müssen sich die Anwärter im kommenden Mai einer Eignungsüberprüfung stellen. Bedingt durch das Programm konnten dieses Jahr erstmals seit langer Zeit ausreichend junge Soldaten in den Heeresbergführerlehrgang aufgenommen werden. „Ein erster Erfolg ist aber kein Kanapee, auf dem man sich ausruhen kann“, bilanziert der Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, Brigadegeneral Alexander Sollfrank.

Ende September startete das Sonderausbildungsprogramm, um potenzielle Anwärter für die Heeresbergführerausbildung 2017 zu fördern. Während einer zehntägigen Ausbildung im Ötztal bei überwiegend schlechter Sicht und häufigem Niederschlag wurde der Schwierigkeitsgrad für die Anwärter von Tag zu Tag gesteigert. Brauchbare Eisverhältnisse und 20 bis 30 Zentimeter Neuschnee auf ausgesetzten Graten kamen dem Ausbildungsvorhaben entgegen. „Umgekehrt wird nicht auf der Hütte, sondern im Gelände, dann, wenn auch geplante leichtere Alternativen nicht mehr möglich sind“, stellt Hauptfeldwebel Anton Steurer, ein erfahrener Heeresbergführer, fest. Während der Ausbildung erstiegen die Soldaten mehrere Nordwände und Grate und staunten über die eigene Leistungssteigerung.

Text und Bilder Oberstleutnant Johannes Schwegler

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