Subscribe via RSS Feed

Ein voller Erfolg: Das intensive Training hat sich gelohnt

Filed in Allgemein, Dienstsport, Marathon, Wettkampf by on 4. November 2013 0 Comments • views: 295

Startfoto_Snapseed

Köln, 75.000 Bananen, 12.000 Fruchtriegel, 20.000 Müsliriegel, 5.000 Äpfel, 2.500 Bockwürste, 600 Kilogramm Studentenfutter und 12.000 Apfelsaft standen für die über 25.000 gemeldeten Sportler im Zielbereich des 17. Köln Marathon zur Verfügung. Mittendrin 10 Soldatinnen und Soldaten des Führungsunterstützungsbataillon 283 aus Lahnstein.

Teilnehmer aus Lahnstein (Michael Seidel)

Teilnehmer aus Lahnstein (Michael Seidel)

Nach einem reichhaltigen und stärkenden Frühstück ging es für die Läufer, die bestens vorbereitet und voller Erwartungen waren, am frühen Sonntagmorgen bei einstelligen Temperaturen, Regen und böigen Wind zum Startbereich am Deutzer Bahnhof. Aus allen Himmelsrichtungen strömten die Läufer wie Ameisen in Richtung Startbereich für die Halbmarathondistanz. Überall sah man die zahlreichen Helfer umher wuseln. Sie nahmen die Kleiderbeutel entgegen, verluden sie auf Lkw´s und sorgten für einen reibungslosen Ablauf im Startbereich. „Auf dem Weg zum Start kam ich aus dem Staunen nicht heraus. So viele Läufer und alle haben das gleiche Ziel; nämlich dieses zu erreichen. Je näher der Start rückte, umso mehr kam die Aufregung und die Freude “, erinnerte sich Stabsunteroffizier Tim Küppers, der zum ersten Mal einem solchen Event teilgenommen hat. „Mich hat besonders die Stimmung, der Zuschauer und Sportler beeindruckt. Egal ob alt, jung, Mann oder Frau, auch dass einige Läufer kostümiert waren fand ich super“, ergänzte Stabsunteroffizier Sebastian Albrecht und lachte.

Nach der anstrengenden Stadtbesichtigung (Christian Schwantuschke)

Nach der anstrengenden Stadtbesichtigung (Christian Schwantuschke)

Eine anstrengende Stadtbesichtigung
Pünktlich um 08:30 Uhr starteten die Teilnehmer des Halbmarathons, zumindest die Spitzenläufer. Mit dabei Deutschlands Topläuferin Läuferin Sabrina Mockenhaupt, die dieses Rennen für sich entscheiden konnte. Dann ging es Schlag auf Schlag. Innerhalb kürzester Zeit waren über 14.000 Sportler auf der Strecke. Von der sogenannten „Schäl Sick“ ging es sowohl für die Halbmarathon- als auch für die Marathonläufer über die Deutzer Rheinbrücke durch verschiedene „Veedels“ (so werden die Stadtviertel auf Kölsch bezeichnet). Die Stimmung war überall super. Gefühlt halb „Kölle“ stand an der Strecke und trieben die Athleten und Hobbysportler zu Höchstleistungen an. “Das erste Mal durch eine Stadt zu laufen war Prima. Für einen nicht Kölner eine schöne Sightseeing Tour“, so das Resümee von Albrecht nach seiner ersten Teilnahme an einem Stadtlauf. Rhythmisches Klatschen zur Livemusik oder aus dem Lautsprecher sowie lautstarkes Anfeuern ließen so manchen Schmerz und die Anstrengung vergessen. Dicht gedrängt blieben teilweise nur schmale Gassen für die Sportler. Unzählige Kinderhände wollten abgeklatscht werden.

Der Dom ist das Ziel (Christian Schwantuschke)

Der Dom ist das Ziel (Christian Schwantuschke)

Der Dom ist das Ziel
Dicht gedrängt trugen die Zuschauer die Läufer auf den letzten hundert Metern in das Ziel am Dom. Nach 10 Jahren war der Dom wieder das Ziel für emotionale Zieleinläufe. Manch einer legte sogar noch einen kleinen Sprint hin. Trotz der niedrigen Temperaturen stand vielen Finishern der Schweiß auf der Stirn, die Laufkleidung war durchnässt und die Atmung kurz und heftig. Die Anstrengung des Laufs doch ebenso wie die Freude über die Zielankunft deutlich in den Gesichtern zu sehen. Einige fielen sich glücklich in die Arme. Egal ob laufend, gehend, auf Skaters oder mit dem Handbike alle feierten und wurden gefeiert. Der Empfang im Verpflegungsdorf war berührend. Viele freundliche Helfer. Sie überreichten die Medaillen, verteilten Getränke und Verpflegung und Plastikumhänge zum Schutz gegen Auskühlung. „Ich war überwältigt wie viele begeisterte Läufer sich an der Startlinie tummelten. Die Stimmung ermutigte mich, dass ich diesen, meinen ersten Halbmarathon, schaffen kann. Die Masse zog einen mit und so kam mir die Strecke gar nicht mehr so lange vor. Als ich dann kurz vorm Zieleinlauf den Kölner Dom sah, wusste ich, gleich ist es geschafft und ich war stolz auf mich“ erzählte Feldwebel Janine Horn strahlend.

BwSW unterstützte mit BwSW-T-Shirts (Michael Seidel)

BwSW unterstützte mit BwSW-T-Shirts (Michael Seidel)

Gemeinsam erfolgreich!
Das Bundeswehr-Sozialwerk (BwSW) unterstützte die Läufer des Bataillons mit T-Shirts mit BwSW-Logo. Stefan Leist, Mitglied des Bereichsvorstandes West des BwSW händigte sie vor dem Lauf an HFw Matthias Berg, den Ansprechpartner der Sportler, aus und wünschte allen Läufern des Bataillons einen guten, unfallfreien und erfolgreichen Marathonlauf in Köln. Er freute sich nicht nur über das gute Lauf¬er¬geb-nis der Sportler, sondern auch über die freundliche Spende, die die Läufer zugunsten der „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ überreichten. Am 20. Mai 1960 wurde das Bundeswehr-Sozialwerk als gemeinnütziger Verein vom damaligen Bundesverteidigungsminister Dr. Franz-Josef Strauß und 20 militärischen und zivilen Mitarbeitern des Ressorts gegründet. Heute sind es über 115.000 Mitglieder, die nicht nur die preiswerten Urlaubsangebote des BwSW in Anspruch nehmen, sondern auch mithelfen, das besondere soziale Engagement des Sozial-werkes zu unterstützen, das neben den Regelzuschüssen für Urlaube, Behindertenfreizeiten und Einzelhilfen für unverschuldet in Not geratene Bundeswehrangehörige und deren Familien noch viel mehr zu bieten hat.

Text: Michael Seidel
Foto Michael Seidel, Christian Schwantuschke

Tags:

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.