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Otto Rehhagel verbringt vier Tage bei der Truppe im KFOR-Gebiet

Filed in Allgemein, Dienstsport, Fußball by on 28. November 2013 0 Comments • views: 11

Truppenbesuch im Zeichen des Fußballs
2013_09_21_Rehhagel_KFOR (1)_SnapseedTrainerlegende Otto Rehhagel reiste auf Initiative der OASE-Einsatzbetreuung vier Tage lang zu den im Kosovo stationierten Bundeswehrsoldaten. Neben Trainingseinheiten und Gesprächen mit den Männern und Frauen standen auch ein Freundschaftsspiel gegen eine kosovarische Mannschaft und ein Besuch des abseits gelegenen Camp Cabra auf dem Programm.

Am 21. September staunten die im Kosovo stationierten Soldatinnen und Soldaten des 35. deutschen Einsatzkontingents nicht schlecht, als sie Fuflballtrainerlegende Otto Rehhagel im Feldlager Prizren begegneten. Dieser war auf Initiative der OASE-Einsatzbetreuung, ein Gemeinschaftsprojekt der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (EAS) und Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (KAS), in das kosovarische Einsatzgebiet der Bundeswehr gereist und verbrachte vier Tage bei den deutschen Männern und Frauen. Selbstverständlich war das beherrschende Thema der vier Besuchstage die allseits geliebte Ballsportart und Rehhagel liefl es sich nicht nehmen, mit den Männern und Frauen in der OASE Prizren ausgiebig über Bundesliga, Trainingsmethoden, Spielerqualitäten und den Weltfußball zu fachsimpeln.

2013_09_21_Rehhagel_KFOR (4)Vorab stand am Samstag aber eine Trainingseinheit mit der Fußball-Auswahl des Camp Prizren auf dem Stundenplan. König Otto schickte die Jungs auf den Rasen und liefl sie nach einer kleinen Aufwärmrunde gegeneinander ein Testspiel absolvieren. Diese Trainingseinheit war gleichzeitig auch wichtige Vorbereitung für das am Sonntag anstehende Freundschaftsspiel der Bundeswehr-Auswahl gegen die Jungs der kosovarischen Ligamannschaft Liriaì. Unter den Augen von über 350 Zuschauern und der unparteiischen österreichischen Schiedsrichterin Katharina K. schlug sich die Mannschaft im Stadion von Prizren tapfer und konnte nach 90 Minuten Spielzeit ein hart erkämpftes aber verdientes 3:3 für sich verbuchen. Trainer Otto war mit der Leistung seiner Mannschaft zutiefst zufrieden. Ich habe mich noch nie so sehr über ein Unentschieden gefreut, wie heute, so Rehhagel, Die Jungs vom KF Liriaì waren spielerisch die bessere Mannschaft, aber meine Jungs haben sich über die gesamte Spielzeit souverän geschlagen. Im Anschluss an das Spiel stand Otto Rehhagel noch für Interviews der zahlreich vertretenen Presse zur Verfügung, verteilte an die Zuschauer Autogramme und stellte sich für Erinnerungsfotos zur Verfügung.

2013_09_21_Rehhagel_KFOR (2)Am dritten Besuchstag machte sich Rehhagel auf die Reise in das ca. 100 Kilometer nördlich gelegene Camp Cabra. Dort sind zurzeit hundert Männer und Frauen unter spartanischen Bedingungen stationiert. Freizeitbeschäftigungsmöglichkeiten sind fast nicht vorhanden und auch die Unterkunftssituation ist mit der im groflen Camp Prizren nicht zu vergleichen. Umso wichtiger war es Otto Rehhagel, auch diesen Männern und Frauen einen Besuch abzustatten und ihnen zu zeigen, dass der von ihnen geleistete Dienst seine Wertschätzung erf‰hrt. Dementsprechend viel Zeit verbrachte Rehhagel mit den Männern und Frauen, beantwortete Fragen zu seinem spannenden Fuflballleben und zu den Spielen der aktuellen Bundesligasaison. Zum Abschluss überreichte Otto Rehhagel den Soldatinnen und Soldaten zur Erinnerung handsignierte Fuflbälle und gab Autogramme.

Zurück in Prizren beendete Otto Rehhagel seine Zeit bei den Einsatzsoldaten mit einem Besuch der Altstadt. Gemeinsam mit Oberst Stork, dem Kommandeur des 35. deutschen Einsatzkontingents, trank Rehhagel einen Kaffee. Er zeigte sich von Prizren selbst sehr beeindruckt: Die Stadt ist schön und wäre auch gut für Tourismus. Für alle Beteiligten, Soldaten, Fuflballfans und nicht zuletzt für die Trainerlegende Rehhagel selbst, waren die Tage einzigartig und sicherlich unvergesslich. Und neben all den fuflballerischen Momenten war Otto Rehhagel am meisten von den Soldaten selbst beeindruckt, welche alle einen tollen Job machen und jeden Respekt verdienen.

2013_09_21_Rehhagel_KFOR (3)Die Evangelische und Katholische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung engagieren sich seit 1957 in der Betreuung der deutschen Soldatinnen und Soldaten sowie ihrer Angehörigen und ergänzen damit die Angebote des Dienstherrn. Gemeinsam betreiben sie die OASEn in den Einsatzfeldlagern, die für die Soldaten Stätten der Gastlichkeit, der Erholung und der Kultur sind. Zudem organisieren sie regelmäßig Betreuungsprojekte wie Konzerttourneen, Materialspenden und Workshops in den Einsatzländern. Weiterf¸hrende Informationen zu der Arbeit der Organisationen EAS und KAS finden Sie im Internet unter www.eas-berlin.de und www.kas-bonn.org.

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