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Heißer Medaillenkampf für die Sportfördergruppe Fallschirmspringen beim heimischen Weltcup in Peiting

Filed in Allgemein, Fallschirmspringen, Spitzensport, Wettkampf by on 22. September 2014 0 Comments • views: 39

Es sollte nicht nur das heißeste Wochenende des Jahres werden, sondern auch ein heißer Kampf um die Medaillen an dem neuen deutschen Austragungsort des Worldcups in Herzogsägmühle in Peiting.

Angetreten für die Sportfördergruppe aus Altenstadt waren in Team eins OFw Wolfgang Lehner, OFw Elischa Weber, StUffz(FA)Christian Kautzmann, HptFw Stefan Wiesner und das ehemalige Sportgruppenmitglied HptFw a.D.Marco Pflüger. Die Mannschaft wird in dieser Besetzung bei der Weltmeisterschaft Mitte August in Banjaluka (Bosnien-Herzegowina) starten. Weiter nahmen für die zweite Mannschaft der Sportfördergruppe Fw Robert Hönig, StGefr(FA)Roland Stamm, OstGefr(FA)Christoph Zahler, StUffz(FA)Daniel Born und Uffz a.D. Susann Vorberg, ebenfalls ein ehemaliges Mitglied der Gruppe, teil. Team drei setzte sich aus StUffz(FA) Evangelina Warich, StUffz(FA) Fabienne Fulland, HptGefr(FA) Friederike Ripphausen, StGefr(FA) Kai Erthel und StUffz(FA) Katharina Nagel zusammen.
Der neue Platz war nicht einfach und wurde mit zunehmender Hitze immer schwerer. Alle Teams hatten so ihre Probleme mit der Thermik. Was noch erschwerend hinzu kam war, dass die Zielmatte leicht schräg lag und nicht wie sonst üblich gerade, was das Ganze nicht einfacher machte.

Die drei Teams der Sportfördergruppe sind die ersten zwei Runden ganz gut in den Wettbewerb gekommen und haben die schweren Bedingungen im Griff gehabt. Doch leider blieb das nicht so und es ging ihnen so, wie den meisten anderen Mannschaften, dass man in der einen Runde teilweise sehr viele Plätze verliert, diese aber auch wieder in einer der nächsten Runden gut machen konnte.

Nach einer spannenden Finalrunde mit nur sechs Zentimetern fand sich die erste Mannschaft auf dem sechsten Platz wieder und hat den Wettkampf mit einem guten Durchgang abgeschlossen. Das gelang nicht allen Teams. Zum Beispiel machten die bis zu diesem Zeitpunkt drittplatzierten Polen in derselben Runde 39 Zentimeter, was die Schwierigkeit des Platzes wiederspiegelt. Die beiden anderen Teams der Sportfördergruppe konnten sich für die anspruchsvollen Bedingungen und ihren Erfahrungsstand gut platzieren.

Auch im Einzel ging es heiß zur Sache, vier Springer kämpften um die Medaillen. Einer mit sechs Zentimetern, zwei mit sieben Zentimetern und HptFw Stefan Wiesner von der Sportfördergruppe BW Fallschirmspringen mit acht Zentimetern. Der drehende Wind machte die letzte Runde bis zum Schluss spannend. Alle mussten um eine gute Position an der Scheibe kämpfen um ein gutes Ergebnis treten zu können, was jedoch nicht allen gelang. Stefan Wiesner war der erste der vier Medaillenanwärter und steuerte seinen Schirm so feinfühlig, dass er am Ende das perfekte Ergebnis, eine Null machen konnte und bei acht Zentimetern Gesamtabweichung nach acht Sprüngen blieb. Einer von HptFw Wiesners Konkurrenten machte im letzten Sprung sieben Zentimeter und war damit aus den Medaillenrängen, die anderen beiden traten ebenfalls eine Null. Das bedeutete am Ende in der Herrenwertung Polen vor Italien und HptFw Stefan Wiesner von der Sportfördergruppe aus Altenstadt.

Trainer HptFw Sebastian Lutz, der die Sportler während des Wettkampfes betreute freut sich sehr über die herausragende Leistung von Stefan Wiesner und seine Bronzemedaille. Auch mit dem Auftritt der restlichen Sportler, die an dem neuen Welt-Cup Platz viele wertvolle Erfahrungen sammeln konnten ist er zufrieden. Als nächstes steht der Weltcup im italienischen Belluno vor der Tür, bei dem die Sportfördergruppe aus Altenstadt wieder versuchen wird Medaillen zu erringen.

Sportfördergruppe Bw Fallschirmspringen

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