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Deutsche Meisterschaft Skibergsteigen Vertical

Filed in Allgemein, Skibergsteigen, Spitzensport by on 25. Januar 2016 0 Comments • views: 179

Hauptgefreiter Toni Palzer von der DAV Sektion Berchtesgaden lief in einer Zeit von 18:20 min unangefochten vor Thomas Trainer (20:03 min) und dem Obergefreiten Philipp Schädler (20:30 min) zum Deutschen Meistertitel. Bei den Damen siegte Manuela Hartl (26:46 min) vor Sylvia Berghammer (27:28 min) und Kerstin Schneehage (32:46 min).

Im Rahmen der Schönleitentrophy in Saalbach trugen die Deutschen Skibergsteiger am 19. Dezember die Deutsche Meisterschaft im Vertical aus. Bei strahlendem Sonnenschein und sehr warmen Bedingungen mussten die Athleten 550 Höhenmeter und 1,8 Kilometer auf der steilen und nassen Wettkampfstrecke zurücklegen.

Toni Palzer nicht zu stoppen

Gleich vom Start weg setzte sich Toni Palzer mit gewohnt explosiven Schritten von seinen Konkurrenten ab. Bereits nach dem ersten – ca. 100 Höhenmeter langen – Steilstück, zog sich das Feld in die Länge. Auf einem 500 Meter langen Flachstück galt es einen langen Schritt zu ziehen. Ab dem Flachstück ging es bis zum Ziel kontinuierlich steil hinauf. Stellenweise hatten die Athleten sichtlich Probleme Halt in der nassen Spur zu finden. Bereits vor dem sehr kurzen Aufstiegsrennen hatten die Topathleten der DAV Nationalmannschaft Skibergsteigen ein sehr hartes und intensives Rennen prophezeit. Bis zum Schluss gab es spannende Positionskämpfe. Vor allem der Kampf ums Podium zwischen Philipp Schädler und Cornelius Unger von der DAV Sektion Berchtesgaden wurde zum Wimpernschlagfinale. Unger (20:31 min) musste sich mit nur einer Sekunde Rückstand hinter Schädler (20:30 min) mit dem vierten Platz begnügen. Ein sehr starkes Rennen lief der junge Berchtesgadener Stefan Knopf in der Juniorenklasse. Mit einer Zeit von 22:00 min stellte er eindrucksvoll unter Bewies, dass er bereits jetzt mit den besten Deutschen Athleten mithalten kann – und das in seinem erst dritten Rennen.

Im Ziel merkte man es allen Athleten an, dass die letzten Minuten viel Substanz gekostet hatten. Viele von ihnen brachen völlig entkräftet und tief atmend zusammen.

Text: Johannes Schmid

Fotos: Willi Seebacher

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