67. Deutsche Hallen Meisterschaften 2020 – Gregor Traber, der Nordische Kombinierer: „Stolz sein, froh sein“

Im Blitzinterview mit dem Hürdensprinter Gregor Traber von der renommierten Bundeswehr-Sportfördergruppe Frankenberg in Sachsen, 2020 Deutscher 60 Meter Hürden Hallenmeister

Optisch schneidiger geht es für den Wirtschaftspsychologie-Studenten mit dem absolvierten Bachelor in Ökonomie kaum. Seinen hellblonden Schopf performt er stets akkurat: Militärisch kurz der Haarschnitt, dabei formvollendet abgestuft in den Übergängen, den Seitenscheitel links mit der Präzision eines Lineals gestylt – elegant und selbstbewusst, zuversichtlich und hochkonzentriert, schreitet der Modellathlet von der sächsischen Bundeswehr-Sportfördergruppe Frankenberg daher, wenn er mit kühnem Blick nach vorn und raubkatzenartig-muskulärer Vorspannung geschmeidig in den Startblock gleitet. Eine ikonische Lichtgestalt in postheroischen Zeiten und doch ein Heldenbildnis inmitten jener digitalen Dauerspaßgesellschaft, die sich entlang seiner schon rein äußerlichen Erscheinung gegen jenen mehltauartigen Mainstream zu stemmen scheint, der sich nur allzu kryptisch als zivilgesellschaftlich zu verorten sucht. Reziprok zu dieser eher paternalistisch anmutenden Strömung, gesellt sich längst eine fortschrittsskeptische bis zukunftsverneinende Tonalität, die einen globalen Versagungsfetischismus anzubeten bestrebt ist, um die Erde vom Übel der planetenzerstörenden kapitalistischen  Warenproduktion zu befreien. Dessen umweltpolitische wie heilsversprechende Erlösungsbotschaften münden letztlich in einem global-kollektivistisch zu praktizierenden Veganismus, um die populistischen Forderungen der sich neugeistig formierenden Klimaaktivisten etwas überspitzt zu formulieren.

Inmitten dieser sozial-disruptiven Entwicklungstendenzen erscheint Gregor Traber, der Militärathlet mit den hochgesteckten olympischen Ambitionen, wie der neumodellierte Gegenentwurf eines sich weiteren, zunehmend virulenter auszubreitenden Gesellschaftsphänomens, dass dem Hype schier grenzenloser Konsumberauschtheit zu frönen trachtet. Inklusive aller Negativfolgen einer nimmersatten Gesellschaftsmelange, deren stete Gier nach zuckergetränktem Fehlernährungsüberfluss längst zu schwerwiegenden monetären Belastungen für das nationale Gesundheitssystem geführt hat. So sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts die in Deutschland kumulierten Fallzahlen in puncto krankhafter Fettleibigkeit mittlerweile so stark angestiegen, dass 67 Prozent der Männer und 53 Prozent der Frauen die Krankenkassen entlang ihrer diagnostizierten Adipositias dauerhaft und mit besorgniserregend ansteigenden Systemkosten belasten werden. Seriösen Studien zufolge beziffert sich der volkswirtschaftliche Schaden der Massenerkrankung schon jetzt auf jährliche 63 Milliarden Euro. Der entlarvenden Faktenlage zum Trotz, hat die Ökonomie längst reagiert, und dazu den neuen Typus vermeintlicher XXXL-Wohlfühl-Idole kreiert, das krankhafte Massenphänomen Adipositas zur eigenen, womöglich anzustrebenden sozialen Konsumentenkategorie erhoben, um hier segmentspezifische Gewinnmarschen generieren zu können.

Auch deshalb erstrahlt der vorbildhaft lebende blonde Cover-Man wie die leibliche Reinkarnation aus einer Vorwelt einst mythischer Tapferer, so jedenfalls könnte man meinen. Hier setzt Gregor Traber neben Disziplin und Leidenschaft vor allem auf Nachhaltigkeit und Gesundheit – immer auf Augenhöhe agieren, immer nahbar sein, so authentisch wie möglich will er erscheinen, wie sein Wertekanon auf seiner professionell gestalteten Homepage verrät. Die wehrhafte „Formation seines Körpers“, so einer von sechs plakatierten Themenparcours des Militärhistorischen Museums in Dresden – dort allerdings im Plural formuliert – hat Gregor Traber bereits seit Oktober 2017 hinter sich gebracht: Seine sechswöchige militärische Grundausbildung an der einstigen Emmich-Cambrai-Kaserne in Hannover. Militärbasale Wochen mit Gruppengefechtsschießen und Überleben im Felde, die er als spannend, intensiv und lehrreich kommentierte und in denen das Wort „Kameradschaft“ für ihn erstmals plastisch erfahrbare Bedeutung erlangt hätte. Während die Truppe für die Freiheit kämpfe, kämpfe er um Medaillen, so Gregor Traber über den Sinn militärischen wie armeesportlichen Engagements.

Gregor Traber, mithin ein deutscher Hürdensprinter mit der Aura jenes ultimativen Kämpfers, den es fasziniert im pfeilschnellen Stakkato durch den Hürdenwald zu jagen – immer zur Bestleistung strebend, immer bis zuletzt um den Sieg ringend. Dafür stärke ihm die Bundeswehr durch die soziale Absicherung nun den Rücken, wie er in den sozialen Medien schreibt. Kein Wunder, denn seine Leichtathletik-Disziplin ist sportmotorisch hochkomplex: Ein echter Zwangslauf, dessen Hürdenhöhe schwindelerregende 106,68 Zentimeter misst, denkt man an die sehr spezielle Technikkombination, die nicht von jedermann zu adaptieren ist. Fünf dieser Barrieren gilt es in den sprintschnellen Hallenwettkämpfen zu überwinden, ein 60 Meter Sturm, für den Gregor Traber nur gute siebeneinhalb Sekunden benötigt. Nolens volens immer auch eine archaische Kraftentfaltung, gepaart mit hochdosierter Antizipation, Aktionsgeschwindigkeit und tief empfundener Willensstoßkraft, die sich im explosiven Freiluftringen über 110 Meter erstreckt.

Hier muss der Disziplinspezialist zehn dieser Hürden übersprinten, die sich bei Berührungen durchaus verletzungsgefährlich verkanten können. Siegreich ist nur jener Athlet, dem es schlussendlich gelingt, den Transfer aus Kraft und Schnelligkeit, Schnelligkeitsausdauer und Koordinationsexpertise am bruchfreiesten kombiniert auch termingerecht auf den Hochleistungskunstoff zu zaubern. Insgesamt sind es die trainingszyklischen Beimischungen jener fein zu dosierten Essenzen, die es dem Spitzenathleten schließlich am Wettkampftag erlauben, das potentielle Allzeithoch disziplinspezifisch punktgenau beim internationalen Top-Event abrufen zu können. Allesamt Zubringerleistungen also, deren sportmotorische Grundbausteine immer wieder nur über einen höchst kontinuierlichen Trainingsprozess auf ein neues wie harmonisches Gesamtniveau gehoben werden können: Im Endeffekt die Summe aller trainerischen Akkumulationsbemühungen, die im besten Fall als spitzensportliches Gesamtkunstwerk mit olympischem Edelmetall belohnt werden.

Ein steter Trainingsprozess, wie ihn Gregor Traber tagein tagaus mit Inbrunst betreibt; als Avantgarde eines potentiellen Siegfriedtypus, wenn es darum geht, den kognitiv-sportmotorischen Transfer zwischen brillanter Hürdentechnik, explosiver Sprintschnelligkeit und dem unbändigen Willen zum Sieg in hochkarätigen Wettkämpfen herzustellen. Keine Limits kennen, sich gegen vermeintlich biologisch-physische Grenzen stemmen, das unterstreicht Gregor Traber zudem ganz symbolträchtig. Auf seinem gesamten linken Arm prangt dazu eine Fabelgestalt. Die eindringliche Tätowierung zeigt hier eine sich um Unter- wie Oberarm windende Drachengestalt von japanischer Provenienz. Elemente aus Fächern und Kirschblüten komplettieren das hautnahe Gesamtkunstwerk, bei dem Gregor Traber nicht nur den künstlerischen Wert hofiert, sondern auch die mythologische Zuschreibung. Eingeritzt für die gefühlte Ewigkeit, zielt das nicht nur schöngeistig zu interpretierende Werk auf das japanische Drachennarrativ ab, wie Gregor Traber es beschrieben wissen will, „keine Limits, powerful, also stark, dynamisch, unerschrocken“, so soll die Fabelfigur ihrem Träger Kraft verleihen, über allen denkbaren Sphären hinweg.

Der Glaube an die ewige Schönheit wie die leibliche Ästhetik soll Mut machen. Mit dem gestählten inneren Rüstzeug plant der Militärathlet zukünftig weitere Berge zu versetzen, um neue sportliche Höhen zu erklimmen, so seine inhärente Botschaft. Die offensichtlich auch einen essenziellen Identifikationsanker gegen jene emotionalen Leerstellen in sich trägt, die einen gesellschaftlich zusehends als pathosfrei empfundenen Raum sinngebend und wertschöpfend zu füllen versucht. Dem geistigen Irrlichtern entgegentreten, dürfte hier die Überschrift zu jener Anlehnungsgeschichte lauten, mit der sich Gregor Traber unverrückbar positive Identifikationsmuster einpflanzen will ­– wohl auch als unausgesprochenes Statement versus einer oft als kalt und unsolidarisch empfundenen Alltagswelt nüchterner bis selbstsüchtiger Kapitalaggregation.

Szenenwechsel, Arena Leipzig. Die Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften Ende Februar waren für Gregor Traber nicht nur ein spitzensportlich abzuhakendes Karriere-Glanzlicht, sondern auch ein gewichtiges Fragment im Gesamtmosaik seiner weitreichenden Trainingsplanungen, die zu diesem Zeitpunkt noch von den Olympischen Spielen in Tokio, den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2021 im US-amerikanischen  Eugene und den Europameisterschaften 2022 im Münchener Olympiarund kündeten. Leipzig, die Heldenstadt der Deutschen Einheit, ist für den Militärathleten längst zur zweiten Heimat arriviert; neben seiner trainingsgünstigen Wohnungslage vor allem durch den dortigen Olympiastützpunkt, der ein Leichtathletik-optimales Umfeld bietet. Seine nächsten Sportlerjahre in der sächsischen Spitzenmetropole klar definiert vor Augen, will der vor Tatendrang Übersprudelnde unbedingt noch etliche Hundertstel, besser noch das eine oder andere Zehntel, aus sich heraus kitzeln – nun bei allem Disziplinmaßnahmen prominent durch den DLV-Bundestrainer Jan May unterstützt, in den Gregor Traber aufgrund vieler Trainingsschulungen schon seit Jahren tiefstes Vertrauen setzt.

Im „Trainings-Eldorado schlechthin“, so Gregor Traber im O-Ton über seine Wahlheimat Leipzig, bietet die von ihm vorgefundene Sportinfrastruktur nun eine Komplettlandschaft der kurzen Wege: Binnen weniger Fahrrad-Minuten erreicht er dort seine Sportler-obligatorischen Stationen mit Physiotherapeuten wie Chiropraktoren, Trainer und Psychologen sowie dem insgesamt betreuenden Hürden-Team. Das der angehende Master of Science in Wirtschaftpsychologie im Fokus seines hochambitionierten Zielkorridors nichts anbrennen wollte, verrieten im Edeloval der Leipziger Arena dann auch seine vor Elan brennenden Augen. Wach und bis in die Zehenspitzen zu Höchstleistung motiviert, präsentierte sich hier ein Siegertyp, wie aus allerbestem Edelstahl geschmiedet – als deutscher Topathlet, der mit einem unbändigem Willen in die Weltspitze drängt, wie hierzulande nur sehr wenige andere.

„Gregor hat mit dem neunten Platz bei den Olympischen Spielen in Rio bewiesen, dass er zu den besten und schnellsten Hürdenläufern auf dieser Welt gehört“, bekundete DLV-Trainer Jan May gegenüber der Leipziger Volkszeitung schon 2016. Dass die einzige Konstante in seinem Leben die Veränderung sei, wie Gregor Traber konstatiert, dürfte sich auch passgenau im Mays trainerischen Pläne einfügen, der dafür die sensorische Feineinstellung an den Stellschrauben seines Schützlings vornehmen will. Indes kleine Drehmomente, denn für Jan May verfügt der aufstrebende Militärathlet über ein erstklassiges Potential, bei dem immer wieder mit großem Fingerspitzengefühl an der Technik gefeilt und an der idealen Kraftübertragung wie der Verfeinerung der Beweglichkeit gearbeitet werden muss.  Über seinen Deutschen Hallenmeister 2020 urteilte Gregor Traber nach dem Finale dann selbstbewusst, dass er das abgeliefert hätte, was er sich letztlich vorgestellt habe. Rückschauend glaubt er aber noch an deutlich mehr Potential, denn aufgrund seines in der frühen Saison zunächst mit 7,66 Sekunden präsentierten Leistungs- und Gesundheitsbildes, wäre insgesamt noch deutlich „mehr drin“ gewesen.

Unter diesen Aspekt stufte der frisch gebackene Titelträger seine Siegerzeit über 7,59 Sekunden als absolut adäquat ein: „Unter 7,60 ist eine ordentliche Zeit“, unterstrich der Bundeswehr-Leichtathlet gegenüber dem Berliner Sportjournalisten Volker Schubert. Dass er im Titelrennen durchaus noch schneller hätte laufen können, entnahm Gregor Traber schließlich seiner eigenen Analyse. Er habe dabei das Gefühl gewonnen, dass „zwischen Hürde eins und zwei […] noch ein Hoppler drin gewesen“ sei. Danach sei er aber volles „Risiko gegangen“ und habe sich dazu angetrieben: „Lass die Hürden kommen“. Alles habe sich ab diesem Zeitpunkt „richtig gut angefühlt“. Vorne ginge „noch minimal mehr“, so Deutschlands bester Hürdensprinter positiv selbstkritisch, der vor der Hallensaison sogar mit einer Bestleistung spekulierte. Mit Blick auf die 110 Meter Hürden in Tokios neuem Nationalstadion meinte der Sportsoldat, dass, wenn man ins Olympiafinale kommen wolle, man auf jeden Fall unter 13,30 Sekunden laufen müsse. Hierfür neue Bestzeiten sprinten, möglicherweise sogar noch ein bisschen schneller, dafür sei er jetzt in der richtigen Spur.

Nur kurze Zeit später habe ihn die Ungewissheit darüber, ob der Olympiastützpunkt wegen der staatlichen Corona-Eindämmungsanordnungen geschlossen werde und wie es mit seiner Tokio-Vorbereitung weiter ginge, zunächst gehörig genervt. Schließlich wären alle Spitzenathleten heiß auf die Olympischen Spiele, „wollen dort performen“, so Gregor Traber zunächst. Schließlich sei er aber entspannt und „weiterhin voll fokussiert“ geblieben, so der mythenaffine und lebensdurstige Leichtathletik-Held, der sich irgendwo zwischen Nibelungen-Gral, nordischer Wikinger-Saga oder Bushido-Kodex japanischer Samurai zu verorten scheint. Ob die eintätowierten Ewigkeitszeichnungen auf den durchtrainierten Körpern der Leichtathletik-Spitzenequipe wahre Geschichten aus dem Sportlerleben erzählen, wie auf der Homepage des DLV zu lesen ist, dürfte allerdings zweifelhaft bleiben – Stoff für spannende olympische Narrative bieten die hautnahen Körperbilder allerdings allemal.

Bundeswehr Sport-Magazin (BwSportMag): Glückwunsch, Gregor! Wenn ich Dich so voller Elan voranstürmen sehe, fällt mir spontan‚ Wirbelwind im Hinderniswald‘ ein. Dein Finale war ein echtes Stakkato-Rennen, ein richtig schneller Lauf, den Du vor den Fans auf die Leipziger Bahn gezaubert hast. Du bist definitiv in ansteigender Form, hast hier die Transferleistungen Technik und Speed optimal zusammengeführt, davon konnte sich das Publikum überzeugen, was man auch dem heftigen Beifall entnehmen konnte. Das koordinative Zusammenspiel passt, die Superkompensation wirkt, gilt Dein Sieg damit auch schon als klares olympisches Vorzeichen, als deutliche Kampfansage an Deine europäische Konkurrenz Richtung Tokio?

Gregor Traber (LAV Stadtwerke Tübingen): Ja, richtig! Ach, aber wer mich kennt, der weiß, ich will noch mehr! Nichtsdestotrotz, wenn mir jemand vor dem Wochenende gesagt hätte, dass ich hier in Leipzig 7:59 Sekunden und 7:61 Sekunden laufe, hätte ich sofort unterschrieben. Deswegen, stolz sein, froh sein, den Schwung mitnehmen, vor allem aber gesund und verletzungsfrei bleiben. Dann jetzt aber auch gleich weiterarbeiten, damit noch mehr Transfer stattfindet.

BwSportMag: Stichwort Transfer, da erscheint Dein heutiger deutscher Meistertitel wie ein großer Schluck aus der Pulle Motivation zu wirken, soviel Euphorie versprühst Du jetzt. Mit viel Sturm, Drang und Herzblut geht’s für Dich also ins Land der aufgehenden Sonne. Du trägst ein großflächiges Tattoo am linken Arm, mystische Drachensymbolik aus Fernost, ist das die hautkünstlerische Umsetzung Deiner spitzensportlichen Ambitionen?   

Traber: Ja, schon, ein Symbol für Kraft und Stärke! Mir gefällt aber einfach auch die japanische Kultur. In erste Linie betrachte ich das als Körperkunst, aber ich fühle mich schon auch etwas zur fernöstlichen Tradition hingezogen.

BwSportMag: Auch zum Geist des Bushido, zur Katanatradition japanischer Elitekämpfer, den Samurai?   

Traber: Ja, genau, genau!

BwSportMag: Das passt ja dann auch gut zu Deiner militärischen Vita, Du bist Sportsoldat in der schon legendären Sportfördergruppe Frankenberg in Sachen – mit welcher aktuellen Perspektive?

Traber: Ja, ich bin Hauptgefreiter. Die Bundeswehr bedeutet sehr viel für mich, weil sie mir überhaupt den Rückhalt gibt, hier als Athlet zu stehen und zu bestehen. Zu wissen, dass ich tagtäglich trainieren kann, dass ich versichert bin, dass ich mir überhaupt eine Wohnung leisten kann. Ohne die Bundeswehr wäre das alles gar nicht möglich.

BwSportMag: Jan Fiedler ist quasi Dein Chef in Frankenberg. Als Leiter der sächsischen Sportfördergruppe kommt er selber aus dem Spitzensport, war noch in Vorwendezeiten DDR-Meister im Skilanglauf, nach der Deutschen Einheit schließlich Deutscher Meister über die 30 Kilometer und jahrelang auch international für Deutschland am Start. Jan Fiedler hält große Stücke auf Dich, wie er mir sagte. Du wärest ein nahezu kompletter Athlet, wärest dabei sehr diszipliniert, sehr konzentriert und sehr engagiert. Ist Jan Fiedler für Dich der richtige Mann am richtigen Ort, der richtige Partner für die facettenreiche, oft sehr individuell geprägte Zielgruppe der Sportsoldaten?       

Traber: Ich bin absolut dankbar, dass mir die Sportfördergruppe in Sachsen den Rücken freihält, dass ich nicht alleine dastehe. Jan Fiedler hat auf jeden Fall das nötige Hintergrundwissen, weiß nur zu genau, was einen Leistungssportler ausmacht und beweist dabei immer wieder das nötige Fingerspitzengefühl.

BwSportMag: Optimal betreut und bestens in Form geht’s mit dem Traber-Express dann wohl schnurstracks Richtung Olympia; ich wünsche Dir viel Glück dafür!   

Traber: Danke Dir!

 Die Fragen stellte der Berliner Sportjournalist Volker Schubert für Bundeswehr Sport-Magazin. 

Fotos: Volker Schubert; homepage/facebook Gregor Traber

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