3 Gold-, 1 Silber- und 2 Bronzemedaillen bei Europameisterschaften 2015

Bei den Europameisterschaften 2015 auf dem Maltasee in Poznan, Polen, konnten die Bootes des DRV bei Schiebewind und fairen Bedingungen sechs Meldaillen errudern. Je eine Goldmedaille ging an den Frauen-Doppelvierer, den Männer-Doppelzweier und den Männer-Achter mit Steuermann. Silber gewann der Leichtgewichts-Frauen-Doppelzweier. Bronze errangen der Leichtgewichts-Frauen-Einer und der Leichtgewichts-Männer-Zweier.

Finale A

Im Finale A des Leichtgewicht-Männer-Zweiers lag das deutsche Boot zur Streckenhälft noch an fünfter Stelle, kann sich aber in einem starken Endspurt auf den dritten Platz vorschieben. Kiltau: „Unser Ziel war erstmal das A-Finale, das für uns der erste Start auf einer internationalen Meisterschaft. Wir hatten uns auf Platz vier bis fünf gesehen, da sind wir mit Bronze natürlich super zufrieden.“
Ergebnis: 1. Großbritannien, 2. Frankreich, 3. Deutschland (Jonas Kilthau, Sven Keßler), 4. Spanien, 5. Griechenland 6. Polen
Fast durchgehend liegt Judith Anlauf im Finale A des Leichtgewicht-Frauen-Einer auf Platz 3, aber auch im Ziel. Bronze für Judith Anlauf.
Ergebnis: 1. Großbritannien, 2. Schweden, 3. Deutschland (Judith Anlauf) 4. Zypern 5. Russland, 6. Litauen
Deutschland geht das Rennen im Frauen-Doppelvierer zügig und gelassen an, lässt der polnischen Heimmanschaft den Vortritt. Auf der zweiten Streckenhälfte schiebt sich das deutsche Boot an die Spitze des relativ kompakten Feldes und gewinnt.
Lisa Schmidtla: „Ich freue mich sehr über meinen ersten Europameistertitel, trotzdem hätten wir uns den Vorsprung deutlicher gewünscht. In dem Rennen haben viele WM-Finalisten gefehlt, Richtung WM müssen wir uns noch steigern. Uns fehlen aktuell noch gemeinsame Kilometer, daran können wir arbeiten.“
Ergebnis: 1. Deutschland (Annekatrin Thiele, Marie-Cathérine Arnold, Carina Bär, Lisa Schmidla), 2. Niederlande, 3. Polen, 4. Großbritannien, 5. Ukraine, 6. Frankreich
Großbritannien konnte sich im Finale A des Leichgewicht-Frauen-Doppelzweier im Verlauf des Rennens einen Vorsprung von zwei Bootslängen herausrudern. Dahinter entwickelte sich ein enger Kampf um die Pltäze 2 bis 4. Auf den letzten Metern des Rennen konnte sich Deutschland an die Spitze diese Feldes legen unbelegte knapp vor Polen den zweiten Platz.
Ergebnis:  1. Großbritannien, 2. Deutschland (Fini Sturm, Marie-Louise Dräger), 3. Polen, 4. Dänemark, 5. Niederlande, 6. Irland
Deutschland kann krankheitsbedingt, und in Folge mit Ersatzman rudernd, nicht in die Medaillenkampf im Männer-Vierer eingreifen, belegt aber mit fünf Sekunden Abstand hinter dem Sieger einen achtbaren sechsten Platz.
Ergebnis: 1. Großbritannien, 2. Griechenland, 3. Weißrussland, 4. Spanien, 5. Niederlande, 6. Deutschland (Felix Wimberger, Maximilian Planer, Alexander Egler und Johannes Weißenfeld)
Auch der Männer-Doppelvierer hatte einen krankheitsbedingten Ausfall zu verkraften und ging mit dem Ersatzmann an den Start. Zu Beginn des Rennens ruderte man noch in der Mitte des Feldes, wurde auf der zweiten Streckenhälfte aber ans Ende durchgereicht.
Ergebnisse: 1. Russland, 2. Ukraine, 3. Großbritannien, 4. Polen, 5. Litauen, 6. Deutschland (Patrick Leineweber, Karl Schulze, Lauritz Schoof, Hans Gruhne)
Einen Start-Ziel-Sieg fuhren Marcel Hacker und Stephan Krüger im Männer-Doppelzweierein.
Trainer Meinhard Rahn: „Das Rennen ist genau so verlaufen, wie wir es geplant haben. Vermutlich konnten wir den Norwegern gleich den Zahn ziehen, sodass sie nicht mehr ins Rennen fanden.“
Ergebnis:1. Deutschland (Marcel Hacker, Stephan Krüger), 2. Frankreich, 3. Ukraine, 4. Norwegen, 5. Bulgarien, 6. Tschechien
Auf den ersten 1000 m der Strecke ruderte Deutschland im Frauen-Doppelzweier an der zweiten Position. Jedoch konnten sie in dem engen Feld das Tempo nicht halten und verloren zwei weitere Plätze bis zum Ziel.
Ergebnis: 1. Polen, 2. Litauen 3. Großbritannien, 4. Deutschland (Julia Lier, Mareike Adams), 5. Weißrussland, 6. Ukraine
Nachdem der Frauen-Achter mit Steuerfrau 500 m vor dem Ziel noch auf dem fünften Platz lag, konnte er sich dann an den Britinnen vorbeischieben und im Ziel den vierten Platz belegen.
Ergebnis: 1. Russland, 2. Niederlande, 3. Rumänien, 4. Deutschland (Katrin Reinert, Julia Wärmer, Alexandra Höffgen, Michaela Schmidt, Ronja Schütte, Charlotte Reinhardt, Kathrin Marchand, Kerstin Hartmann, Steuerfrau Laura Schwensen), 5. Großbritannien, 6. Weißrussland
Deutschland lieferte sich im Männer-Achter mit Steuermann auf den ersten 1000 m einen Bord-an-Bord-Kampf mit Großbritannien. Auf der zweiten Streckenhälfte fuhr dann der Deutschlandachter ein länge Vorsprung heraus und gewann das Rennen souverän.
Ergebnis: 1. Deutschland (Maximilian Munski, Malte Jakschik, Maximilian Reinelt, Eric Johannesen, Anton Braun, Felix Drahotta, Richard Schmidt, Hannes Ocik, Steuermann Martin Sauer), 2. Großbritannien, 3. Russland, 4. Polen, 5. Frankreich, 6. Niederlande

Finale B

Anne Becker sprang aufgrund der Erkrankung von Miriam Davids in den Frauen-Zweierein. Zusammen mit Sara Davids belegte sie den 6. Platz im Finale B.
Ergebnis: 1. Tschechien, 2. Spanien, 3. Irland, 4. Ukraine, 5. Kroatien, 6. Deutschland (Sara Davids, Anne Becker)
Der Männer-Zweier wurde augrund der Erkrankung von Kristof Wilke abgemeldet, da schon der potetielle Ersatzruderer im Männer-Vierer zum Einsatz kommt.
Im Leichgewichts-Männer-Vierer belegte im Final B kanpp hinter Russland und mit nicht mal 3 Sekunden Rückstand zum Sieger Platz 3.
Ergebnis: 1. Tschechien, 2. Russland, 3. Deutschland (Jonathan Koch, Lars Wichert, Matthias Arnold, Julius Peschel) 4. Polen, 5. Türkei
Julia Lier geht das Final B im Frauen-Einer ambitioniert an, muss dann aber zwei Gegnerinnen auf der zweiten Streckenhälfte vorbeiziehen lassen und belegt im Ziel den dritten Platz.
Ergebnis: 1. Niederlande, 2. Polen, 3. Deutschland (Julia Richter), 4. Großbritannien, 5. Belgien

Text und Fotos: DRV

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